„Arbeit 1.0 – alles auf Anfang“ | Teil 2

Destilla: Geschmackvoll Arbeiten

Mit der Industrie 4.0 stehen Unternehmen vor großen Herausforderungen – nicht zum ersten Mal. Die Arbeitswelt sieht sich kontinuierlichen Veränderungen gegenüber. Im zweiten Teil unserer Serie „Arbeit 1.0 – alles auf Anfang“ schildern wir Destillas Wandel der letzten 50 Jahre.

1969 gründen Erika und Franz Latka die „Destilla-Essenzen GmbH & Co. KG“ in Nördlingen. Seit der Gründung liegt der Fokus auf der Herstellung und dem Vertrieb von Aromen und Geschmackstoffen höchster Qualität. Was heute von Maschinen erleichtert wird, startete in den späten 60er Jahren mit reiner Handarbeit und viel kleinerem Umfang. „Die ganze Familie war ins Unternehmen mit eingebunden, zum Beispiel bei der Abfüllung der Essenzen oder beim Auspacken der frisch gelieferten Kirschen“, so Geschäftsführer Matthias Thienel. Er leitet das Unternehmen in dritter Generation.

Destilla zieht nach nur einem Jahr um

Begonnen hatte alles in der Schäufelinstraße, direkt in Nördlingen. „Aber schon 1970 bezogen wir eigene Räumlichkeiten im Ortsteil Kleinerdlingen“, erklärt Matthias Thienel. „Diese wurden praktisch jedes Jahr erweitert. Es verging kaum ein Jahr ohne Baumaßnahme.“

Räume erinnern an Apotheke

Innen erinnerte alles eher an ein anders Gewerbe: „In den Anfängen von Destilla hätte man uns fast als Apotheke halten können, sieht man doch die vielen typischen Apothekerflaschen. Doch so abwegig ist das auch gar nicht, wenden wir im Prinzip doch die gleichen Herstellungsverfahren Destillation und Extraktion an.“

An den Verfahren selbst änderte sich über die Jahre kaum etwas, „außer, dass wir wie jeder gute Apotheker und jeder gute Konditor stets an der Verbesserung unserer Rezepturen arbeiten“.

Auch in den 80er Jahren stehen alle Zeiger auf Wachstum. Während die Rezepturen weiter verbessert werden, passt Destilla auch die Räumlichkeiten Schirtt für Schritt an.

Zweite Generation übernimmt Destilla 1994

25 Jahre nach seiner Gründung wurde der Betrieb im Rahmen der Nachfolgeregelung in „Destilla Aromen GmbH“ umbenannt. Seit 1994 führen Renata (geb. Latka) und Armin Thienel das Unternehmen. Diese etablierten es auch auf dem internationalen Markt. Durch starkes Wachstum wurde 2000 von der Grundstücksverwaltung „Latka GmbH & Co. KG“ (ebenfalls im Besitz der Familie Thienel) einen neuen Gebäudetrakt errichtet, die bisherigen Räumlichkeiten umgestaltete. Im selben Zuge erhielt die Firma ihren heutigen Namen: „Destilla GmbH“. 2005 folgte ein modernes Logistikzentrum und Bürogebäude, sowie die Erweiterung der Abteilungen Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung.

2010 investierte das Unternehmen rund 1,5 Millionen Euro in eine neue Extraktionsanlage, um technisch auf dem aktuellen Stand zu sein. Im neuen nördlinger Industriegebiet „Am Steinernen Mann“ entsteht ab 2017 der neue Unternehmensstandort. Hier wird 80 Prozent der benötigten Energie aus regenerativen Energiequellen bezogen.

Nach 18 Monaten Bauzeit wird das Werk II im Januar 2019 fertig – modernste Technik auf über 10.000 Quadratmetern Produktionsfläche stehen dem Unternehmen aus dem Donau-Ries hier zur Verfügung. Rund 20 Millionen Euro investierte Destilla in den Standort am Münchner Ring in Nördlingen. 

So arbeitet Destilla heute

„Die Maschinen und Digitalisierung haben das Unternehmen verändert“, weiß Matthias Thienel. „Doch wir sind nach wie vor ein Familienbetrieb.“ Dieser begegnet dem Wandel der Zeit mit verschiedenen Angeboten für seine über 160 Mitarbeiter. „Von Rückengymnastik und Yoga über Bergtour und Skiausfahrt bis hin zum gemeinsamen Musical- und Theaterbesuch jedes Jahr.“ Arbeiten in 2020 eben.

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1969 gründen Erika und Franz Latka die „Destilla-Essenzen GmbH & Co. KG“ in Nördlingen. Seit der Gründung liegt der Fokus auf der Herstellung und dem Vertrieb von Aromen und Geschmackstoffen höchster Qualität. Was heute von Maschinen erleichtert wird, startete in den späten 60er Jahren mit reiner Handarbeit und viel kleinerem Umfang. „Die ganze Familie war ins Unternehmen mit eingebunden, zum Beispiel bei der Abfüllung der Essenzen oder beim Auspacken der frisch gelieferten Kirschen“, so Geschäftsführer Matthias Thienel. Er leitet das Unternehmen in dritter Generation.

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Räume erinnern an Apotheke

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Auch in den 80er Jahren stehen alle Zeiger auf Wachstum. Während die Rezepturen weiter verbessert werden, passt Destilla auch die Räumlichkeiten Schirtt für Schritt an.

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2010 investierte das Unternehmen rund 1,5 Millionen Euro in eine neue Extraktionsanlage, um technisch auf dem aktuellen Stand zu sein. Im neuen nördlinger Industriegebiet „Am Steinernen Mann“ entsteht ab 2017 der neue Unternehmensstandort. Hier wird 80 Prozent der benötigten Energie aus regenerativen Energiequellen bezogen.

Nach 18 Monaten Bauzeit wird das Werk II im Januar 2019 fertig – modernste Technik auf über 10.000 Quadratmetern Produktionsfläche stehen dem Unternehmen aus dem Donau-Ries hier zur Verfügung. Rund 20 Millionen Euro investierte Destilla in den Standort am Münchner Ring in Nördlingen. 

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