1.300 Quadratmeter-Neubau

Weiss Kunststoffverarbeitung erweitert Firmensitz in Illertissen

Jürgen B. Weiss, geschäftsführender Gesellschafter Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG. Foto: Weiss
Die Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG errichtet am Stammsitz eine neue Versandhalle. Damit erweitert das Unternehmen seine Produktions-Kapazitäten.

Mit dem Neubau wird  wird im frei werdenden Gebäudeteil Platz für weitere Spritzgießmaschinen und neue Montageeinrichtungen geschaffen. In die neue rund 1.300 Quadratmeter große Halle wird der Versand ausgelagert. Damit schafft das Unternehmen in der bisherigen Versandhalle dringend benötigten Platz für die Erweiterung der Spritzguss-Kapazitäten als Kernkompetenz, aber auch für die Montage der Spritzgussteile zu einbaufertigen Baugruppen und Modulen.

Gesamt-Produktionsfläche von 13.400 Quadratmetern

Die Planungsarbeiten erforderten lange Vorlaufzeiten, denn mit den mehrmaligen Erweiterungsbauten waren die Flächen des im Jahr 1955 bezogenen Firmengeländes erschöpft. „Die Stadt ist uns entgegengekommen, indem sie mit uns ein Grundstück getauscht und eine Zubringerstraße verlegt hat. Damit können wir nun die frühere Verkehrsfläche für die Bebauung nutzen. Trotz Vergrößerung der Produktionsfläche auf nunmehr 13.400 Quadratmeter bleiben die Wege für den innerbetrieblichen Transport kurz“, Jürgen B. Weiss, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens.

Weiss setzt Mensch-Roboter-Kooperation um

„Wir haben vor allem in der Automobilindustrie und von Haushaltgeräteherstellern anspruchsvolle neue Projekte gewonnen, bei denen die vollständige oder teilweise automatisierte Montage der Bauteile zum Lieferumfang gehört. Hier können wir umfassende Erfahrung in der Automatisierungstechnik vorweisen und setzen selbst komplexe Montageaufgaben mit Engineering-Know-how aus dem eigenen Haus um. Hier kommen auch neue Konzepte wie die Mensch-Roboter-Kooperation zum Einsatz“, so Weiss.

Zwei Kapazitäts-Erweiterungen in sieben Jahren

Der Bezug der neuen Halle ist zum Jahresanfang 2019 geplant. Dann hat Weiss innerhalb von nur sieben Jahren je zweimal die Produktions-Kapazitäten in Illertissen und Györ in Ungarn durch Erweiterungsbauten vergrößert. Und der nächste Schritt wird zumindest planerisch schon vorbereitet. Weiss erklärt: „In der folgenden Ausbaustufe werden wir ein neues Hochregallager als zentralen ‚Speicher‘ für Halbfertig- und Fertigteile bauen, das mit automatisierter und flexibler Fördertechnik an die einzelnen Produktionsbereiche und den Versand angebunden wird. Hier müssen wir aber zusammen mit den Experten für Architektur und Intralogistik noch Feinarbeit in der Detailplanung leisten, bevor wir mit der Beantragung und der Umsetzung dieses Bauprojektes beginnen können.“

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