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Milchkrise: Tomaschko besucht Landwirte in Aichach-Friedberg
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Abgeordnetenbüro Peter Tomaschko MdL

Milchkrise: Tomaschko besucht Landwirte in Aichach-Friedberg

Peter Tomaschko zu Gast im Thalhof. Foto: Marc Wiedenmann

Der Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko machte sich kürzlich vor Ort ein Bild von der schwierigen Situation der Landwirtschaft. Zurzeit werden für einen Liter Milch weniger als 27 Cent gezahlt. Doch Tomaschko will sich für eine möglichst schnelle und nachhaltige Lösung einsetzen. Diese soll aus Soforthilfen und Maßnahmen auf EU-Ebene, Bundesebene und Landesebene bestehen.

von Simon Mayer, Online-Redaktion

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Die Landwirtschaft befindet sich derzeit in einer anhaltend tiefen Krise. Ursache hierfür ist in erster Linie die sehr schwierige Situation auf den Agrarmärkten. Daraus resultiert der Druck auf die Erzeugerpreise in nahezu allen Bereichen. Besonders betroffen ist die Milchwirtschaft. Auch in Bayern bezahlen inzwischen die ersten Molkereien ihren Lieferanten deutlich weniger als 27 Cent für den Liter Milch. Zahlreiche Betriebe stehen vor erheblichen Liquiditätsproblemen. Die Entwicklung ist besorgniserregend.

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Es ist zu befürchten, dass die aktuelle Milchkrise viele Bauern auch in Bayern zur Aufgabe der Viehhaltung zwingen wird. Es besteht die Gefahr eines Strukturbruchs. Dabei geht es nicht nur um bäuerliche Existenzen, sondern auch um den ländlichen Raum insgesamt, um Arbeitsplätze im vor- und nachgelagerten Bereich, die Erhaltung der Kulturlandschaft, um Tourismus und um vitale ländliche Räume. Erst kürzlich gab es eine Veranstaltung von der Molkerei Zott, um interessierte Vertreter über aktuelle Themen auf dem Laufenden zu halten.

Maßnahmen müssen auf mehreren Ebenen durchgeführt werden

Der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko machte sich deshalb bei mehreren Hofbesichtigungen, wie in Thalhof, einen Eindruck vor Ort. In ausführlichen Gesprächen erörterte Tomaschko mit den Landwirten mögliche Lösungswege aus der schlechten Lage. „Mit einer Kombination aus sofortiger Hilfe und mittelfristig wirksamen Instrumenten soll zu einer Stabilisierung der Lage beigetragen werden. Dazu müssen Maßnahmen auf EU-Ebene, Bundesebene und Landesebene umgesetzt werden“, erläuterte Tomaschko. In erster Linie sind auch die Marktbeteiligten in der Pflicht, das aktuelle Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wieder zu verbessern. Sollten spürbare Reaktionen der Wirtschaftsbeteiligten zur Reduzierung der Milchmenge allerdings weiterhin ausbleiben, muss die Politik reagieren, um einen Strukturbruch zu verhindern.

Europäische Union fördert Milchwirtschaft mit rund 1 Milliarde Euro

Der Landtagsabgeordnete verwies daher auf das Forderungspapier, das im Rahmen des Landwirtschaftsgipfels am 7. Juni beschlossen wurde. Diesem stimmten neben Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, Ministerpräsident Horst Seehofer und mehreren Bayerischen Ministern auch die Spitzenvertreter der betroffenen Verbände zu. Darin ist eine Hilfe auf allen drei Ebenen vorgesehen. Die Europäische Union soll rund 1 Milliarde Euro beisteuern, um damit beispielsweise Betriebe zu unterstützen, die ihre Milchmenge reduzieren. Auf Bundesebene wird ein Soforthilfepaket von 500 Millionen Euro gefordert, um kurzfristig wirksam zu helfen. In Bayern soll eine Erhöhung des Kulturlandschaftsprogramms (KULAP) um 68 Millionen Euro sowie des Vertragsnaturschutzes um 10 Millionen Euro helfen.


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