Hindenburg-Kaserne

Ulm schafft neuen Wohnraum für rund 2.000 Menschen

Michael Scharf, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, und OB Gunter Czisch unterzeichnen den Kaufvertrag.Foto:C.Bierer Stadt Ulm
Ende März konnte die Stadt Ulm den Kauf der Hindenburg-Kaserne unter Dach und Fach bringen. Das ehemalige Militär-Areal soll zu einem Stadtquartier umgebaut werden, in dem Wohnraum für bis zu 2.000 Menschen sowie Büroräume für weitere 400 Menschen entstehen sollen.

Am 29. März genehmigte der Gemeinderat den zwischen der Stadt Ulm und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) geschlossenen Kaufvertrag. Oberbürgermeister Gunter Czisch nannte den Erwerb der ehemaligen Kaserne in Verbindung mit dem Neubau der Linie 2 zur Wissenschaftsstadt einen „Meilenstein für die Weiterentwicklung des Stadtteils Eselsberg“.

Teilflächen zweckgebunden für sozialen Wohnungsbau

Die Verhandlungen zum Kauf der Kaserne erstreckten sich über drei Jahre. Nun ist das rund 8,6 Hektar große Areal im Besitz der Stadt Ulm. Durch die 2015 vom Bund erlassenen Richtlinien zur verbilligten Abgabe von Grundstücken, konnte die Stadt  Vergünstigungen in Anspruch nehmen, denn: Teilflächen des Areals werden zum Beispiel für sozialen Wohnungsbau oder Gemeinbedarf genommen. Sie sind  zweckgebunden und ermöglichten so einen günstigeren Preis.

Hochbaubeginn für 2019 geplant

Die Mannschaftsgebäude am Mähringer Weg sowie die ehemalige Panzerhalle bleiben erhalten, heißt es aus Ulm. Die übrigen Gebäude auf dem früheren Kasernengelände sollen abgebrochen werden. Mit den Arbeiten möchte die Stadt Ulm bald beginnen. In dem neuen Quartier entsteht dann Wohnraum für bis zu 2.000 Menschen in rund 900 Wohnungen. Derzeit läuft noch die Überarbeitung des städtebaulichen Entwurfs, der im Oktober 2016 als Sieger aus einem Wettbewerb hervorgegangen ist. Der Hochbaubeginn ist für 2019 geplant. 2021 könnten dann die ersten Bewohner einziehen.

Neuer Name für Stadtquartier gesucht

Momentan lautet der Arbeitstitel für das Projekt „Stadtquartier auf dem Areal der ehemaligen Hindenburg-Kaserne“. Das soll sich ändern. Um einen Namen für das neue Quartier zu finden, startet die Stadt einen Wettbewerb. Der neue Quartiers-Name soll einfach und griffig sein und einen Bezug zum Stadtteil Eselsberg herstellen. Einsendeschluss ist der 12. Mai 2017. Eine Jury aus Vertretern von Politik, Verwaltung und der Regionale Planungsgruppe (RPG) Eselsberg bewertet die Einsendungen. Die Entscheidung fällt der Gemeinderat.

Gelände diente bereits der Flüchtlings-Unterbringung

Nach Auszug der Bundeswehr war das Areal bereits im Juli 2015 auf Grundlage eines General-Mietvertrags durch die Stadt Ulm in Besitz genommen worden. Die Stadt nutzte die ehemaligen Mannschafts-Gebäude entlang des Mähringer Wegs zur Unterbringung von Flüchtlingen. Zeitweise wurden auch durch das Land Baden-Württemberg Teile der Kaserne für die Erstaufnahme von Geflüchteten zwischengenutzt.

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Am 29. März genehmigte der Gemeinderat den zwischen der Stadt Ulm und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) geschlossenen Kaufvertrag. Oberbürgermeister Gunter Czisch nannte den Erwerb der ehemaligen Kaserne in Verbindung mit dem Neubau der Linie 2 zur Wissenschaftsstadt einen „Meilenstein für die Weiterentwicklung des Stadtteils Eselsberg“.

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Gelände diente bereits der Flüchtlings-Unterbringung

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