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Zeitarbeit - Chance oder soziales Gift?
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IHK Ulm

Zeitarbeit - Chance oder soziales Gift?

Das Thema Zeitarbeit erhitzt die Gemüter - die IHK Ulm wollte die gerade in der Region Ulm brisante Thematik von den Stammtischen holen und seriös diskutieren. Geladen waren Arbeitgeber wie Gewerkschafter.

Mehr als 150 Betriebe aus der Personal-Dienstleistung sind in der IHK-Region Ulm angesiedelt. Der Großteil davon in der Stadt Ulm. Damit zählt die Region zweifelsfrei zu den Zeitarbeits-Hochburgen in Deutschland. Doch ist das nun Fluch oder Segen? Unter dem Titel „Chancen und Risiken der Leiharbeit für den Mittelstand“ lud die IHK Ulm zu einer Veranstaltung, die genau dieser Frage nachging.

Zeitarbeiter-Verband: Chance für Geringqualifizierte

Dabei zeigte Cordula Glatthaar vom Interessenverband deutscher Zeitarbeits-Unternehmen auf, welche Chancen die Leiharbeit bieten kann. Hierbei kam vor allem die hohe Flexibilität zu Sprache. Zudem wurde betont, dass gerade gering qualifizierte Personen von der Zeitarbeit profitieren und diese somit eine große Chance zum Widereinstieg in den Arbeitsmarkt bietet. Zugleich stellte Glatthaar aber auch klar, dass von einem Massenphänomen Zeitarbeit keine Rede sein könne, schließlich seien lediglich gut zwei Prozent der Beschäftigten in Deutschland in dieser Branche tätig.

Gewerkschafter: Zeitarbeit als „süßes Gift“

Reinhold Riebl, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ulm, hielt dagegen.  Nach seiner Auffassung dienen die Zeitarbeiter vor allem als Manövriermasse in Krisen- und Aufschwungzeiten. Er forderte die anwesenden Unternehmer daher auf, sich nicht von dem „süßen Gift Zeitarbeit“ verführen zu lassen. In der anschließenden Podiumsdiskussion, an der auch IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle und Klaus-Peter Scheerer von der Arbeitsagentur Ulm teilnahmen, wurden die Standpunkte zum Thema Zeitarbeit noch einmal vertieft diskutiert. Glatthaar, Sälzle und Scheerer stellten sich hinter das Modell Zeitarbeit und sahen darin einen wichtigen Bestandteil des gegenwärtigen Jobwunders. Zudem hob Sälzle hervor, dass die Personal-Dienstleistungen auch ein hilfreiches Instrumentarium bei dem sich mehr und mehr verschärfenden Fachkräftemangel darstellen könnten – gerade im Hinblick auf kleine und mittlere Unternehmen.

Uneinigkeit in der Diskussion zum Thema Zeitarbeit

Riebl stellte erneut die soziale Dimension heraus, die bei der Zeitarbeit zunehmend verloren ginge. Eine Einigung brachten da auch die zahlreichen Wortmeldungen aus dem Publikum nicht, die vorwiegend an den Gewerkschafts-Vertreter gerichtet waren. Somit blieb zum Thema Zeitarbeit letztlich festzuhalten, was Sälzle bereits in seiner Begrüßungsrede angemerkt hatte: „Es ist wie so oft, es gibt nicht nur ein Schwarz oder Weiß.“

Siebzig Gäste interessiert am Phänomen Zeitarbeit

In der anschließenden Kaffeepause hatten die rund 70 Gäste Gelegenheit die Ausstellung von rund zehn regionalen Leiharbeitsunternehmen zu besuchen. Danach folgten noch zwei Fachvorträge zum Mehrwert eines Ingenieurdienstleisters und zu den rechtlichen Grundlagen der Zeitarbeit, die mit Interesse aufgenommen wurden.

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