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Bayerisches Bio-Siegel nimmt Gestalt an
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Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Bayerisches Bio-Siegel nimmt Gestalt an

 Landwirtschaftsminister Brunner. Foto: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Die EU-Kommission gab ihr Einverständnis zu dem bayerischen Bio-Siegel. Ab dem Spätsommer könnten bereits erste Produkte damit im Handel sein.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Das neue bayerische Bio-Siegel nimmt Gestalt an. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner informierte über das grundsätzliche Einverständnis der EU-Kommission. Dies signalisierten sie im Rahmen einer Vorabstimmung. „Damit haben wir eine wichtige Hürde genommen“, sagte Brunner. Er will schon in den nächsten Tagen das offizielle Genehmigungsverfahren für das Zeichen einleiten. Die konkreten Standards dazu hat der Minister mit Erzeugern, Produzenten, Handel sowie Verbänden und Verbraucherorganisationen erarbeitet.

Bio und regional sind gesellschaftlich gewünscht

Laut Plan sollen bereits im Spätsommer erste Produkte mit dem Siegel im Handel sein. Mithilfe einer Marketing-Offensive soll sich das Bio-Siegel dann rasch etablieren. Mit dem bayerischen Bio-Siegel will Brunner die ständig wachsende Nachfrage nach Bio gezielt auf heimische Produkte lenken. „Bio und regionale Herkunft sind gesellschaftliche Megatrends, die wir ideal miteinander verbinden können“, so der Landwirtschaftsminister. Vom neuen Siegel erwartet er sich frischen Schwung für den Absatz regionaler Bio-Produkte. Immer mehr Verbraucher seien bereit, den Mehrwert heimischer Bio-Lebensmittel über den Kaufpreis zu honorieren. Kunden wünschen sich Frische, kurze Transportwege und nachvollziehbare Erzeugung. Das bayerische Bio-Siegel soll Ware aus Bayern kennzeichnen. So weiß der Verbraucher, woher die Lebensmittel stammen. Laut Umfragen würden viele Konsumenten zu heimischen Bio-Produkten greifen. „Wir wollen Bio aus Bayern mit einer einfachen, klaren und verlässlichen Kennzeichnung ein Gesicht verleihen“, so der Minister.

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Bayern ist das bedeutendste Öko-Land

Der Freistaat hat 6.740 Bio-Betriebe. Außerdem werden 212.000 Hektar Fläche ökologisch bewirtschaftet. Damit ist Bayern das bundesweit bedeutendste Öko-Land. Aber auch im Freistaat kann die Produktion von Bio-Lebensmitteln mit der wachsenden Nachfrage nicht Schritt halten. Und das, obwohl sich die Zahl der Biobauern in den letzten zehn Jahren verdoppelt hat. Noch dazu wirtschaftet heute jeder dritte Bio-Betrieb Deutschlands in Bayern. Deshalb hat der Minister 2013 das Landesprogramm „BioRegio Bayern 2020“ aufgelegt. Es soll mit einem ganzheitlichen Ansatz die heimische Bio-Produktion voranbringen. Dieser Ansatz soll gleichermaßen die Bereiche Forschung, Bildung, Beratung, Förderung und Vermarktung stärken. Unter anderem hat Brunner zu Jahresbeginn die Förderbedingungen für Bio-Landwirte deutlich verbessert. Hiermit soll die Umstellung auf Ökolandbau attraktiver gemacht werden.

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