BAUER AG

BAUER AG erhöht Auftragsbestand auf 1,01 Milliarden Euro

Die BAUER Hauptverwaltung in Schrobenhausen. Foto: Pressefoto Bauer

Die BAUER AG aus Schrobenhausen blickt auf ein gutes erstes Halbjahr zurück. Der international tätige Bau- und Maschinenbaukonzern ist aufgrund der guten Auftragslage für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres zuversichtlich und bestätigt seine Prognose.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Zwar ging die Gesamtkonzernleistung in den Segmenten Bau und Maschinen zurück, doch der gute Auftragsbestand im Segment Bau lässt für das zweite Halbjahr hoffen. Im Segment Resources konnte aufgrund von Großprojekten im Umweltbereich die Gesamtkonzernleistung deutlich gesteigert werden.

Das erste Halbjahr 2016

Die Gesamtkonzernleistung der BAUER AG belief sich zum Ende des zweiten Quartals auf 757 Millionen Euro. Der Wert lag damit um drei Prozent unter dem Vorjahreswert. Dagegen konnten die Umsatzerlöse um 1,2 Prozent von 642 Millionen Euro auf 649,8 Millionen Euro gesteigert werden. Auch das EBIT verbesserte sich. Die Steigerung belief sich auf 14,8 Prozent. Damit wurde das EBIT auf 18,4 Millionen Euro erhöht. Das Ergebnis nach Steuern lag mit -7,9 Millionen Euro im Plan. Grund zur Freude bietet der Auftragsbestand. Denn dieser erhöhte sich um 14,6 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro.

Das Segment Bau

Der Konzern ist aus den drei Segmenten Bau, Maschinen und Resources aufgebaut. Damit ist die BAUER AG mit mehr als 110 Tochterunternehmen in rund 70 Ländern der Welt tätig. Im Segment Bau haben sich einige größere Projekte in der Anlaufphase verzögert. Deshalb lag die Gesamtkonzernleistung nach dem ersten Halbjahr mit 331,9 Millionen Euro um 10,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das EBIT ging daher von 10,4 Millionen Euro auf 5,3 Millionen Euro zurück. Der Auftragsbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr noch einmal um 4,4 Prozent erhöht und liegt mit 574,8 Millionen Euro auf einem sehr hohen Niveau.

Das Segment Maschinen

Im Segment Maschinen reduzierte sich die Gesamtkonzernleistung von 333,4 Millionen Euro auf 312,4 Millionen Euro. Zu Jahresbeginn wurden einige Groß- und Sondergeräte ausgeliefert, was zu einer Ergebnissteigerung führte. Das EBIT erhöhte sich auf 13,4 Millionen Euro. Allerdings fiel der Auftragsbestand von 157 Millionen Euro auf 141,1 Millionen Euro. Das führt BAUER auf das Geschäft mit Tiefbohranlagen zurück. Das Tiefbohrgeschäft wurde zum Jahresbeginn in das Joint Venture mit Schlumberger eingebracht. Bei den Spezialtiefbaugeräten liegen die Auftragseingänge im Plan.

Das Segment Resources

Im Segment Resources sah es im ersten Halbjahr sehr gut aus. Aufgrund von Großprojekten im Umweltbereich wurde die Gesamtkonzernleistung um 36,1 Prozent von 102,1 Millionen Euro auf 139 Millionen Euro gesteigert. Das EBIT betrug -0,1 Millionen Euro. Mit 294,4 Millionen Euro weist das Segment beim Auftragsbestand ein Plus von 69,4 Prozent aus. Ende Juli hat die BAUER Gruppe den bisherigen Konsortialkreditvertrag, der im April 2014 abgeschlossen worden war, frühzeitig durch einen neuen Vertrag ersetzt. Dieser hat ein Volumen von 430 Millionen Euro und eine Regellaufzeit von drei Jahren.

Prognosen für 2016 bestätigt

Das Unternehmen bestätigt seine Prognose für das Gesamtjahr 2016. Diese sieht eine Gesamtkonzernleistung in Höhe von etwa 1,65 Milliarden Euro vor. Außerdem werden ein Ergebnis nach Steuern von etwa 20 bis 25 Millionen Euro sowie ein EBIT von etwa 75 Millionen Euro erwartet. „Durch unseren guten Auftragsbestand und die angelaufenen Großprojekte im Bau erwarten wir eine Leistungssteigerung im zweiten Halbjahr", so Prof. Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender der BAUER Aktiengesellschaft. „Im Segment Resources zeichnet sich durch neue Aufträge eine Verbesserung ab, auch wenn hier noch weitere Anstrengungen notwendig sein werden."

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