Nach Rechtsstreit

Bauer führt Wertberichtigung von 40 Millionen Euro durch

Ein Rechtsstreit kommt der Bauer Gruppe teuer zu stehen. Das Unternehmen erklärte eine Wertberichtigung von 40 Millionen Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr. Das sind die Konsequenzen für die Aktionäre.

Der Konzernabschluss 2019 der Bauer Aktiengesellschaft wird durch eine vorzunehmende Einzelwertberichtigung aufgrund eines Rechtsstreits negativ beeinflusst. Dadurch wird der Konzern seine bislang gegebene Prognose für das Jahr 2019 nicht erreichen können. Das nun erhaltene Urteil des High Court von Hongkong mit unerwartet negativem Ausgang beendet ein Berufungsverfahren vor staatlichen Gerichten in Bezug auf ein im Jahr 2018 erfolgtes Schiedsgerichtsurteil.

Gerichtsurteil eine „erhebliche Ergebnisbelastung“

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Ein verbundenes Unternehmen der Bauer Gruppe hatte in den Jahren 2011 und 2012 große Baumaßnahmen zur Errichtung eines unterirdischen Bahnhofs durchgeführt. Dazu hatte sie den Mehraufwand aufgrund erschwerter Bodenverhältnisse gegenüber dem Auftraggeber geltend gemacht. Das neue Urteil bedeutet nun für den Konzern eine Neubewertung des ursprünglichen Schiedsgerichtsurteils und eine erhebliche Ergebnisbelastung. Der Vorstand von Bauer erwartet daher, dass in der Bilanz Wertberichtigungen in einer Größenordnung von rund 40 Millionen Euro vorgenommen werden müssen. Die Liquiditätsbelastung wird bei etwa 10 Millionen Euro erwartet.

Bauer schüttet für 2019 keine Dividende aus

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Aufgrund dieses Effekts erwartet die Bauer Gruppe für das Gesamtjahr 2019, dass sich die wesentlichen Ergebniskennzahlen EBIT und das Nachsteuerergebnis um etwa 40 Millionen Euro – gegenüber der letzten gegebenen Prognose – reduzieren werden. Bisher war ein EBIT von etwa 70 Millionen Euro und ein nur noch leicht positives Ergebnis nach Steuern erwartet worden. Infolgedessen wird die Bauer Gruppe ihre mit den Finanzpartnern vereinbarten Covenants zum31. Dezember 2019 nicht einhalten können. Da der Konzern in den vergangenen Jahren seine Nettoverschuldung deutlich reduzieren und seine Finanzierungssituation insgesamt deutlich verbessern konnte, geht der Vorstand dennoch davon aus, dass gemeinsam mit den Finanzpartnern eine gute Lösung gefunden werden wird. Daraufhin hat er beschlossen, dass für das Geschäftsjahr 2019 keine Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet wird.

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