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SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Genehmigungsverfahren für Kraftwerk in Krefeld läuft
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SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH

SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Genehmigungsverfahren für Kraftwerk in Krefeld läuft

 Blick auf den Chempark Krefeld-Uerdingen mit dem vorgesehenen Kraftwerk, Foto: SWU

Die Trianel Kraftwerk Krefeld GmbH hat den Antrag für das geplante Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) im Chempark Krefeld-Uerdingen gestellt. Die SWU Energie hat sich einen Leistungsanteil von etwa 50 Megawatt gesichert. Der Bau könnte 2013 beginnen.

Für das geplante Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) im Chempark Krefeld-Uerdingen hat die Trianel Kraftwerk Krefeld GmbH (TKK, Aachen) den Antrag auf Vorbescheid nach dem Bundesimmissions-Schutzgesetz gestellt. Die 2.300 Seiten umfassenden Antrags-Unterlagen wurden der Bezirksregierung Düsseldorf überreicht. Zeitgleich wurde der Vorbescheids-Antrag für das ursprünglich geplante Steinkohle-Kraftwerk zurückgezogen.

Gas wird zu etwa 90 Prozent in nutzbare Energie umgewandelt

Die Stadtwerke-Kooperation Trianel will auf dem Industrie-Gelände ein GuD mit bis zu 1.200 Megawatt elektrischer Leistung errichten. Die Doppelblock-Anlage wird zwei alte Kohlekessel ersetzen. Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm sind als eines von rund 30 kommunalen Unternehmen an dem Projekt beteiligt. Die Stadtwerke haben sich etwa 50 Megawatt elektrischer Leistung gesichert. Das Kraftwerk soll Strom für die beteiligten Stadtwerke und ganzjährig Dampf für die chemischen Produktions-Prozesse im Chempark Krefeld-Uerdingen (7.000 Beschäftigte) auskoppeln. In diesem wärmeorientierten Betrieb wird das eingesetzte Gas zu etwa 90 Prozent in nutzbare Energie umgewandelt. „Ein Spitzen-Wirkungsgrad, der die Ressourcen schont“, sagt Jürgen Schäffner, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke-Tochtergesellschaft SWU Energie.

Kraftwerk könnte 2016 in Betrieb gehen

Stündlich muss das zu errichtende Gaskraftwerk bis zu 500 Tonnen Dampf für den Chempark bereitstellen können. Als hochflexibles Kraftwerk ist es zudem in der Lage, die schwankende Einspeisung von Windrädern und Solaranlagen auszugleichen. Chempark-Leiter Dr. Stefan Dresely blickt dem beginnenden Genehmigungs-Verfahren optimistisch entgegen: „Wir machen nun den ersten konkreten Schritt in diesem gerade für die Energiewende wichtigen Kraftwerksprojekt und hoffen auf einen zügigen und reibungslosen Genehmigungs-Ablauf“. Abhängig davon könnte der Bau im kommenden Jahr beginnen. Nach dem heutigen Zeitplan könnte das Kraftwerk 2016 in Betrieb gehen.

Kraftwerksstandort mit bester Infrastruktur

Der Chempark Krefeld-Uerdingen gilt nicht nur aufgrund der ganzjährigen Dampfauskopplung als einer der besten Kraftwerksstandorte Deutschlands. Denn das Kraftwerk nutzt die auf dem Gelände bestehende Infrastruktur ebenso wie die gute Anbindung an das Ferngasnetz. In unmittelbarer Nähe liegt auch der Einspeisepunkt ins Höchstspannungsnetz für den erzeugten Strom. Damit ist der schnelle Transport des erzeugten Stroms gewährleistet.

www.swu.de

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