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Tag des Handwerks in der Handwerkskammer Ulm
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Handwerkskammer Ulm

Tag des Handwerks in der Handwerkskammer Ulm

Unter dem Motto „Deutschland ist handgemacht“ präsentierten sich Handwerks-Betriebe von Ellwangen bis zum Bodensee beim Tag des Handwerks in Ulm. Handwerker aus dem gesamten Bezirk der Handwerkskammer sind nach Ulm auf den Münsterplatz gekommen.

Die Handwerker haben am 03. September gemeinsam den Tag des Handwerks gefeiert: Glaser und Schreiner vom Bodensee, Uhrmacher aus Ravensburg, Schonsteinfeger, Elektroniker und Stuckateure aus Ulm, Schlosser aus Schwäbisch Gmünd, Kachelofenbauer aus dem Landkreis Biberach, Fensterbauer aus dem Alb-Donau-Kreis und viele mehr. Mit rund 100 Firmenwagen waren sie präsent, um die Vielfalt, Fortschrittlichkeit und Kreativität des Handwerks zu zeigen. Denn: Das moderne Leben ist ohne das Handwerk nicht vorstellbar. Im Anschluss an den Tag des Handwerks fand bei der Handwerks-Kammer in Ulm die deutschlandweit einzigartige Info-Woche „Impulse für modernes Handwerk“ statt.

Es ist wichtig das Handwerk zu präsentieren

„Es ist eine nette Idee, dass man mal zeigt, was im Handwerk bei uns in der Region so los ist“, freut sich ein Handwerker aus Schemmerhofen. Und ein Ulmer Kollege ergänzt: „Es ist wichtig das Handwerk zu präsentieren. Man muss Handwerk präsentieren, das ist doch ganz klar, wir sind Wirtschaftsmacht von neben an“. Das findet auch ein Kollege aus Suppingen: „Ich bin gekommen, um den Kunden begreiflich zu machen, was überhaupt im Handwerk geleistet wird und dass eigentlich jeden Tag auf Leistungen vom Handwerk zurück gegriffen wird, die man einfach so belanglos hinnimmt“.

Regionales Handwerk überall von großer Bedeutung

Und tatsächlich benutzt jeder Mensch tagtäglich unzählige Male Produkte und Dienstleistungen des regionalen Handwerks. Ob morgens in der Dusche, am Frühstückstisch, auf dem Weg zur Arbeit, bei Freizeitaktivitäten und selbst beim Schlafen. Dafür erbringen die über 100000 Handwerker aus der Region in 18000 Handwerks-Betrieben täglich Höchstleistungen. 11 Mrd. Euro erwirtschaftet das regionale Handwerk in unseren Landkreisen gemeinsam: „Es wäre wünschenswert, dass das Handwerk auch eine richtig gute Lobby bekommt und nicht im Einzelnen immer nur als kleiner Handwerker betrachtet wird, sondern als Wirtschaftsfaktor Handwerk“, findet ein Elektrotechniker, der aus Blaubeuren gekommen war. „Die Handwerkskammer Ulm und die Kreishand-Werkerschaften wollen mit ihren Mitglieds-Betrieben am Tag des Handwerks vor dem höchsten Kirchturm der Welt verdeutlichen, welch ein großer Wirtschaftszweig das Handwerk ist. Wir wollen aufzeigen, dass das Handwerk innovativ und modern ist und jungen Menschen alle Möglichkeiten bietet, sich beruflich zu entfalten und darstellen, dass die Gesellschaft das Handwerk braucht“, so der Präsident der Handwerkskammer Ulm, Anton Gindele.

Ivo Gönner über das Handwerk

Ivo Gönner, Oberbürgermeister der Stadt Ulm, erklärte in seiner Ansprache, dass sich das Handwerk vor allem dadurch auszeichne, dass es wie kein anderer Wirtschafts-Bereich in den Regionen verankert ist. Das würde beispielsweise durch die familiengeführten Unternehmen, das Ausbilden von jungen Menschen aus der Nachbarschaft oder die Kundennähe zum Ausdruck gebracht. Zudem betonte er, der Münsterplatz sei der ideale Ort, um den Tag des Handwerks zu feiern. Sei das Münster doch der Inbegriff der Handwerkskunst und das schon seit vielen Jahrhunderten. Gönner betonte, es sei auch der Verdienst des Handwerks, bzw. der Zünfte, gewesen, dass die Stadt vor 600 Jahren eine Verfassung erhalten habe. Aber das Handwerk habe auch erkannt, wann es Zeit für Veränderung und Innovationen gewesen sei. Die Zünfte wären eines Tages an ihrem eigenen Zunftstaub beinahe erstickt, so der Oberbürgermeister. Gönner: „Es wurden neue Handwerks-Betriebe, neue Handwerksformen gefunden, die bis zum heutigen Tage wettbewerbsfähig sind. Der Aufbruch in die Moderne durch das Handwerk zeigt, dass das Handwerk heute genauso auf der Höhe der Zeit ist“.

www.hk-ulm.de

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