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ver.di: Schlecker muss Tarifverträge einhalten
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Schlecker

ver.di: Schlecker muss Tarifverträge einhalten

 Eine Filiale der Drogeriemarktkette Schlecker, Foto: B4B SCHWABEN

Seit der Bekanntgabe der Insolvenz bei Schlecker ist die Zukunft für viele Mitarbeiter ungewiss. Für ver.di ist klar, dass die Anwendung der Tarifverträge für Schlecker zum Maßstab für eine erfolgreiche Sanierung der Drogeriemarktkette werden muss. Schlecker sei sich seiner Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeitern auch während des Insolvenzverfahrens bewusst.

Schlecker hatte zusammen mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Geiwitz zugesagt, die tarifvertraglichen Regelungen auch während der Insolvenz anzuwenden. Dies stimmt die Vereinte Dienstleistungsgesellschaft ver.di positiv. Für ver.di ist die Ankündigung von Schlecker ein klares „Signal für die Beschäftigten“ von Schlecker. Schlecker will außerdem den Großteil des Filialnetzes erhalten und somit auch möglichst viele Arbeitsplätze sichern. Auch die Bezahlung der Mitarbeitergehälter ist im Rahmen des Insolvenzgeldes gesichert.

Schlecker ist sich seiner Verantwortung bewusst

„Der Erhalt der Arbeitsplätze und die Anwendung der Tarifverträge müssen zum Maßstab für eine erfolgreiche Sanierung werden“, betonte Stefanie Nutzenberger, ver.di-Bundesvorstandsmitglied für den Handel. Eine Insolvenz führe bei den Betroffenen immer zu Ängsten und Verunsicherungen, so Nutzenberger. Mit der Ankündigung von Schlecker, die geltenden tarifvertraglichen Regelungen einzuhalten, wird klar, dass sich Schlecker seiner Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern und deren Anspruch auf eine planbare Perspektive bewusst sei.

Schlecker will Arbeitsplätze erhalten

Bereits im Dezember letzen Jahres ging Schlecker auf die Gewerkschaft ver.di zu, mit der Aufforderung um Verhandlungen über einen Sanierungstarifvertrag. Am 23. Januar reichte Schlecker dann beim Amtsgericht Ulm den Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens ein. Schlecker strebt hier eine Planinsolvenz an, mit dem Ziel, das Unternehmen sowie die Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu erhalten. Vom Gericht bekam Schlecker Arndt Geiwitz von Schneider, Geiwitz und Partner als vorläufigen Insolvenzverwalter zugesprochen. Dieser nahm die Arbeit bei Schlecker in Ehingen bereits gestern auf.

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