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Gen Z: Mit diesem Content erreichen Sie diese anspruchsvolle Generation
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Christoph von Külmer, Sportbrain Entertainment GmbH

Gen Z: Mit diesem Content erreichen Sie diese anspruchsvolle Generation

Christoph von Külmer ist CEO von SportBrain, der Agentur für digitale Sichtbarkeit. Foto: SportBrain Entertainment GmbH.

Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Generation Z den Großteil des Arbeitsmarktes ausmacht. Dann gilt es als Arbeitgeber auf die Bedürfnisse und Vorstellungen dieser Generation einzugehen, um sie von sich zu überzeugen. Bereits jetzt macht die Generation Z ein Drittel der Weltbevölkerung aus und gerade deshalb ist es wichtig, ein vertieftes Verständnis für diese Generation zu entwickeln. Um zu lernen, wie die Gen Z tickt und handelt, gebe ich Ihnen im Folgenden einen Überblick darüber, was die großen Fragen der Gen Z sind und wie man diese mit der richtigen Marketingstrategie beantworten kann.

Wer ist überhaupt diese Gen Z?

Die Generation Z, die manchmal auch „Post-Millennials“ oder umgangssprachlich „Zoomers“ genannt wird, umfasst ungefähr alle Personen, die zwischen 1995 und 2012 geboren sind. Eine klare Grenze zu ziehen, ist allerdings schwierig und die Übergänge zwischen den Generationen sind fließend. Eines der Haupterkennungsmerkmale der Generation Z ist, dass sie die erste ist, die mit digitalen Technologien aufgewachsen ist. Wir erinnern uns an die große Smartphone-„Revolution“, als der damalige Apple-Chef Steve Jobs im Jahre 2007 das erste I-Phone vorstellte. Mit dem Smartphone kam ein Produkt auf den Markt, dass unseren Alltag und folglich die Art, wie wir kommunizieren und konsumieren, nachhaltig verändert hat. Der größte Teil der Generation Z ist von klein auf mit dem Smartphone aufgewachsen. Sie kennen eine Welt ohne Internet und soziale Medien gar nicht und können sie sich auch nicht mehr vorstellen. 

Was unterscheidet Sie von älteren Generationen?

Anders als ihre Vorgängergenerationen sucht die Gen Z ihre Selbstverwirklichung nicht mehr in der Arbeit. Freizeit und soziale Kontakte sind für die Mitglieder der Gen Z dafür umso wichtiger, wie eine Studie der Universität in Bamberg ergeben hat. Das bedeutet allerdings nicht, dass alle Mitglieder der Gen Z faul sind. Vielmehr hat man es bei der Gen Z mit einer Generation zu tun, die für die eigenen Bedürfnisse einsteht und ein „sich kaputt Arbeiten“ nicht mitmachen möchte. Anders als bei anderen Generationen rückt die Bedeutung der Gehaltshöhe und der Status der Arbeitsstelle in den Hintergrund. Für die Generation Z stehen stattdessen Selbstverwirklichung, Spaß am Beruf und ein positives Arbeitsumfeld im Vordergrund. Es empfiehlt sich, das Employer Branding an diese Bedürfnisse anzupassen und aktiv nachzufragen: Was sind Ihre Interessen, Wünsche und Visionen für die Zukunft?

Social Media is the Place to be – hier finden Sie die Gen Z

Die sozialen Medien spielen eine zentrale Rolle für die Generation Z. Dabei geht es Ihnen nicht nur um die Vernetzung mit anderen, sondern auch darum, sich inspirieren zu lassen und an gesellschaftlichen Debatten teilzuhaben. Wer diese Generation erreichen möchte, kommt an den sozialen Netzwerken nicht vorbei. Für das Recruiting bedeutet das, dass man vermehrt auf Social- und Mobile Recruiting setzen sollte. Die Menschen mit einem auf sie angepassten Content genau dort abzuholen, wo sie sowieso schon liken und sharen, lohnt sich. Instagram wird von 86 Prozent der jungen Menschen genutzt und ist somit der größte Player, knapp gefolgt von YouTube mit 81 Prozent. Facebook hingegen verschwindet im organischen Bereich immer mehr vom Bildschirm. Die Millennials kann man hier noch erreichen, bei der Generation Z sollte man aber auf Instagram und aufstrebende Plattformen wie TikTok setzen. 

Mit diesen drei Tipps kreieren Sie Content, der die Gen Z überzeugt:


1.       Content auf Augenhöhe!

Um Sympathiepunkte zu gewinnen, sollte man den jungen Menschen auf Augenhöhe begegnen und sich selbst nicht zu ernst nehmen. Auch ein ehrlicher und offener Umgang mit Feedback und Kritik ist essenziell. Gerade durch die Interaktionsmöglichkeiten bei Instagram und Co. hat die Bedeutung der Feedbackkultur zugenommen. Geben Sie der Generation die Möglichkeit, sich einzubringen. Das geht durch Abstimmungen, Gewinnspiele und einem interaktiven Auftreten. Investitionen in Community Management lohnen sich!

2.       Wertebasierter Content!

Die Gen Z ist sich ihrer unsicheren Zukunft bewusst. Durch Bewegungen wie Fridays for Future hat sie bewiesen, dass sie keinesfalls politikverdrossen ist. Im Gegenteil: Wir haben es mit einer sehr politisierten und lernwilligen Generation zu tun, der Werte wie Nachhaltigkeit und Diversität am Herzen liegen. In einer Studie gaben 80 Prozent der Teilnehmenden an, sie würden eher Produkte von einem Unternehmen kaufen, das sich zu bestimmten gesellschaftlichen Themen wie Rassismus und Klimawandel positioniert hat. Wertebasierter Content, der von jemandem moderiert wird, mit dem man sich identifizieren kann, kommt auf Plattformen wie TikTok und Instagram besonders gut an. Er muss allerdings authentisch und ehrlich sein! Zeigen Sie, dass Sie wirklich die gleichen Werte teilen. Lose Versprechungen kauft einem keiner ab – und die Gen Z ist Experte darin, Green- und Pinkwashing aufzudecken.

3.       Denken Sie Content neu!

Das Aufwachsen mit Social Media hat die Generation Z geprägt. Die Aufmerksamkeitsspanne sinkt stetig und visuelle Reize werden immer wichtiger. Content muss also neu gedacht werden. Mein Team von SportBrain und ich setzen vermehrt auf Bilder und Videos. In Kombination mit Storytelling und einer lebensnahen Bildsprache begeistern diese die jungen Menschen auf den sozialen Plattformen. Auch die Zusammenarbeit mit Influencern, Comedy-Videos und Tutorials gehören zum modernen Marketing dazu. Das Wichtigste ist, dass man sich offen gegenüber neuen Content-Formen zeigt und sich an diese anpasst, ohne die Authentizität und Ehrlichkeit zu verlieren!

Wie Sie sehen, bringt die junge Generation frischen Wind in die Unternehmenswelten. Geht man mit den neuen Entwicklungen mit, erreicht man die gen Z und bleibt zukunftsfähig. Das kann sich meiner Einschätzung nach nur lohnen!

Ihr

Christoph von Külmer

CEO, SportBrain – Agentur für Digitale Sichtbarkeit

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