Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit in Augsburg verglichen zum Juni gesunken

Im Bezirk der Arbeitsagentur Augsburg sind die Arbeitslosenzahlen leicht gesunken. Weshalb die Anspannung dennoch deutlich spürbar bleibt.

„In diesem Monat ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat nahezu gleichgeblieben, im Gegenteil: sie ist sogar ganz leicht um 48 Personen gesunken. Natürlich sind im Vergleich zum Vorjahr die Folgen der Corona-Pandemie weiterhin deutlich sichtbar: Wir haben 39,0 Prozent oder 5.034 mehr Arbeitslose. Wenn wir auf die beiden Rechtskreise schauen, stellen wir im SGB-III-Bereich einen Anstieg um 3.707 Personen oder 53,9 Prozent zum Vorjahr fest und im SGB-II-Bereich um 1.327 Personen oder 22,1 Prozent. In diesem Monat haben wir insgesamt 17.927 Arbeitslose und eine Quote von weiterhin 4,6 Prozent,“ erklärt Elsa Koller-Knedlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg.

„Lage bleibt ernst“

Im abgelaufenen Monat sind 84 neue Anzeigen für Kurzarbeit hinzugekommen. Damit haben seit März die Arbeitsagentur 7.060 Anzeigen erreicht, gut 40 Prozent der Betriebe befinden sich in Kurzarbeit. „Auch, wenn einige wenige Firmen ihre Kurzarbeit wieder abgemeldet haben, bleibt die Lage ernst,“ führt Koller-Knedlik weiter aus.

„Für den Ausbildungsmarkt und die Jugendlichen geht die heiße Phase weiter. Unsere Botschaft ist hier ganz klar: Unternehmen tun gut daran, ihre Ausbildungsbereitschaft weiter hochzuhalten! Corona ist irgendwann vorbei, doch der Bedarf an Fachkräften bleibt und ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit eines jeden Unternehmens. Corona hat jedoch den Einstellungsprozess verzögert. Daher ist in diesem Bereich gerade sehr viel Bewegung. Sowohl Jugendliche als auch Firmen, die noch auf der Suche sind, sollten sich schnellstmöglich an die Berufsberatung bzw. den Arbeitgeber-Service wenden. Wir haben noch eine große Auswahl an Ausbildungsstellen in unserem System und auch noch viele suchende Jugendliche.“

Arbeitsmarktzahlen für die Stadt Augsburg

In der Stadt Augsburg liegt die Zahl der Arbeitslosen bei 11.185. Das sind 12 oder 0,1 Prozent weniger als einen Monat zuvor und entspricht einer Quote von erneut 6,6 Prozent (6,6 Prozent im Vormonat). Im Juli 2019 betrug die Arbeitslosenquote 4,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es 3.115 oder 38,6 Prozent mehr Arbeitslose. Wenn wir uns die beiden Rechtskreise anschauen, bedeutet dies für den SGB-III-Bereich ein Plus von 2.261 Personen oder 63,4 Prozent und für den SGB-II-Bereich ein Plus von 854 Personen oder 19,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Arbeitsmarktzahlen für den Landkreis Augsburg

Im Landkreis Augsburg gibt es im Juli 43 Arbeitslose oder 0,9 Prozent weniger im Vergleich zum Vormonat: 4.617 sind derzeit registriert. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 1.391 oder 43,1 Prozent Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote verharrt auf 3,2 Prozent und liegt damit weiterhin knapp über der Schwelle zur Vollbeschäftigung. Im Juli 2019 betrug die Arbeitslosenquote 2,3 Prozent. Wenn wir uns die beiden Rechtskreise anschauen, bedeutet dies für den SGB-III-Bereich ein Plus von 994 Personen oder 45,4 Prozent und für den SGB-II-Bereich ein Plus von 397 Personen oder 38,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit in Augsburg verglichen zum Juni gesunken

Im Bezirk der Arbeitsagentur Augsburg sind die Arbeitslosenzahlen leicht gesunken. Weshalb die Anspannung dennoch deutlich spürbar bleibt.

„In diesem Monat ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat nahezu gleichgeblieben, im Gegenteil: sie ist sogar ganz leicht um 48 Personen gesunken. Natürlich sind im Vergleich zum Vorjahr die Folgen der Corona-Pandemie weiterhin deutlich sichtbar: Wir haben 39,0 Prozent oder 5.034 mehr Arbeitslose. Wenn wir auf die beiden Rechtskreise schauen, stellen wir im SGB-III-Bereich einen Anstieg um 3.707 Personen oder 53,9 Prozent zum Vorjahr fest und im SGB-II-Bereich um 1.327 Personen oder 22,1 Prozent. In diesem Monat haben wir insgesamt 17.927 Arbeitslose und eine Quote von weiterhin 4,6 Prozent,“ erklärt Elsa Koller-Knedlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg.

„Lage bleibt ernst“

Im abgelaufenen Monat sind 84 neue Anzeigen für Kurzarbeit hinzugekommen. Damit haben seit März die Arbeitsagentur 7.060 Anzeigen erreicht, gut 40 Prozent der Betriebe befinden sich in Kurzarbeit. „Auch, wenn einige wenige Firmen ihre Kurzarbeit wieder abgemeldet haben, bleibt die Lage ernst,“ führt Koller-Knedlik weiter aus.

„Für den Ausbildungsmarkt und die Jugendlichen geht die heiße Phase weiter. Unsere Botschaft ist hier ganz klar: Unternehmen tun gut daran, ihre Ausbildungsbereitschaft weiter hochzuhalten! Corona ist irgendwann vorbei, doch der Bedarf an Fachkräften bleibt und ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit eines jeden Unternehmens. Corona hat jedoch den Einstellungsprozess verzögert. Daher ist in diesem Bereich gerade sehr viel Bewegung. Sowohl Jugendliche als auch Firmen, die noch auf der Suche sind, sollten sich schnellstmöglich an die Berufsberatung bzw. den Arbeitgeber-Service wenden. Wir haben noch eine große Auswahl an Ausbildungsstellen in unserem System und auch noch viele suchende Jugendliche.“

Arbeitsmarktzahlen für die Stadt Augsburg

In der Stadt Augsburg liegt die Zahl der Arbeitslosen bei 11.185. Das sind 12 oder 0,1 Prozent weniger als einen Monat zuvor und entspricht einer Quote von erneut 6,6 Prozent (6,6 Prozent im Vormonat). Im Juli 2019 betrug die Arbeitslosenquote 4,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es 3.115 oder 38,6 Prozent mehr Arbeitslose. Wenn wir uns die beiden Rechtskreise anschauen, bedeutet dies für den SGB-III-Bereich ein Plus von 2.261 Personen oder 63,4 Prozent und für den SGB-II-Bereich ein Plus von 854 Personen oder 19,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Arbeitsmarktzahlen für den Landkreis Augsburg

Im Landkreis Augsburg gibt es im Juli 43 Arbeitslose oder 0,9 Prozent weniger im Vergleich zum Vormonat: 4.617 sind derzeit registriert. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 1.391 oder 43,1 Prozent Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote verharrt auf 3,2 Prozent und liegt damit weiterhin knapp über der Schwelle zur Vollbeschäftigung. Im Juli 2019 betrug die Arbeitslosenquote 2,3 Prozent. Wenn wir uns die beiden Rechtskreise anschauen, bedeutet dies für den SGB-III-Bereich ein Plus von 994 Personen oder 45,4 Prozent und für den SGB-II-Bereich ein Plus von 397 Personen oder 38,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben