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Unerwartete Streiks bei Max Weiss
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Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

Unerwartete Streiks bei Max Weiss

 Die Gewerkschaft NGG ruft die Mitarbeiter der Lebkuchenfabrik zu Streiks auf. Foto: NGG

Wer denkt, dass Lebkuchen lediglich kurz vor Weihnachten produziert werden, liegt falsch. Selbst bei den tropischen Temperaturen sitzen die Mitarbeiter der Lebkuchenfabrik Max Weiss mit Hochdruck an der Produktion neuer Lebkuchen für das Weihnachtsgeschäft. Jetzt gehen sie auf die Straße.

Die Mitarbeiter der Lebkuchenfabrik in Neu-Ulm haben jetzt genug von den schleppenden Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hat bereits zum 30. April 2013 die bisherigen Tarifverträge gekündigt. Neue sollen ausgehandelt werden. Die rund 6.000 Mitarbeiter fordern eine Erhöhung der Löhne und Ausbildungsvergütungen um sechs Prozent bei einer Laufzeit von einem Jahr sowie die Übernahme von Auszubildenden in eine feste Anstellung für mindestens 12 Monate.

Warnstreiks werden kurzfristig ausgerufen

Am 25. Juni findet die dritte Verhandlungsrunde statt. Um den Geschäftsführern der Max Weiss Lebkuchenfabrik mehr Druck zu machen, ruft die NGG sämtliche Mitarbeiter zu Warnstreiks auf. Diese sollen am 21. Juni ab 21:30 Uhr bis 0:00 andauern. Für viele mag das bei diesen Temperaturen überraschend kommen. „Bei den tropischen Temperaturen im Juni mag man darüber wahrscheinlich schmunzeln“, so Tim Lubecki, Geschäftsführer der NGG, „aber die Lebkuchen werden nicht nur im Winter gebacken. Jetzt ist die Hochzeit der Produktion.“ Deshalb möchten die Arbeitnehmer auch ihre Wünsche durchsetzen.

Bayern hat niedrigere Löhne als im Bundesvergleich

Bisher waren die Arbeitgeber der Lebkuchenfabrikbereit, lediglich den Tarifabschluss aus Nordrhein-Westfalen zu übernehmen. Dieser sieht eine Lohnerhöhung von 3 Prozent ab dem 1. Juni 2013 und eine Erhöhung von 2,6 Prozent ab dem 01. Juni 2014 mit einer Laufzeit von 23 Monaten vor. Die NGG ist damit nicht zufrieden. Denn bereits jetzt werden in der Branche in Bayern die niedrigsten Löhne gezahlt. Mit der Tarifübernahme würde sich der Abstand zu den anderen Bundesländern vergrößern. 

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