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ver.di: Schlecker-Frauen kämpfen für die Zukunft
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Schlecker

ver.di: Schlecker-Frauen kämpfen für die Zukunft

 Eine Schlecker Filiale in unserer Region. Bild: B4B SCHWABEN

Heute findet das Treffen der ver.di-Tarifkommission statt. ver.di geht davon aus, dass der Insolvenzverwalter von Schlecker das Treffen nutzen wird, um die Ergebnisse der Bestandsaufnahme zu präsentieren und über seine Schlussfolgerungen zu informieren.

„Der Insolvenzverwalter von Schlecker ist gut beraten, bei der Planung der weiteren Schritte auf die Kompetenz der Schlecker-Frauen zu setzen. Schließlich kennen die Frauen ihre Läden und ihre Kundschaft besser als jeder Unternehmensberater“, betonte Stefanie Nutzenberger, ver.di-Bundesvorstandsmitglied für den Handel. „Denn jetzt geht es vor allem darum, die Attraktivität der Schlecker-Filialen zu erhöhen. Außerdem müssen weitere Kundinnen und Kunden in die Läden geholt werden. Hierfür braucht Schlecker so schnell wie möglich ein Konzept, das nicht nur auf lang-, sondern auch auf kurzfristige Maßnahmen setzt“, unterstrich Nutzenberger.

„Reine Maßnahmen zur Kostensenkung sind der völlig falsche Weg“

Reine Maßnahmen zur Kostensenkung wie etwa weitere unstrukturierte Filialschließungen seien für Schlecker der völlig falsche Weg. Solche Maßnahmen untermauerten lediglich das frühere Image des Firmengründers von Schlecker. „Mit Blick auf die Situation müssen wir alle zur Verfügung stehenden Kräfte mobilisieren. Hier sind die Gläubiger ebenso gefordert wie die Politik. Sie müssen alles Erdenkliche tun, um die Arbeitsplätze der Schlecker-Frauen zu retten“, forderte die Gewerkschafterin.

ver.di: Die Verkäuferinnen brauchen die Treue der Kundschaft

Gleichzeitig wandte sich die Gesamtbetriebsrats-Vorsitzende Christel Hoffmann mit einer eindringlichen Bitte an die bisherige Kundschaft von Schlecker: „Die Verkäuferinnen von Schlecker sind es gewöhnt zu kämpfen. Auch jetzt, in dieser schweren Zeit, wo ihre Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Die Verkäuferinnen von Schlecker gehen auch jetzt Tag für Tag in ihre Läden und machen ihre Arbeit. Damit sie auch weiterhin einen sicheren Arbeitsplatz haben, brauchen sie die Treue ihrer Kundschaft.“

Bündnis unter dem Motto ‚Solidarität für die Schlecker-Frauen’

Die Schlecker-Frauen werden gemeinsam mit ver.di rund um den Internationalen Frauentag am 8. März mit vielfältigen Aktionen auf ihre Situation aufmerksam machen. Zusätzlich richtet ein Bündnis unter dem Motto ‚Solidarität für die Schlecker-Frauen’ den Blick auf den dringend erforderlichen Neuanfang bei der Drogerie-Kette Schlecker. Für diesen werden alle zur Verfügung stehenden gesellschaftlichen und politischen Kräfte dringend gebraucht.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.verdi.de oder unter www.schlecker.com

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