Personalie

BAUER AG steht erstmalig unter familienexterner Führung

Michael Stomberg übernimmt den Vorstandsvorsitz der BAUER AG. Foto: Eagle Burgmann
Wie bereits Ende September angekündigt, hat Michael Stomberg im November seine Arbeit als neuer Vorstandsvorsitzender der BAUER AG aufgenommen. Er hat planmäßig Prof. Thomas Bauer abgelöst. Damit steht zum ersten Mal eine externe Führungspersönlichkeit, die nicht der Gründerfamilie angehört, an der Unternehmensspitze.

Stomberg war zuvor für den international agierenden Mittelständler EagleBurgmann aus Wolfratshausen tätig, einem Anbieter industrieller Dichtungstechnik. Dieser gehört zum Familienkonzern Freudenberg. Stomberg fungierte dort als Chief Operating Officer (COO) und war in der Unternehmensführung für die Produktion, die Produktentwicklung und die Abwicklung des Projektgeschäfts verantwortlich. Bei der BAUER AG wird Stomberg im vierköpfigen Vorstandsteam in erster Linie die Bereiche Beteiligungen, Prozess- und Qualitätsmanagement, Health Safety Environment (HSE) sowie IT verantworten. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Prof. Thomas Bauer ist inzwischen in den Aufsichtsrat bestellt und vom Gremium zum Vorsitzenden gewählt worden.

Gesamtkonzernleistung von 1.235,8 Millionen Euro

Auch vonseiten der Ergebnisprognose gibt es Neuigkeiten. Die BAUER AG hält nach dem dritten Quartal 2018 weiter Kurs und bestätigt ihre Ergebnisprognose. Die wesentlichen Kennzahlen des international tätigen Bau- und Maschinenbaukonzerns und insbesondere die Auftragslage sind eine gute Basis für die weitere Entwicklung der Geschäfte. Zum Ende des dritten Quartals liegt die Gesamtkonzernleistung der BAUER Gruppe bei 1.235,8 Millionen Euro und damit um 10,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 1.378,9 Millionen Euro.

„Die Erfolgsgeschichte ist mehr als beeindruckend“

„Dieses Ergebnis ist eine solide Basis und unterstreicht den positiven Trend der vergangenen Jahre, an den wir nun anknüpfen werden“, sagt der neue Vorstandsvorsitzende Michael Stomberg. Er freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben bei der BAUER AG. „Die Erfolgsgeschichte, die hier in sieben Generationen geschrieben wurde, ist mehr als beeindruckend. In der Entwicklung vom kleinen Mittelständler zum Weltkonzern ist es gelungen, die Werte und die Firmenkultur, die das Unternehmen ausmachen, zu bewahren. Dies fortzusetzen sehe ich auch für mich als eine zentrale Aufgabe.“

Die Geschäftsbereiche

Mit seinen drei Segmenten Bau, Maschinen und Resources ist der Konzern mit mehr als 110 Tochterunternehmen in rund 70 Ländern der Welt tätig. Die Kennzahlen des Segments Bau liegen deutlich unter den Werten des Vorjahres, das aufgrund von Großprojekten positiv verlaufen war. Die Gesamtkonzernleistung zum Ende des dritten Quartals 2018 ist auf 537,1 Millionen Euro gesunken. Gründe für den Rückgang um 18,4 Prozent sind die bislang schwächere Auslastung, Verschiebungen bei Projektvergaben und eine insgesamt schwächere Marktlage im Nahen Osten. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verringerte sich von 21,4 Millionen Euro auf 12,7 Millionen Euro. Da einige größere Projekte in den nächsten Monaten fortgesetzt werden, erwartet man bis zum Jahresende eine weitere Verbesserung des Ergebnisses.

Im Segment Maschinen zeigt sich weiterhin eine sehr zufriedenstellende Ergebnis- und Margenentwicklung. Nach neun Monaten ist die Gesamtkonzernleistung des Segments gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent auf 554,7 Millionen Euro leicht zurückgegangen. Die Umsatzerlöse fielen um 7,2 Prozent auf 446,3 Millionen Euro. Grund dafür ist der Kauf zweier Tiefbohranlagen. Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr auf 52,1 Millionen Euro angestiegen.

Im Segment Resources liegt die Gesamtkonzernleistung nach neun Monaten mit 189,1 Millionen Euro nur noch um 1,9 Prozent unter der des Vorjahres. Das Segment befindet sich weiter in einer Reorganisationsphase, daher verschlechterte sich das EBIT auf -7,8 Millionen Euro.

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Stomberg war zuvor für den international agierenden Mittelständler EagleBurgmann aus Wolfratshausen tätig, einem Anbieter industrieller Dichtungstechnik. Dieser gehört zum Familienkonzern Freudenberg. Stomberg fungierte dort als Chief Operating Officer (COO) und war in der Unternehmensführung für die Produktion, die Produktentwicklung und die Abwicklung des Projektgeschäfts verantwortlich. Bei der BAUER AG wird Stomberg im vierköpfigen Vorstandsteam in erster Linie die Bereiche Beteiligungen, Prozess- und Qualitätsmanagement, Health Safety Environment (HSE) sowie IT verantworten. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Prof. Thomas Bauer ist inzwischen in den Aufsichtsrat bestellt und vom Gremium zum Vorsitzenden gewählt worden.

Gesamtkonzernleistung von 1.235,8 Millionen Euro

Auch vonseiten der Ergebnisprognose gibt es Neuigkeiten. Die BAUER AG hält nach dem dritten Quartal 2018 weiter Kurs und bestätigt ihre Ergebnisprognose. Die wesentlichen Kennzahlen des international tätigen Bau- und Maschinenbaukonzerns und insbesondere die Auftragslage sind eine gute Basis für die weitere Entwicklung der Geschäfte. Zum Ende des dritten Quartals liegt die Gesamtkonzernleistung der BAUER Gruppe bei 1.235,8 Millionen Euro und damit um 10,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 1.378,9 Millionen Euro.

„Die Erfolgsgeschichte ist mehr als beeindruckend“

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Die Geschäftsbereiche

Mit seinen drei Segmenten Bau, Maschinen und Resources ist der Konzern mit mehr als 110 Tochterunternehmen in rund 70 Ländern der Welt tätig. Die Kennzahlen des Segments Bau liegen deutlich unter den Werten des Vorjahres, das aufgrund von Großprojekten positiv verlaufen war. Die Gesamtkonzernleistung zum Ende des dritten Quartals 2018 ist auf 537,1 Millionen Euro gesunken. Gründe für den Rückgang um 18,4 Prozent sind die bislang schwächere Auslastung, Verschiebungen bei Projektvergaben und eine insgesamt schwächere Marktlage im Nahen Osten. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verringerte sich von 21,4 Millionen Euro auf 12,7 Millionen Euro. Da einige größere Projekte in den nächsten Monaten fortgesetzt werden, erwartet man bis zum Jahresende eine weitere Verbesserung des Ergebnisses.

Im Segment Maschinen zeigt sich weiterhin eine sehr zufriedenstellende Ergebnis- und Margenentwicklung. Nach neun Monaten ist die Gesamtkonzernleistung des Segments gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent auf 554,7 Millionen Euro leicht zurückgegangen. Die Umsatzerlöse fielen um 7,2 Prozent auf 446,3 Millionen Euro. Grund dafür ist der Kauf zweier Tiefbohranlagen. Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr auf 52,1 Millionen Euro angestiegen.

Im Segment Resources liegt die Gesamtkonzernleistung nach neun Monaten mit 189,1 Millionen Euro nur noch um 1,9 Prozent unter der des Vorjahres. Das Segment befindet sich weiter in einer Reorganisationsphase, daher verschlechterte sich das EBIT auf -7,8 Millionen Euro.

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