Abgeordnetenbüro Peter Tomaschko MdL

Bessere Förder-Konditionen für Gemeinden aus Aichach-Friedberg

Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko. Foto: CSU-Kreistagsfraktion.

Die Gemeinden Hollenbach, Inchenhofen, Petersdorf, Steindorf und Baar (Aichach-Friedberg) werden in den sogenannten „Raum mit besonderem Handlungsbedarf“ eingestuft. Das wurde am Mittwoch letzter Woche offiziell vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat offiziell bestätigt.

von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Nachdem Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko die guten Nachrichten von Dr. Markus Söder mitgeteilt bekommen hatte, informierte er die Bürgermeister der Gemeinden persönlich. „Mit der Aufnahme der Gemeinden in den Raum mit besonderem Handlungsbedarf entstehen für sie ganz neue Chancen für ihre zukünftige Entwicklung. Ich bin froh, dass sich die vielen Gespräche gelohnt haben“, so Tomaschko. Auch die benachrichtigten Bürgermeister waren sehr erfreut über diese Nachrichten.

Raum mit besonderem Handlungsbedarf

Mit der Reform des Landesentwicklungsprogrammes (LEP) verfolgt der Freistaat das Ziel, ländlichen und strukturschwachen Gegenden Bayerns neue Möglichkeiten zu geben, sich weiterzuentwickeln. So wird beispielsweise der Raum mit besonderem Handlungsbedarf (RmbH) erweitert. Für diese Einstufung sind fünf Kriterien entscheidend. Neben der Bevölkerungsprognose und der Arbeitslosenquote, sind auch die Beschäftigungsdichte, verfügbares Einkommen der privaten Haushalte sowie der Wanderungssaldo junger Menschen ausschlaggebend. Landkreise, die in diesen Bereichen weniger als 90 Prozent des bayerischen Durchschnitts erzielen, werden dem RmbH zugeordnet.

Verbesserte Förderkonditionen für die Gemeinden

Durch diese neue Zuordnung können die fünf Gemeinden des Landkreises Aichach-Friedberg von besseren Förderkonditionen profitieren. Diese fallen in den Bereich der regionalen Wirtschaftsförderung, des Breitbandausbaus und dem Regionalmanagement. So besteht bei der Breitbandförderung die Chance auf einen erhöhten Fördersatz von 80 bis 90 Prozent. Auch beim Regionalmanagement ist eine Erhöhung des Fördersatzes um 20 Prozent auf bis zu 80 Prozent möglich.

Andere Landkreise profitieren bereits

Neben den Gemeinden in Aichach-Friedberg wurden kürzlich auch zehn Gemeinden des Landkreises Günzburg in das Förderprogramm aufgenommen. Neben Thannhausen sind nun auch die Gemeinden Bibertal, Deisenhausen, Ebershausen, Kammeltal, Münsterhausen, Aichen, Wiesenbach, Waldstetten und Waltenhausen „Raum mit besonderem Handlungsbedarf“ (RmbH) und erhalten mit der Zuordnung zum RmbH nun stärkere Förderkonditionen.

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von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Nachdem Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko die guten Nachrichten von Dr. Markus Söder mitgeteilt bekommen hatte, informierte er die Bürgermeister der Gemeinden persönlich. „Mit der Aufnahme der Gemeinden in den Raum mit besonderem Handlungsbedarf entstehen für sie ganz neue Chancen für ihre zukünftige Entwicklung. Ich bin froh, dass sich die vielen Gespräche gelohnt haben“, so Tomaschko. Auch die benachrichtigten Bürgermeister waren sehr erfreut über diese Nachrichten.

Raum mit besonderem Handlungsbedarf

Mit der Reform des Landesentwicklungsprogrammes (LEP) verfolgt der Freistaat das Ziel, ländlichen und strukturschwachen Gegenden Bayerns neue Möglichkeiten zu geben, sich weiterzuentwickeln. So wird beispielsweise der Raum mit besonderem Handlungsbedarf (RmbH) erweitert. Für diese Einstufung sind fünf Kriterien entscheidend. Neben der Bevölkerungsprognose und der Arbeitslosenquote, sind auch die Beschäftigungsdichte, verfügbares Einkommen der privaten Haushalte sowie der Wanderungssaldo junger Menschen ausschlaggebend. Landkreise, die in diesen Bereichen weniger als 90 Prozent des bayerischen Durchschnitts erzielen, werden dem RmbH zugeordnet.

Verbesserte Förderkonditionen für die Gemeinden

Durch diese neue Zuordnung können die fünf Gemeinden des Landkreises Aichach-Friedberg von besseren Förderkonditionen profitieren. Diese fallen in den Bereich der regionalen Wirtschaftsförderung, des Breitbandausbaus und dem Regionalmanagement. So besteht bei der Breitbandförderung die Chance auf einen erhöhten Fördersatz von 80 bis 90 Prozent. Auch beim Regionalmanagement ist eine Erhöhung des Fördersatzes um 20 Prozent auf bis zu 80 Prozent möglich.

Andere Landkreise profitieren bereits

Neben den Gemeinden in Aichach-Friedberg wurden kürzlich auch zehn Gemeinden des Landkreises Günzburg in das Förderprogramm aufgenommen. Neben Thannhausen sind nun auch die Gemeinden Bibertal, Deisenhausen, Ebershausen, Kammeltal, Münsterhausen, Aichen, Wiesenbach, Waldstetten und Waltenhausen „Raum mit besonderem Handlungsbedarf“ (RmbH) und erhalten mit der Zuordnung zum RmbH nun stärkere Förderkonditionen.

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