Talente für die Region

"Ein Platz in der Poleposition für Bayerisch-Schwaben"

Das achte Netzwerktreffen von „Talente für die Region“ fand bei faurecia statt. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Mit „Talente für die Region“ soll qualifizierter Nachwuchs an die Region gebunden werden. Christian Gebler, Gründer und Vorstand, erklärt im Interview, wie der Verein das macht und welche Vorteile sich daraus für Unternehmen ergeben.

Herr Gebler, welche Ziele verfolgt „Talente für die Region“?

Christian Gebler: Der Region geht es nur gut, wenn es der Wirtschaft gut geht. Dabei ist gerade der Fachkräftemangel für die Unternehmen ein zunehmend wichtiges Thema. „Talente für die Region“ baut deshalb auf drei Säulen auf. Zunächst einmal wollen wir Unternehmen, Wissenschaft und Politik aus Bayerisch-Schwaben zusammenbringen. Ganz wichtig ist uns dabei, die Talente aus unserer Hochschullandschaft zu erkennen und zu fördern. Und schließlich möchten wir langfristig Alumni wieder an unsere Region binden und für sie eine Brücke zurück nach Bayerisch-Schwaben schlagen.

Sie haben sozusagen den Kampf im „War of Talents“ aufgenommen ...

Gebler: Wir glauben, dass es uns nur so gelingt, die Wirtschaftskraft des Standorts nachhaltig zu sichern. Der Kampf um talentierte junge Menschen, die etwas bewegen wollen und auch können, ist längst entbrannt. „Talente für die Region“ will unseren Firmen bei diesem Wettbewerb einen Platz in der Poleposition verschaffen.

Den Verein gibt es seit fast drei Jahren. Was sind Ihrer Meinung nach die größten Meilensteine?

Gebler: Wir sind besonders stolz auf unsere Partner: Über 40 Unternehmen und Institutionen gehen diesen Weg bereits mit – und es werden stetig mehr. Das erreichen wir vor allem durch unsere Netzwerktreffen und Kaminabende. Hier sind Top-Entscheider vor Ort – darunter Inhaber, Vorstände, Geschäftsführer und Personalleiter – und durch die Hochschulen empfohlene Talente.

Was ist das Besondere an den Netzwerktreffen?

Gebler: Bei unseren Events setzen wir auf eine lockere, familiäre Atmosphäre. Das schaffen wir dadurch, dass zu Beginn jedes Treffens ein kleines sportliches Event stattfindet. Bei unserem Exklusiv-Partner Faurecia beispielsweise konnten wir an Kirmesbuden beim Dosenwerfen unsere Treffsicherheit unter Beweis stellen. Durch solche auflockerenden Elemente läuft das Netzwerken danach völlig entspannt und wie von selbst.

Also eher eine lockere Atmosphäre ...

Gebler: Ja, das ist uns wichtig. Wir stellen auch alle Teilnehmer namentlich einander vor. An unseren Netzwerktreffen nehmen inzwischen annäherend 100 Personen teil und nicht immer kennt jeder jeden. Wir wollen aber, dass die Unternehmer keine Zeit verlieren und sofort wissen, welche High Potentials für sie interessant sind. Umgekehrt gilt dasselbe. So gewinnt jeder: Unternehmen lernen Talente kennen, Talente lernen spannende Unternehmen aus der Region kennen, Hochschulen können ihren Talenten eine weitere Türe öffnen, Unternehmen starten Kooperationen mit anderen Unternehmen und so weiter.

Was ist für das Jahr 2018 geplant?

Gebler: Wir wollen weiterhin mit starken Partnern an einem Strang ziehen und die Region nachhaltig und positiv weiterentwickeln. Unser Mentorenprogramm nimmt Fahrt auf und 2018 überraschen wir mit zwei weiteren innovativen Konzepten. Die besten Ideen entstehen übrigens immer innerhalb des Netzwerks. Da wir dieses weiter ausbauen, bleiben wir dynamisch.

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"Ein Platz in der Poleposition für Bayerisch-Schwaben"

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Mit „Talente für die Region“ soll qualifizierter Nachwuchs an die Region gebunden werden. Christian Gebler, Gründer und Vorstand, erklärt im Interview, wie der Verein das macht und welche Vorteile sich daraus für Unternehmen ergeben.

Herr Gebler, welche Ziele verfolgt „Talente für die Region“?

Christian Gebler: Der Region geht es nur gut, wenn es der Wirtschaft gut geht. Dabei ist gerade der Fachkräftemangel für die Unternehmen ein zunehmend wichtiges Thema. „Talente für die Region“ baut deshalb auf drei Säulen auf. Zunächst einmal wollen wir Unternehmen, Wissenschaft und Politik aus Bayerisch-Schwaben zusammenbringen. Ganz wichtig ist uns dabei, die Talente aus unserer Hochschullandschaft zu erkennen und zu fördern. Und schließlich möchten wir langfristig Alumni wieder an unsere Region binden und für sie eine Brücke zurück nach Bayerisch-Schwaben schlagen.

Sie haben sozusagen den Kampf im „War of Talents“ aufgenommen ...

Gebler: Wir glauben, dass es uns nur so gelingt, die Wirtschaftskraft des Standorts nachhaltig zu sichern. Der Kampf um talentierte junge Menschen, die etwas bewegen wollen und auch können, ist längst entbrannt. „Talente für die Region“ will unseren Firmen bei diesem Wettbewerb einen Platz in der Poleposition verschaffen.

Den Verein gibt es seit fast drei Jahren. Was sind Ihrer Meinung nach die größten Meilensteine?

Gebler: Wir sind besonders stolz auf unsere Partner: Über 40 Unternehmen und Institutionen gehen diesen Weg bereits mit – und es werden stetig mehr. Das erreichen wir vor allem durch unsere Netzwerktreffen und Kaminabende. Hier sind Top-Entscheider vor Ort – darunter Inhaber, Vorstände, Geschäftsführer und Personalleiter – und durch die Hochschulen empfohlene Talente.

Was ist das Besondere an den Netzwerktreffen?

Gebler: Bei unseren Events setzen wir auf eine lockere, familiäre Atmosphäre. Das schaffen wir dadurch, dass zu Beginn jedes Treffens ein kleines sportliches Event stattfindet. Bei unserem Exklusiv-Partner Faurecia beispielsweise konnten wir an Kirmesbuden beim Dosenwerfen unsere Treffsicherheit unter Beweis stellen. Durch solche auflockerenden Elemente läuft das Netzwerken danach völlig entspannt und wie von selbst.

Also eher eine lockere Atmosphäre ...

Gebler: Ja, das ist uns wichtig. Wir stellen auch alle Teilnehmer namentlich einander vor. An unseren Netzwerktreffen nehmen inzwischen annäherend 100 Personen teil und nicht immer kennt jeder jeden. Wir wollen aber, dass die Unternehmer keine Zeit verlieren und sofort wissen, welche High Potentials für sie interessant sind. Umgekehrt gilt dasselbe. So gewinnt jeder: Unternehmen lernen Talente kennen, Talente lernen spannende Unternehmen aus der Region kennen, Hochschulen können ihren Talenten eine weitere Türe öffnen, Unternehmen starten Kooperationen mit anderen Unternehmen und so weiter.

Was ist für das Jahr 2018 geplant?

Gebler: Wir wollen weiterhin mit starken Partnern an einem Strang ziehen und die Region nachhaltig und positiv weiterentwickeln. Unser Mentorenprogramm nimmt Fahrt auf und 2018 überraschen wir mit zwei weiteren innovativen Konzepten. Die besten Ideen entstehen übrigens immer innerhalb des Netzwerks. Da wir dieses weiter ausbauen, bleiben wir dynamisch.

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