Interview

Zündholz: „In der Kreativbranche hat die Krise stark zugeschlagen“

Stefan Hofer ist einer der Gründer von Zündholz Design aus Ulm. Im Interview verrät er, weshalb er sich dafür entschieden hat, ein Startup zu gründen und welche Tipps er jungen Unternehmen mit auf den Weg geben würde.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Stefan Hofer, Sie haben das Ulmer Startups Zündholz Design gegründet. Wie entstand die Idee dafür?

Stefan Hofer: Wir hatten beide bereits vor dem Studium das Bedürfnis, uns als Designer selbstständig zu machen. Als wir uns dann während der Studienzeit begegnet sind, haben wir mit unserem dritten Gründer Ntimi Schnütgen beschlossen, uns als Designagentur selbstständig zu machen. Ab dem ersten Tag unserer Exmatrikulation haben wir damit begonnen.

Was wollen Sie mit dem Unternehmensnamen ausdrücken?

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Wir wollen anderen dabei helfen, mit einem zündenden Funken ihr persönliches Leuchtfeuer zu entfachen – in Form eines Unternehmensauftritts, einer Website oder einer Kampagne.

Wie wichtig ist der Internetauftritt für ein Unternehmen?

Es ist schon möglich, ein erfolgreiches Unternehmen zu führen, ohne eine Website zu haben – es ist aber sehr schwer und die Erfolgschancen sind sehr gering. Deshalb tut man sich selbst einen großen Gefallen, wenn man dafür sorgt, einen gepflegten und zur Zielgruppe passenden Internetauftritt hat. Eine Website ist für viele der erste Kontakt zu einem Unternehmen – in der momentanen Situation mehr denn je und online zählt eben, genau wie offline, der erste Eindruck.

Welche fünf Tipps sollten dabei unbedingt beachtet werden?

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Wichtig ist es in erster Linie, auf Ehrlichkeit und Authentizität zu setzen – das schafft Nähe und Vertrauen. Im Fokus sollte vor allem auch die eigene Geschichte und die wichtigsten Werte eine Rolle spielen. Mein Tipp: Zeigen Sie der Welt, was Sie und Ihr Unternehmen ausmacht. Die Seite sollte sich außerdem in punkto Sprache und Gestaltung nahtlos in das Gesamtbild des Unternehmens einfügen. Die Texte sollten verständlich und gut lesbar sein. Und zu guter Letzt: Es muss nicht immer unbedingt das teuerste sein, aber Qualität sollte im Vordergrund stehen.  

Wollten Sie schon immer etwas Eigenes gründen?

Ich habe mir die Selbstständigkeit schon vor dem Studium als Ziel genommen. Während verschiedener Praktika habe ich alle Tipps und Ratschläge von meinen dortigen Chefs aufgesogen. Ich habe während der unterschiedlichen Jobs vieles gelernt – vor allem auch unternehmerische Aspekte, die in der kreativen Branche leider oftmals etwas vernachlässigt werden. Saskia hat vor dem Studium eine Ausbildung gemacht und bereits im angestellten Verhältnis gearbeitet. Dabei hat sie bemerkt, wie wichtig es ist, einen Sinn in dem zu sehen, was man tut.

Die Startup-Region Ulm gehört unter anderem zu Ihren Partnern. Wie wichtig sind die richtigen Bekanntschaften für junge Unternehmen?

Richtige und unterschiedliche Bekanntschaften und Kontakte sind für jedes Unternehmen wichtig – für junge Gründungen noch viel mehr. Wir haben in der Startup-Region und auch in anderen Netzwerken viele Menschen kennengelernt, die uns auf verschiedene Arten weitergeholfen haben. Am wichtigsten jedoch finde ich den Austausch über Fehler und Erfolge, über Kunden und Mitbewerber oder einfach nur über den Alltag.

Welche Ratschläge würden Sie angehenden Gründern mitgeben?

Das wichtigste: Brennt für eure Sache. Traut euch, einzigartig und authentisch zu sein. Die Welt braucht neue Ideen und Lösungen für tatsächliche Probleme. Habt Spaß und gönnt euch trotzdem auch Ruhe.

Wie hat sich die Krise auf Ihr Unternehmen ausgewirkt?

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Gerade in einigen Teilen der Kreativbranche hat die Krise ordentlich zugeschlagen, auch wir haben die Auswirkungen am eigenen Leib erlebt. Viele unserer Kunden hat die Krise stark getroffen – dabei konnten wir einigen mit kreativem Input und gemeinsamen Brainstormings oder der Anpassung der Website beistehen. Aber viele hatten verständlicherweise anderes im Kopf, als sich um ihren visuellen Firmenauftritt zu kümmern.

Wo sehen Sie Ihre Branche in fünf Jahren?

Die neue Rolle von Designern wird, glaube ich, wieder stärker zu den Wurzeln zurück gehen. Es wird im Vordergrund stehen, was Design an sich ausmacht: Lösungen für Probleme zu finden. Die Rolle des Designers wird aus unserer Sicht immer mehr in Richtung Beratung und Lösungsfindung gehen, auch bei globalen Problemen wie einer Pandemie, dem Klimawandel und Gleichberechtigung. Die Fähigkeiten von Designern, praktisch, unkonventionell und lösungsorientiert zu denken, werden in Zukunft eine immer größere Rolle spielen.

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Stefan Hofer: Wir hatten beide bereits vor dem Studium das Bedürfnis, uns als Designer selbstständig zu machen. Als wir uns dann während der Studienzeit begegnet sind, haben wir mit unserem dritten Gründer Ntimi Schnütgen beschlossen, uns als Designagentur selbstständig zu machen. Ab dem ersten Tag unserer Exmatrikulation haben wir damit begonnen.

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Wollten Sie schon immer etwas Eigenes gründen?

Ich habe mir die Selbstständigkeit schon vor dem Studium als Ziel genommen. Während verschiedener Praktika habe ich alle Tipps und Ratschläge von meinen dortigen Chefs aufgesogen. Ich habe während der unterschiedlichen Jobs vieles gelernt – vor allem auch unternehmerische Aspekte, die in der kreativen Branche leider oftmals etwas vernachlässigt werden. Saskia hat vor dem Studium eine Ausbildung gemacht und bereits im angestellten Verhältnis gearbeitet. Dabei hat sie bemerkt, wie wichtig es ist, einen Sinn in dem zu sehen, was man tut.

Die Startup-Region Ulm gehört unter anderem zu Ihren Partnern. Wie wichtig sind die richtigen Bekanntschaften für junge Unternehmen?

Richtige und unterschiedliche Bekanntschaften und Kontakte sind für jedes Unternehmen wichtig – für junge Gründungen noch viel mehr. Wir haben in der Startup-Region und auch in anderen Netzwerken viele Menschen kennengelernt, die uns auf verschiedene Arten weitergeholfen haben. Am wichtigsten jedoch finde ich den Austausch über Fehler und Erfolge, über Kunden und Mitbewerber oder einfach nur über den Alltag.

Welche Ratschläge würden Sie angehenden Gründern mitgeben?

Das wichtigste: Brennt für eure Sache. Traut euch, einzigartig und authentisch zu sein. Die Welt braucht neue Ideen und Lösungen für tatsächliche Probleme. Habt Spaß und gönnt euch trotzdem auch Ruhe.

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Wo sehen Sie Ihre Branche in fünf Jahren?

Die neue Rolle von Designern wird, glaube ich, wieder stärker zu den Wurzeln zurück gehen. Es wird im Vordergrund stehen, was Design an sich ausmacht: Lösungen für Probleme zu finden. Die Rolle des Designers wird aus unserer Sicht immer mehr in Richtung Beratung und Lösungsfindung gehen, auch bei globalen Problemen wie einer Pandemie, dem Klimawandel und Gleichberechtigung. Die Fähigkeiten von Designern, praktisch, unkonventionell und lösungsorientiert zu denken, werden in Zukunft eine immer größere Rolle spielen.

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