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Kutzschbach – IT-Lösungen für Nördlingen, Augsburg und Ulm
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Interview

Kutzschbach – IT-Lösungen für Nördlingen, Augsburg und Ulm

Frank Söder ist der Geschäftsführer von Kutzschbach.
Frank Söder ist der Geschäftsführer von Kutzschbach. Foto: Kutzschbach

An den drei Standorten bieten die beiden Unternehmen Kutzschbach Electronic und Kutzschbach INNOVATIONS einbreites Portfolio an ganzheitlichen IT-Konzepten. Geschäftsführer Frank Söder erklärt, wie es um die Digitalisierung steht, was eine funktionierende, bedarfsgerechte und sichere IT-Infrastruktur beinhaltet und warum Stillstand niemandem steht.

Herr Söder, mit drei Standorten in Schwaben deckt Kutzschbach Produktlösungen für den IT-Bereich vollständig ab. Worin liegt der Unterschied der Unternehmen?

Frank Söder: Alles begann 1981 in Nördlingen mit dem Unternehmen Kutzschbach Electronic, das vorwiegend im Automatisierungsbereich und in der Softwareentwicklung aktiv war, bevor es sich zum IT-Systemhaus entwickelte. Bei der 2017 gegründeten Kutzschbach INNOVATIONS liegt der Schwerpunkt auf Managed Services, mit denen wir Kunden auf dem Weg der Digitalisierung und Modernisierung von Unternehmensprozessen begleiten. Seit Herbst 2021 gibt es die Niederlassung in Neu-Ulm zum Ausbau unserer Geschäftsfelder. Auf Basis einer werteorientierten Führung und einer Wachstumsstrategie haben sich die Unternehmen auf heute knapp 90 Mitarbeiter an den drei Standorten entwickelt. Alle Kutzschbach-Standorte positionieren sich als IT- Dienstleister und Lösungsanbieter für den Mittelstand.  An den drei Standorten bieten die beiden Unternehmen Kutzschbach Electronic und Kutzschbach INNOVATIONS ein breites Portfolio an ganzheitlichen IT-Konzepten.Im Managed Service bieten wir alles an, um IT-gestützte Prozesse sicher und stabil abzubilden.

Wie schätzen Sie den derzeitigen Stand der Digitalisierung im Mittelstand ein?

In den letzten drei Jahren ist nicht zuletzt durch die Pandemie eine deutliche Beschleunigung der Digitalisierung von Geschäftsprozessen erfolgt. Dennoch sehe ich weiterhin Aufholbedarf. Um die Zukunftsfähigkeit zu sichern und als Arbeitgeber attraktiv zu sein, ist dies ein wichtiger Schlüssel. Orts- und zeitunabhängiges Arbeiten sowie Transparenz in den Abläufen sind essenziell für die Zukunft.

Wie und mit welchem Ziel setzt Ihr Unternehmen seine Digitalisierungsstrategie?

Alle Prozesse wurden zunächst hinsichtlich ihrer Digitalisierungsfähigkeit geprüft. Dabei ging es nicht darum, jeden einzelnen Prozess 1:1 zu übernehmen, sondern vielmehr zu prüfen, ob dieser nicht auch optimiert werden kann. Unsere Strategie ist darauf ausgerichtet, dass jeder Mitarbeitende zu jeder Zeit an jedem Ort seine Aufgaben wahrnehmen kann und jeder Prozess zu einem transparenten Workflow wird. Was nicht außer Acht gelassen werden darf, ist die Abhängigkeit IT-gestützter Prozesse hinsichtlich der Infrastruktur. Diese bildet die Basis und muss entsprechend dimensioniert und redundant sein. Je höher der Digitalisierungsgrad, umso bedeutender ist die IT im Unternehmen.

Welche Digitalisierungsstrategien und -lösungen empfehlen Sie Kunden gern?

Mit Jobrouter und Microsoft Power Automate können aus Prozessen digitalisierte, transparente, orts- und zeitunabhängige Workflows entstehen. Dabei analysieren wir gemeinsam mit dem Kunden die Ist-Situation, identifizieren den Handlungsbedarf, prüfen Fördermöglichkeiten und entwickeln dann individuelle, auf den Kunden abgestimmte Workflows. Mit Candis bieten wir eine plattformbasierte Lösung an, um die Rechnungseingangsverarbeitung zu digitalisieren. Die zentrale Erfassung, individuelle Workflows für Freigabeprozesse, Bezahlung und Übertragung in die Finanzbuchhaltung sind damit abbildbar. Dies ist eine mittelstandsgerechte Lösung mit hohem Nutzwert. Gleichzeitig bieten wir eine Vielzahl an Möglichkeiten, um Prozesse im Personalbereich zu digitalisieren.

Derzeit ist eine Zunahme von Cyberbedrohungen und Hackerangriffen auf Unternehmen zu verzeichnen. Ihre Einschätzung?

Es ist erschreckend, in welchem Umfang und welcher Professionalität die Bedrohungen gestiegen sind. Es stellt eine große Herausforderung und Existenzbedrohung für jedes Unternehmen dar. Unabhängig von Größe oder Branche muss sich jeder dieser Bedrohung stellen, entsprechend aufstellen und vorbereiten. Wir haben bei uns im Unternehmen eine eigene Business Unit Security, die sich umfassend mit den Bedrohungen und den möglichen Begegnungsstrategien beschäftigt.

Mit einer Vier-Säulen-Strategie im Bereich der IT-Security bieten Sie Schutz vor solchen Angriffen. Schildern Sie uns das Konzept!

Es ist ein ganzheitlicher Ansatz: In der ersten Säule konzentrieren wir uns auf präventive Maßnahmen. Durch den Einsatz von Technologien, Schulungen von Mitarbeitenden, sowie die Analyse von Geschäftsprozessen etablieren wir Schritte, um einen Angriff zu verhindern bzw. schnell zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die zweite Säule bietet verschiedene Backup- und Recovery-Strategien. Damit soll nach einem möglichen Angriff oder einer Verschlüsselung eine schnelle Wiederherstellung der Daten sichergestellt werden. Die dritte Säule bietet Produkte und Dienstleistungen, die eine Erpressung durch Veröffentlichung von sensiblen Daten verhindern. Abschließend, in der vierten Säule, betrachten wir die Möglichkeiten, Risiken durch Versicherungen einzugrenzen oder abzudecken. Mit dieser Strategie sind Unternehmen auf eine mögliche Cyberattacke sehr gut vorbereitet. Durch regelmäßige Audits prüfen wir, ob das im Unternehmen etablierte Sicherheitsniveau den Anforderungen entspricht und sprechen Empfehlungen aus. So wird aus einer Security-Strategie ein Prozess.

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