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Welche Investitionsstrategie in Start-ups ist am klügsten?
Viktor Peters, WTS

Welche Investitionsstrategie in Start-ups ist am klügsten?

Viktor Peters ist Manager bei der WTS Advisory AG. Foto: WTS
Viktor Peters ist Manager bei der WTS Advisory AG. Foto: WTS

Für mittelständische Unternehmen kann es vorteilhaft sein, in Start-ups zu investieren. Aber welche Strategie ist am besten geeignet? Viktor Peters kennt die Antwort.

„Innovationsstrategien im deutschen Mittelstand: Ist eine Beteiligung an Start-ups zur Sicherung von Technologiezugängen oder Intensivierung der eigenen Forschung sonnhaft?“

Unser Experte Viktor Peters, Manager bei der WTS, antwortet:

Der deutsche Mittelstand spielt eine entscheidende Rolle in der deutschen Wirtschaft und ist bekannt für seine Innovationskraft. Angesichts der sich schnell entwickelnden Technologien stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu erhalten und innovative Lösungen anzubieten. Die rasante Entwicklung von Technologien bietet sowohl Chancen als auch Risiken für Unternehmen. Eine mögliche Strategie, um Zugang zu disruptiven Technologien zu sichern, ist die frühzeitige Beteiligung an Start-ups. Auf der anderen Seite besteht die Alternative darin, die eigene Forschung und Entwicklung zu intensivieren. In diesem Artikel werden die Vor- und Nachteile beider Innovationsstrategien diskutiert, um Unternehmen bei der richtigen Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Die Bedeutung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation im deutschen Mittelstand

Der deutsche Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und prägt maßgeblich deren Erfolg. Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit sind entscheidende Faktoren, um im Marktumfeld erfolgreich zu bestehen. Unternehmen müssen kontinuierlich nach neuen Wegen suchen, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu verbessern, Kundenbedürfnisse zu erfüllen und sich von der Konkurrenz abzuheben.

Sicherung von Technologiezugängen durch Beteiligung an Start-ups

Eine mögliche Innovationsstrategie besteht darin, sich an vielversprechenden Start-ups frühzeitig bei den Finanzierungsrunden zu beteiligen, die disruptive Technologien entwickeln. Durch eine strategische Partnerschaft oder Beteiligung kann ein Unternehmen Zugang zu neuen Technologien, Fachwissen und innovativen Ideen erhalten. Durch die Beteiligung an Start-ups sichert sich ein Unternehmen den Zugang zu diesen disruptiven Technologien und erhält die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen und Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Gleichzeitig können Unternehmen so bereits etablierte Wettbewerber den Zugang zu dieser Technologie frühzeitig versperren. Die frühzeitige Beteiligung an einem Start-up bedeutet aber nicht, dass die Technologie eine Marktreife erreicht oder sich gar am Markt final durchsetzt. Durch den frühzeitigen Start der Forschung innerhalb des Start-ups könnte jedoch ein „First-Mover-Vorteil“ entstehen.

Intensivierung der eigenen Forschung und Entwicklung

Eine alternative Innovationsstrategie besteht darin, die eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu intensivieren. Indem Unternehmen ihre internen Ressourcen und Kapazitäten verstärkt auf die Entwicklung neuer Technologien und Innovationen fokussieren, können sie ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die Intensivierung der eigenen Forschung ermöglicht es Unternehmen, ihre Produkte und Dienstleistungen maßgeschneidert an die Bedürfnisse ihrer Kunden anzupassen. Sie behalten die Kontrolle über den Innovationsprozess und können ihre internen Ressourcen und das Fachwissen ihrer Mitarbeiter optimal nutzen. Die Verstärkung der eigenen Ressourcen ist aber nicht gleichbedeutend damit, auch Erfolg in der Forschung zu haben und den ggf. bestehenden Zeitversatz aufholen zu können.

Die richtige Entscheidung treffen

Die Entscheidung zwischen der Beteiligung an Start-ups zur Sicherung von Technologiezugängen oder der Intensivierung der eigenen Forschung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Unternehmen müssen ihre eigenen Ressourcen, Innovationskapazitäten und strategischen Ziele sorgfältig analysieren. Eine gründliche Marktbeobachtung und die Bewertung von Technologietrends können bei der Entscheidungsfindung unterstützen. Es ist wichtig, die langfristigen Auswirkungen, die finanziellen Aspekte und potenzielle Risiken abzuwägen, um eine nachhaltige Innovationsstrategie zu entwickeln.

Fazit

Innovationsstrategien spielen eine entscheidende Rolle für den Erfolg von Unternehmen im deutschen Mittelstand. Die Entscheidung, ob sich ein Unternehmen an Start-ups beteiligen sollte, um Technologiezugänge zu sichern, oder ob es in die Intensivierung der eigenen Forschung investieren sollte, hängt von den individuellen Umständen und Zielen ab. Eine ausgewogene Innovationsstrategie kann auch eine Kombination beider Ansätze beinhalten. Durch eine fundierte Analyse und eine strategische Herangehensweise können Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und auf dem Markt erfolgreich bestehen.

Sie haben Rückfragen an unseren Experten Viktor Peters, oder wünschen eine tiefergehende Beratung? Dann nehmen Sie jetzt direkt Kontakt auf.

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