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Aichach-Friedberg bekommt 715.000 Euro für Geburtshilfe
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Förderprogramm

Aichach-Friedberg bekommt 715.000 Euro für Geburtshilfe

 Förderprogramm Geburtshilfe
Von links: Stellvertretender Landrat Manfred Losinger, Staatsministerin Melanie Huml und Peter Tomaschko. Foto: Lars Wegmann
Michael Ermark B4B Wirtschaftsleben Schwaben vmm Wirtschaftsverlag
Von Michael Ermark

„Das ist ein guter Tag für werdende Mütter im Landkreis“, erklärte der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko. Denn dem Landkreis Aichach-Friedberg wurden Fördergelder in Höhe von rund 715.000 Euro zugesprochen. Was mit dem Geld geschehen soll.

In diesem Jahr startet erstmals die zweite Säule im Geburtshilfe-Förderprogramm des Freistaats Bayern. Damit werden Landkreise und kreisfreie Städte im ländlichen Raum finanziell unterstützt. Dadurch sollen die Defizite kleinerer Geburtshilfeabteilungen aus dem Jahr 2018 ausgeglichen werden können. Ziel ist die Sicherung kleinerer Geburtshilfeabteilungen im ländlichen Raum.

Geburtshilfe in Aichach soll wieder starten

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Auch der Landkreis Aichach-Friedberg profitiert von diesem neuen Förderprogramm: Gesundheitsministerin Melanie Huml hat dazu in Nürnberg einen Förderbescheid in Höhe von knapp 715.000 Euro an den Landkreis überreicht. Die Förderung soll dazu dienen, die Geburtshilfe am Krankenhaus Friedberg zu stabilisieren und am Krankenhaus Aichach schnellstmöglich wieder zu starten. „Ich freue mich sehr, dass die Förderung für die Kliniken an der Paar gewährt wurde. Die Sicherung der Geburtshilfe vor Ort ist mir ein wichtiges Anliegen, um den werdenden Müttern weiterhin eine wohnortnahe Geburt zu ermöglichen“, freute sich Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko. Er war gemeinsam mit dem stellvertretenden Landrat Manfred Losinger nach Nürnberg gereist, um den Förderbescheid persönlich von der Ministerin entgegnen zu nehmen.

Peter Tomschko: Ein guter Tag für werdende Mütter

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Im Vorfeld hatte sich Tomaschko monatelang dafür eingesetzt, dass der Landkreis Aichach-Friedberg in das Förderprogramm aufgenommen wird. Unter anderem hatte er dazu Gesundheitsministerin Huml in den Landkreis eingeladen und bei zahlreichen Gesprächen immer wieder für die Kliniken an der Paar geworben. „Der Freistaat hat bereits eine ganze Reihe Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die Strukturen der stationären Geburtshilfe zu erhalten. Wichtig ist, dass wir auch künftig genügend Hebammen und Geburtshelfer haben, die sich um die Schwangeren und Familien kümmern“, erklärte er, „Mit der zweiten Säule im Geburtshilfe-Förderprogramm machen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um die Sicherung kleinerer Geburtshilfeabteilungen im ländlichen Raum zu ermöglichen. Ich danke der Ministerin für die Unterstützung unseres Landkreises. Das ist heute ein guter Tag für die werdenden Mütter und die jungen Familien im Wittelsbacher Land.“

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