Geschäftsjahr 2020

Weiss Kunststoffverarbeitung stellt die Zeichen auf Wachstum

Das Unternehmen Weiss Kunststoffverarbeitung aus Illertissen zieht Anfang 2021 eine Bilanz des vergangenen Jahres. Wie dieser Rückblick auf das Corona-Jahr ausfällt und welcher Ausblick auf die Zukunft geworfen wird.

Die Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG in Illertissen habe das Geschäftsjahr 2020 mit einer „schwarzen Null“ abgeschlossen und sei angesichts der herausfordernden Gesamtsituation zufrieden mit diesem Ergebnis. Jürgen B. Weiß, geschäftsführender Gesellschafter betont: „Die Ausgangsposition zum Jahresbeginn war schon nicht optimal. In der Automobilindustrie, einer wichtigen Kundenbranche für uns, kriselte es, und ein professioneller Hackerangriff im Oktober 2019 hat unsere Geschäftsabläufe wochenlang sehr nachhaltig beeinträchtigt.“

Umschaltung auf neue Rahmenbedingungen

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Mit dem Beginn der Pandemie im März 2020 musste das Unternehmen auf neue Rahmenbedingungen umschalten: „Viele Kunden reduzierten ihre Produktionsmengen und haben uns das teilweise sehr verspätet mitgeteilt, so dass wir auf Lager produziert haben. Zugleich war der personelle Aufwand durch neue, Corona-bedingte Schichtmodelle höher und wir konnten monatelang kaum Neuprojekte akquirieren.“

Elektromobilität und Medizintechnik tragen zu Wachstum bei

Auf die daraus resultierenden Mehrkosten und den Umsatzrückgang haben die Verantwortlichen aber schnell reagiert. Zur sofortigen Kostensenkung haben sowohl die Möglichkeit der Kurzarbeit als auch die neue, 2019 in Betrieb genommene Logistikhalle beigetragen. Mit ihr konnte Weiss externe Kosten senken und die Abläufe optimieren. Jürgen Weiß: „Seit Oktober steigen die Abrufe wieder. Außerdem profitieren wir von unserer Langfrist-Strategie, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Insbesondere die Elektromobilität und die Medizintechnik tragen zum Wachstum bei. Und das Werk in Györ (HU) hat auch eine sehr positive Entwicklung zu verzeichnen.“

Leichter Umsatzrückgang

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In Summe haben diese Entwicklungen zu einem leichten Umsatzrückgang bei einem ausgeglichenen, leicht positiven Ergebnis geführt. Jürgen Weiss: „Damit sind wir noch gut durch dieses wirklich herausfordernde Geschäftsjahr gekommen – zumal, wenn man bedenkt, dass wichtige Zielbranchen wie die Automobilindustrie und der Maschinenbau mit einem Minus abgeschlossen haben.“

„Die Zeichen stehen auf Wachstum“

Ins neue Jahr ist Weiss mit einem geringeren Auftragsbestand als in den Vorjahren gestartet. Die Kundenmärkte sind somit volatil. Aber die Aussichten sind positiv, die Zeichen stehen auf Wachstum. Das zeigen auch die aktuellen Investitionen, u.a. in ein neues CNC-Bearbeitungszentrum für den Werkzeug- und Formenbau. Personell wird ebenfalls investiert: Im Sommer 2021 kommen wieder neue Lehrlinge dazu, damit werden dann aktuell sechzehn Lernende in verschiedenen kaufmännischen und technischen Berufen bei Weiss ausgebildet.

Das ist für dieses Geschäftsjahr geplant

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Weiss werde in diesem Geschäftsjahr auch neue Geschäftsmodelle erproben. Jürgen Weiß: „Hier gibt es einige Projekte. Zum Beispiel planen wir eine intensivere Kooperation mit einem Kunden, der sich im Markt der Elektromobilität mit Systemkomponenten etablieren möchte. Wir werden dabei unsere Kompetenz in der Kunststoffverarbeitung einbringen.“ Außerdem starten in Kürze vielversprechende Neuprojekte u.a. mit Kunden aus dem Maschinenbau. Deshalb ist Weiss „vorsichtig optimistisch“ und plant für 2021 mit einem Umsatzplus von 3 Prozent.

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Elektromobilität und Medizintechnik tragen zu Wachstum bei

Auf die daraus resultierenden Mehrkosten und den Umsatzrückgang haben die Verantwortlichen aber schnell reagiert. Zur sofortigen Kostensenkung haben sowohl die Möglichkeit der Kurzarbeit als auch die neue, 2019 in Betrieb genommene Logistikhalle beigetragen. Mit ihr konnte Weiss externe Kosten senken und die Abläufe optimieren. Jürgen Weiß: „Seit Oktober steigen die Abrufe wieder. Außerdem profitieren wir von unserer Langfrist-Strategie, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Insbesondere die Elektromobilität und die Medizintechnik tragen zum Wachstum bei. Und das Werk in Györ (HU) hat auch eine sehr positive Entwicklung zu verzeichnen.“

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„Die Zeichen stehen auf Wachstum“

Ins neue Jahr ist Weiss mit einem geringeren Auftragsbestand als in den Vorjahren gestartet. Die Kundenmärkte sind somit volatil. Aber die Aussichten sind positiv, die Zeichen stehen auf Wachstum. Das zeigen auch die aktuellen Investitionen, u.a. in ein neues CNC-Bearbeitungszentrum für den Werkzeug- und Formenbau. Personell wird ebenfalls investiert: Im Sommer 2021 kommen wieder neue Lehrlinge dazu, damit werden dann aktuell sechzehn Lernende in verschiedenen kaufmännischen und technischen Berufen bei Weiss ausgebildet.

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