Bilanz 2018

VR-Bank Neu-Ulm behauptet sich in schwierigem Marktumfeld

Die VR-Bank Neu-Ulm konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr sowohl im Privatkunden- als auch im Firmenkundensegment erneut zulegen und ihre Marktposition weiter ausbauen. Die Bank konnte trotz herausforderndem Marktumfeld weiter wachsen.

„Trotz der Fortführung der expansiven Notenbankpolitik, die eine weiterhin rückläufige Zinsspanne zur Folge hat, konnten wir das gute Vorjahresergebnis durch unsere achtsame Kostenpolitik und durch ein gesundes Wachstum auf erfreuliche Weise bestätigen“, zeigte sich der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Seel äußerst zufrieden.

„Die ersten Monate sind ordentlich angelaufen“

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 4,3 Prozent auf 1,905 Milliarden Euro. Im Vorjahr verzeichnete die Bank 1,826 Milliarden Euro. „Diese Entwicklung zeigt uns, dass wir in besonderem Maße das Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden genießen. Das ist die Grundlage für unseren Geschäftserfolg“, betonte Seel. Für das laufende Jahr ist die VR-Bank Neu-Ulm trotz der eingetrübten Konjunkturaussichten zuversichtlich: „Die ersten Monate sind ordentlich angelaufen“, sagte Seel. Man rechne mit fortgesetztem, aber weniger temporeichen Wachstum im Kredit- und Einlagengeschäft als noch 2018. Zudem wird die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinswende frühestens 2020 einläuten. „Das Zinsumfeld wird uns also noch eine Weile erhalten bleiben und die Ertragslage prägen“, führte Seel weiter aus.

Getroffene Entscheidungen waren richtig

Aus Sicht des Vorstandsteams der VR-Bank Neu-Ulm sind die jüngsten Zahlen auch ein Beleg dafür, dass die in den vergangenen Jahren getroffenen Entscheidungen richtig waren. Dazu zählen beispielsweise der Bau des im Juli 2018 neu eröffneten Verwaltungsgebäudes in Weißenhorn sowie die im Oktober erfolgreich vollzogene Fusion mit der Raiffeisenbank Holzheim.

Verändertes Kundenverhalten

Dennoch sieht sich die VR-Bank Neu-Ulm auf einem anspruchsvollen Weg zur modernen Genossenschaftsbank der Zukunft. „Für unsere Kreditgenossenschaft wird die konsequente Ausrichtung an unseren Mitgliedern und Kunden sowie die Maximierung des Kundennutzens der entscheidende Faktor für die weitere Existenzberechtigung sein. In der Digitalisierung steckt die Chance, den ursprünglichen, netzwerkorientierten Selbsthilfegedanken der Genossenschaftsbanken neu zu interpretieren. Darin liegt unsere volle Kraft“, unterstrich Seel. Das veränderte Kundenverhalten wird auch im Rahmen einer vom Genossenschaftsverband Bayern e. V. (GVB) kürzlich beauftragten repräsentativen Umfrage deutlich.

Um diesen Anforderungen in Zukunft gerecht zu werden, unternimmt die VR-Bank große Anstrengungen. Zum einen investiert sie stark in digitale Services und Produkte und baut zugleich ihr Kundendialogcenter mithilfe des Videoberatungsservices, Webchat und einem größeren Beratungsangebot weiter aus. Kooperationen mit der Hochschule Neu-Ulm im Hoch-schulverbund „Innosüd“ sowie mit der Akademie Deutscher Genossenschaften unterstützen bei der Weiterentwicklung zu einer modernen Genossenschaft.

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„Trotz der Fortführung der expansiven Notenbankpolitik, die eine weiterhin rückläufige Zinsspanne zur Folge hat, konnten wir das gute Vorjahresergebnis durch unsere achtsame Kostenpolitik und durch ein gesundes Wachstum auf erfreuliche Weise bestätigen“, zeigte sich der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Seel äußerst zufrieden.

„Die ersten Monate sind ordentlich angelaufen“

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 4,3 Prozent auf 1,905 Milliarden Euro. Im Vorjahr verzeichnete die Bank 1,826 Milliarden Euro. „Diese Entwicklung zeigt uns, dass wir in besonderem Maße das Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden genießen. Das ist die Grundlage für unseren Geschäftserfolg“, betonte Seel. Für das laufende Jahr ist die VR-Bank Neu-Ulm trotz der eingetrübten Konjunkturaussichten zuversichtlich: „Die ersten Monate sind ordentlich angelaufen“, sagte Seel. Man rechne mit fortgesetztem, aber weniger temporeichen Wachstum im Kredit- und Einlagengeschäft als noch 2018. Zudem wird die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinswende frühestens 2020 einläuten. „Das Zinsumfeld wird uns also noch eine Weile erhalten bleiben und die Ertragslage prägen“, führte Seel weiter aus.

Getroffene Entscheidungen waren richtig

Aus Sicht des Vorstandsteams der VR-Bank Neu-Ulm sind die jüngsten Zahlen auch ein Beleg dafür, dass die in den vergangenen Jahren getroffenen Entscheidungen richtig waren. Dazu zählen beispielsweise der Bau des im Juli 2018 neu eröffneten Verwaltungsgebäudes in Weißenhorn sowie die im Oktober erfolgreich vollzogene Fusion mit der Raiffeisenbank Holzheim.

Verändertes Kundenverhalten

Dennoch sieht sich die VR-Bank Neu-Ulm auf einem anspruchsvollen Weg zur modernen Genossenschaftsbank der Zukunft. „Für unsere Kreditgenossenschaft wird die konsequente Ausrichtung an unseren Mitgliedern und Kunden sowie die Maximierung des Kundennutzens der entscheidende Faktor für die weitere Existenzberechtigung sein. In der Digitalisierung steckt die Chance, den ursprünglichen, netzwerkorientierten Selbsthilfegedanken der Genossenschaftsbanken neu zu interpretieren. Darin liegt unsere volle Kraft“, unterstrich Seel. Das veränderte Kundenverhalten wird auch im Rahmen einer vom Genossenschaftsverband Bayern e. V. (GVB) kürzlich beauftragten repräsentativen Umfrage deutlich.

Um diesen Anforderungen in Zukunft gerecht zu werden, unternimmt die VR-Bank große Anstrengungen. Zum einen investiert sie stark in digitale Services und Produkte und baut zugleich ihr Kundendialogcenter mithilfe des Videoberatungsservices, Webchat und einem größeren Beratungsangebot weiter aus. Kooperationen mit der Hochschule Neu-Ulm im Hoch-schulverbund „Innosüd“ sowie mit der Akademie Deutscher Genossenschaften unterstützen bei der Weiterentwicklung zu einer modernen Genossenschaft.

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