Millionenprojekt

UWS und ulmer heimstätte bauen 78 bezahlbare Wohnungen

Der Spatenstich fand bereits im November statt. Foto: UWS, ulmer heimstätte
Mit dem Spatenstich im November startete der Neubau des Gemeinschaftsprojekts Schwamberger Hof in der Ulmer Oststadt. Die UWS und die ulmer heimstätte errichten auf dem ehemaligen Parkplatz 78 bezahlbare Wohnungen mit Tiefgarage und einer Gewerbeeinheit.

Der Spatenstich fand bereits im November statt. An der Feier nahmen Oberbürgermeister Gunter Czisch, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der UWS, Wolfgang Keßel, Aufsichtsratsvorsitzender der ulmer heimstätte, UWS-Geschäftsführer Dr. Frank Pinsler, Christoph Neis und Michael Lott, Vorstandsmitglieder der ulmer heimstätte sowie Vertreter der Aufsichtsräte beider Unternehmen, des Architekturbüros Hähnig + Gemmecke und des Bauunternehmens Kurt Motz teil.

Mehr bezahlbarer Wohnraum für Ulm

Czisch betonte in seinem Grußwort die wichtige Rolle der beiden großen Ulmer Wohnungsunternehmen für das bezahlbare Wohnen in Ulm. Auch bei zukünftigen Entwicklungsprojekten des Wohnungsbaus werden die UWS und die ulmer heimstätte eine wichtige Rolle spielen. Er wünschte für das Bauvorhaben einen guten Start und gutes Gelingen.

Intensiver Planungsprozess

Geschäftsführer Dr. Frank Pinsler freut sich, dass die Arbeiten nach dem intensiven Planungsprozess beginnen können. Der Anteil von mindestens einem Drittel geförderter Wohneinheiten soll eine ausgewogene Sozialstruktur im neuen Quartier garantieren. Dieses Bauvorhaben soll darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des Wohnungsmarkts leisten.

Barrierefreie Wohnungen

Vorstandsmitglied Christoph Neis betonte: Die ulmer heimstätte hätten in erheblichem Umfang durch Neubau und Sanierung in die Zukunftsfähigkeit ihres Wohnungsbestandes investiert. Der jetzt geplante Neubau setze die konsequente Baupolitik der Bestandsergänzung um zeitgemäße, barrierefreie Wohnungen mit hohem energetischem Standard fort. Die Barrierefreiheit in den neuen Wohnungen soll nicht nur für Bewohner mit eingeschränkter Mobilität einen hohen Wohnkomfort bieten.

Gemischte soziale Struktur der Mieter gewünscht

In einem Gutachterverfahren wurde der Entwurf des Tübinger Architekturbüros Hähnig + Gemmecke ausgewählt und bis zur Baugenehmigung weiterentwickelt. Geplant ist ein Mix aus Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen. Für die Finanzierung werden Fördermittel des Landes Baden-Württemberg in Anspruch genommen. So werden mindestens ein Drittel der Wohnungen Mietern mit geringem Einkommen zur Verfügung stehen. Die geplante Gewerbefläche im Erdgeschoss soll das Quartier zusätzlich beleben. Das Energiekonzept weist einen sehr geringem Energieverbrauch vor.

Erste Mieter sollen 2020 einziehen

Bis Mitte 2020 sollen die ersten Bauabschnitte fertiggestellt und an die Mieter übergeben werden. UWS und ulmer heimstätte investieren insgesamt 21,6 Millionen Euro in den Neubau. Beide Unternehmen werden die Wohnungen in die eigenen Bestände übernehmen. Dabei sollen sie den Ulmer Bürgern langfristig als Mietwohnungen zur Verfügung stehen.

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