B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
BBV kritisiert Beirat für Agrarpolitik
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Bayerischer Bauernverband (BBV)

BBV kritisiert Beirat für Agrarpolitik

Walter Heidl:„Das ist ein Schlag ins Gesicht für unsere gut ausgebildeten und verantwortungsbewussten Tierhalter“. Foto: BBV

Der BBV beanstandet das Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik als „pauschale Diffamierung statt realistischer Weiterentwicklungsimpulse“. Das Gutachten beschäftigt sich mit der Zukunft der Nutztierhaltung.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik hat dem Bundeslandwirtschaftsministerium ein Gutachten zur Zukunft der Nutztierhaltung in Deutschland übergeben. Dieser bezeichnet die heutigen modernen Haltungsbedingungen pauschal als nicht zukunftsfähig. Der Wissenschaftliche Beirat fordert, dass Tierhalter sich besser qualifizieren und intensiver kontrolliert werden müssten. Der Bayerische Bauernverband (BBV) kritisiert vehement die Einschätzung des Beirats. „Das ist ein Schlag ins Gesicht für unsere gut ausgebildeten und verantwortungsbewussten Tierhalter“, sagte Bauernpräsident, Walter Heidl.

BBV will sachlichen und realistischen Dialog

Die Nutztierhaltung hat sich stets weiterentwickelt. Gerade die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben auch für die Tiere erhebliche Verbesserungen mit sich gebracht. Moderne Ställe bieten mehr Licht und Platz sowie besseres Klima. Sie stehen daher insgesamt für einen höheren Tierkomfort. Der BBV und die bayerischen Tierhalter nehmen die Diskussion über die Tierhaltung ernst. Beide sind zu einem sachlichen und realistischen Dialog bereit – mit den Bürgern und mit der Wissenschaft.

BBV: „Wir vermissen Ansätze“

Das Gutachten weist in seiner Analyse und seinen Empfehlungen grundlegende Defizite auf. Zentrale Herausforderungen und Fragen bleiben unberücksichtigt beziehungsweise unbeantwortet. „Wir vermissen Ansätze, die unsere unverzichtbare Wettbewerbsfähigkeit erhalten und auch mit der Praxis und der Realität des Marktes vereinbar sind“, bemerkte Isabella Timm-Guri, Tierhaltungsexpertin des BBV. In diesem Zusammenhang stelle sich auch die Frage, ob der Beirat in seiner Zusammensetzung die richtige Instanz für ein solches Gutachten sei. Nur wenige der Beiratsmitglieder sind im Schwerpunkt mit Tierhaltung befasst. So wird nach Meinung des BBV mit dem Gutachten der Eindruck erweckt, sämtliche Veränderungen seien nur eine Frage des Wollens und der Bereitschaft, Mehrkosten oder Mindererlöse hinzunehmen. Der Verzicht auf nicht-kurative Eingriffe ist hierfür ein Beispiel.

„Initiative Tierwohl“ von Wirtschaft und BBV

Auch die Realität am Ladenregal wird nicht berücksichtigt. Produkte mit „Tierwohl-Label“ konnten sich bislang nicht am Markt durchsetzen. Zwischen den Aussagen und dem Handeln vieler Verbraucher klafft eine erhebliche Lücke. Die Wirtschaft – einschließlich des BBV – hat daher schon vor über zwei Jahren begonnen, eine tragfähige Branchenlösung zu erarbeiten. Ergebnis ist die „Initiative Tierwohl“. Diese ist am 1. Januar 2015 gestartet. Die Kunden spenden beim Kauf von Fleisch oder Wurst in großen Supermarktketten: Für jedes Kilogramm Fleisch oder Wurst werden vier Cent an die „Initiative Tierwohl“ weitergegeben. Landwirte, die in ihren Ställen für noch mehr Tierwohl sorgen, werden belohnt: Insgesamt 255 Millionen Euro sollen so in den kommenden drei Jahren an Landwirte ausbezahlt werden.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Artikel zum gleichen Thema