Interview

Marco Trutter: "Markenbildung lebt vom Miteinander der Experten"

trumedia Geschäftsführer Marco Trutter. Foto: trumedia
Komplexe Aufgaben wie Markenführung und -entwicklung lassen sich nur noch im Team lösen, wo Aufgaben und Kompetenzen verteilt sind und effizient gebündelt werden. Marco Trutter, Geschäftsführer von trumedia, erläutert im Interview, welcher Mehrwert daraus für Auftraggeber entsteht.

Warum ist Expertenwissen heute bei Markenbildung und -entwicklung so wertvoll?

Trutter: Die Menge der Fachgebiete und der Faktoren, die zu Inhalt und Gestalt einer Marke beitragen, ist heute um ein Vielfaches größer als noch vor zehn, fünfzehn Jahren. Was jeder sieht: Die Globalisierung und die Digitalisierung haben dazu einen erklecklichen Teil beigetragen. Was wenige sehen können: Auch Umfang und Tiefe wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Wirkung von Marken und die Einflüsse, denen sie ausgesetzt sind, haben sich vervielfacht. Weil solide Markenarbeit an diesen Faktoren nicht vorbeikommt, braucht es Experten, die auf ihrem jeweiligen Gebiet bestens in Form sind.

Was heißt „bestens in Form“?

Trutter: Genies wie Goethe gelten als Universalgelehrte. Sie hatten das gesamte Wissen ihrer Zeit im Blick und alle wesentlichen Komponenten in der eigenen Arbeit vereinigt. Das ist heute nicht mehr möglich. Wir sehen ausgeprägte Spezialisten auf ihren jeweiligen Fachgebieten, die in ihrer Disziplin stets auf dem aktuellsten Stand sind. Das allein macht sie allerdings noch nicht wertvoll – sondern ihre Fähigkeit, ihre Fähigkeiten mit denen anderer Experten zu verbinden. Stichwort: Collaboration. Dafür die Gelegenheit zu bieten und gleichzeitig den Blick auf das „benachbarte Talent“ zu schärfen, darin sehen wir unsere Aufgabe. Als Agentur sorgen wir dafür, dass die Verbindungen leben und das gemeinsame Arbeiten beleben.

Ist das nicht sehr aufwendig, einen solchen Fundus an Wissen und Menschen „auf Vorrat“ zu halten?

Trutter: Keine Frage. Das ist nicht ohne Aufwand zu haben. Aber mit intelligenten Konzepten und unternehmerischer Dynamik ist es für eine Agentur mit unserem Selbstverständnis durchaus machbar. Indem wir Wissen und Ressourcen bewusst managen und auf den Punkt genau abrufen, sichern wir uns Synergien– und speisen gleichzeitig Querschnittswissen an alle Beteiligten zurück. Das schafft dauerhaft Substanz und bringt Mehrwert in die Arbeit aller.

Wie wirkt sich das auf die Arbeitsatmosphäre bei trumedia aus?

Trutter: Jeder von uns weiß: Ich arbeite mit absoluten Profis zusammen. Jeder Fachbereich – Research oder Development, Konzept oder Design – hat seine eigenen, hoch qualifizierten Experten. Fachleute, die offen sind für Dialog und Zusammenarbeit, die aufnahmefähig sind für neue Ideen und deren Transformation. Das beflügelt ungemein. Moderne Kommunikationstechnik wie Videokonferenzen oder Online-Meetings tragen das ihre dazu bei, dass wir nicht immer in der Wagenburg zusammenhocken müssen, sondern dass jede und jeder seinen Freiraum suchen, finden und nutzen kann. Im Wechselspiel mit der Arbeit im Team entsteht so ein energiegeladenes Feld, das unserer Arbeit zugutekommt. Und auch unsere Kunden inspiriert…

Stichwort: Kunden. Sichtwort: Mehrwert. Wie bringen Sie beides zusammen?

Trutter: Unsere Konzepte werden nicht nach subjektiven Empfindungen und Vorlieben unserer Kunden entwickelt, sondern wir betrachten Markt und Marke objektiv, analysieren die Rahmenbedingungen und ermitteln mögliche Differenzierungspotenziale zum Wettbewerb. Dem Kunden nach dem Mund zu reden, bringt genauso wenig, wie ihm eine Markenidentität überzustülpen, die vielleicht auf den ersten Blick attraktiv, aber nicht authentisch ist. Hier liefern die jeweiligen Experten die nötige Glaubwürdigkeit und machen unsere Aussagen belastbar. Das ist für Kunden deutlich mehr wert als nur hübsche Optik.

Wie nachhaltige Markenwirkung entsteht, lesen Sie hier,  im trumedia-Beitrag der neuen topFIRMEN Ausgabe. 

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Warum ist Expertenwissen heute bei Markenbildung und -entwicklung so wertvoll?

Trutter: Die Menge der Fachgebiete und der Faktoren, die zu Inhalt und Gestalt einer Marke beitragen, ist heute um ein Vielfaches größer als noch vor zehn, fünfzehn Jahren. Was jeder sieht: Die Globalisierung und die Digitalisierung haben dazu einen erklecklichen Teil beigetragen. Was wenige sehen können: Auch Umfang und Tiefe wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Wirkung von Marken und die Einflüsse, denen sie ausgesetzt sind, haben sich vervielfacht. Weil solide Markenarbeit an diesen Faktoren nicht vorbeikommt, braucht es Experten, die auf ihrem jeweiligen Gebiet bestens in Form sind.

Was heißt „bestens in Form“?

Trutter: Genies wie Goethe gelten als Universalgelehrte. Sie hatten das gesamte Wissen ihrer Zeit im Blick und alle wesentlichen Komponenten in der eigenen Arbeit vereinigt. Das ist heute nicht mehr möglich. Wir sehen ausgeprägte Spezialisten auf ihren jeweiligen Fachgebieten, die in ihrer Disziplin stets auf dem aktuellsten Stand sind. Das allein macht sie allerdings noch nicht wertvoll – sondern ihre Fähigkeit, ihre Fähigkeiten mit denen anderer Experten zu verbinden. Stichwort: Collaboration. Dafür die Gelegenheit zu bieten und gleichzeitig den Blick auf das „benachbarte Talent“ zu schärfen, darin sehen wir unsere Aufgabe. Als Agentur sorgen wir dafür, dass die Verbindungen leben und das gemeinsame Arbeiten beleben.

Ist das nicht sehr aufwendig, einen solchen Fundus an Wissen und Menschen „auf Vorrat“ zu halten?

Trutter: Keine Frage. Das ist nicht ohne Aufwand zu haben. Aber mit intelligenten Konzepten und unternehmerischer Dynamik ist es für eine Agentur mit unserem Selbstverständnis durchaus machbar. Indem wir Wissen und Ressourcen bewusst managen und auf den Punkt genau abrufen, sichern wir uns Synergien– und speisen gleichzeitig Querschnittswissen an alle Beteiligten zurück. Das schafft dauerhaft Substanz und bringt Mehrwert in die Arbeit aller.

Wie wirkt sich das auf die Arbeitsatmosphäre bei trumedia aus?

Trutter: Jeder von uns weiß: Ich arbeite mit absoluten Profis zusammen. Jeder Fachbereich – Research oder Development, Konzept oder Design – hat seine eigenen, hoch qualifizierten Experten. Fachleute, die offen sind für Dialog und Zusammenarbeit, die aufnahmefähig sind für neue Ideen und deren Transformation. Das beflügelt ungemein. Moderne Kommunikationstechnik wie Videokonferenzen oder Online-Meetings tragen das ihre dazu bei, dass wir nicht immer in der Wagenburg zusammenhocken müssen, sondern dass jede und jeder seinen Freiraum suchen, finden und nutzen kann. Im Wechselspiel mit der Arbeit im Team entsteht so ein energiegeladenes Feld, das unserer Arbeit zugutekommt. Und auch unsere Kunden inspiriert…

Stichwort: Kunden. Sichtwort: Mehrwert. Wie bringen Sie beides zusammen?

Trutter: Unsere Konzepte werden nicht nach subjektiven Empfindungen und Vorlieben unserer Kunden entwickelt, sondern wir betrachten Markt und Marke objektiv, analysieren die Rahmenbedingungen und ermitteln mögliche Differenzierungspotenziale zum Wettbewerb. Dem Kunden nach dem Mund zu reden, bringt genauso wenig, wie ihm eine Markenidentität überzustülpen, die vielleicht auf den ersten Blick attraktiv, aber nicht authentisch ist. Hier liefern die jeweiligen Experten die nötige Glaubwürdigkeit und machen unsere Aussagen belastbar. Das ist für Kunden deutlich mehr wert als nur hübsche Optik.

Wie nachhaltige Markenwirkung entsteht, lesen Sie hier,  im trumedia-Beitrag der neuen topFIRMEN Ausgabe. 

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