Handwerkskammer Ulm | Die Kolping Akademie

Wirtschaftssektor Denkmalschutz gewinnt im Handwerk an Bedeutung

Das Handwerk bietet Stipendienplätze zum Restaurator. Foto: Handwerkskammer Ulm
Die Absolventen der Kolping Akademie. Foto: Die Kolping Akademie

Die Denkmalpflege erlebt einen wirtschaftlichen Aufschwung. Deshalb ist die Freude bei der Handwerkskammer Ulm besonders groß, dass die Deutsche Stiftung Denkmalschutz erstmals bis zu zehn Stipendien von je 3.000 Euro vergibt.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Die Stipendien kommen der Fortbildung zum geprüften Restaurator im Handwerk zugute. Der Bewerbungsschluss ist am 30. September 2016. „Der Denkmalschutz ist ein starker Wirtschaftsfaktor, wer darin Fuß fassen möchte, hat jetzt gute Chancen“, begrüßt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, das Angebot von Stipendien-Plätzen.

„Ein spannendes Handlungsfeld mit Zukunftsperspektive“

„Altes zu erhalten und in Einklang mit moderner Architektur zu bringen, ist ein spannendes Handlungsfeld mit Zukunftsperspektive. Am Ende eines jeden Arbeitstages haben Handwerker im Denkmalschutz ein Stückchen zur Erhaltung einer ganzen Kultur beigetragen. Das können nicht viele von sich behaupten“, so Mehlich. Handwerker, die in diesem Berufsfeld ihre Chancen nutzen wollen, müssen dazu eine spezielle Weiterbildung durchlaufen. In diesem Rahmen erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit historischen Materialien und Techniken sowie modernen Methoden zur Denkmalerhaltung.

7,5 Milliarden Euro jährlich für Restaurierungen durch Handwerker

Die Stipendien sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert. Dafür können sich Handwerker, die eine Gesellen- oder Meisterprüfung erfolgreich bestanden haben, bewerben. Sie müssen außerdem bereits erste Erfahrungen im Umgang mit denkmalgeschützten Bauten oder Gegenständen gesammelt haben. Die Handwerkskammer beschreibt den Erhalt kultureller Bauten als einen starken Wirtschaftssektor. Bundesweit werden rund 7,5 Milliarden Euro jährlich in der Restaurierung durch Handwerker umgesetzt. Denkmäler und Kunstobjekte werden dauerhaft gepflegt und erhalten. Die Anzahl dieser Objekte nimmt stetig zu und daher wächst auch der Markt ständig.

Kolping Akademie Neu-Ulm verabschiedet zwölf Ausbildungsabsolventen

Doch dass auch andere Wege zum erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung führen können, beweisen zwölf Azubis der Kolping Akademie in Neu-Ulm. Denn sie schlossen ihre Reha-Ausbildung beziehungsweise ihre Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen ab. Neun der Gesellen genießen nun ihre Ferien, drei starten direkt durch ins Berufsleben. In feierlichem Rahmen wurden den jungen Menschen ihre Berufsschul-, Ausbildungs- und Prüfungszeugnisse überreicht.

Trotz individueller Probleme zum Abschluss

Die Reha-Ausbildung und die Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen richten sich an benachteiligte Jugendliche. Diese besonderen Ausbildungsformen helfen ihnen, mit intensiver Betreuung und Unterstützung durch ein eng zusammenarbeitendes Team von Ausbildern, Lehrkräften und Sozialpädagogen eine voll anerkannte Berufsausbildung zu absolvieren. Diese Maßnahmen werden von der Agentur für Arbeit gefördert. Mithilfe dieser Förderung haben die zwölf Schüler trotz individueller Probleme einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss erreicht.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Handwerkskammer Ulm | Die Kolping Akademie

Wirtschaftssektor Denkmalschutz gewinnt im Handwerk an Bedeutung

Das Handwerk bietet Stipendienplätze zum Restaurator. Foto: Handwerkskammer Ulm
Die Absolventen der Kolping Akademie. Foto: Die Kolping Akademie

Die Denkmalpflege erlebt einen wirtschaftlichen Aufschwung. Deshalb ist die Freude bei der Handwerkskammer Ulm besonders groß, dass die Deutsche Stiftung Denkmalschutz erstmals bis zu zehn Stipendien von je 3.000 Euro vergibt.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Die Stipendien kommen der Fortbildung zum geprüften Restaurator im Handwerk zugute. Der Bewerbungsschluss ist am 30. September 2016. „Der Denkmalschutz ist ein starker Wirtschaftsfaktor, wer darin Fuß fassen möchte, hat jetzt gute Chancen“, begrüßt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, das Angebot von Stipendien-Plätzen.

„Ein spannendes Handlungsfeld mit Zukunftsperspektive“

„Altes zu erhalten und in Einklang mit moderner Architektur zu bringen, ist ein spannendes Handlungsfeld mit Zukunftsperspektive. Am Ende eines jeden Arbeitstages haben Handwerker im Denkmalschutz ein Stückchen zur Erhaltung einer ganzen Kultur beigetragen. Das können nicht viele von sich behaupten“, so Mehlich. Handwerker, die in diesem Berufsfeld ihre Chancen nutzen wollen, müssen dazu eine spezielle Weiterbildung durchlaufen. In diesem Rahmen erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit historischen Materialien und Techniken sowie modernen Methoden zur Denkmalerhaltung.

7,5 Milliarden Euro jährlich für Restaurierungen durch Handwerker

Die Stipendien sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert. Dafür können sich Handwerker, die eine Gesellen- oder Meisterprüfung erfolgreich bestanden haben, bewerben. Sie müssen außerdem bereits erste Erfahrungen im Umgang mit denkmalgeschützten Bauten oder Gegenständen gesammelt haben. Die Handwerkskammer beschreibt den Erhalt kultureller Bauten als einen starken Wirtschaftssektor. Bundesweit werden rund 7,5 Milliarden Euro jährlich in der Restaurierung durch Handwerker umgesetzt. Denkmäler und Kunstobjekte werden dauerhaft gepflegt und erhalten. Die Anzahl dieser Objekte nimmt stetig zu und daher wächst auch der Markt ständig.

Kolping Akademie Neu-Ulm verabschiedet zwölf Ausbildungsabsolventen

Doch dass auch andere Wege zum erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung führen können, beweisen zwölf Azubis der Kolping Akademie in Neu-Ulm. Denn sie schlossen ihre Reha-Ausbildung beziehungsweise ihre Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen ab. Neun der Gesellen genießen nun ihre Ferien, drei starten direkt durch ins Berufsleben. In feierlichem Rahmen wurden den jungen Menschen ihre Berufsschul-, Ausbildungs- und Prüfungszeugnisse überreicht.

Trotz individueller Probleme zum Abschluss

Die Reha-Ausbildung und die Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen richten sich an benachteiligte Jugendliche. Diese besonderen Ausbildungsformen helfen ihnen, mit intensiver Betreuung und Unterstützung durch ein eng zusammenarbeitendes Team von Ausbildern, Lehrkräften und Sozialpädagogen eine voll anerkannte Berufsausbildung zu absolvieren. Diese Maßnahmen werden von der Agentur für Arbeit gefördert. Mithilfe dieser Förderung haben die zwölf Schüler trotz individueller Probleme einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss erreicht.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben