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SWU kann Teuerung der Stromverteilung auffangen
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SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH

SWU kann Teuerung der Stromverteilung auffangen

 Symbolbild Stromkosten. Foto: Andreas Morlok pixelio.de.jpg

Tarifbedingt kommt auf einige Kunden der SWU eine Senkung des Strompreises zu. Bei einem Verbrauch von 3.000 Kilowattstunden können Kunden mit den Laufzeiten gebundenen Verträgen „SWU SchwabenStrom“ und „SWU NaturStrom“ etwas mehr als fünf Euro im Jahr sparen. Die 42.000 Kunden im Tarif „Grundversorgung“ müssen sich aber auch keine Sorgen machen. Ihr Preis bleibt unverändert.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Im kommenden Jahr wird für eine Mehrzahl der SWU-Kunden der Strom etwas billiger. Die rund 92.000 Kunden aus den Laufzeit gebundenen Verträgen „SWU SchwabenStrom“ und „SWU NaturStrom“ können mit einer Vergünstigung um knapp mehr als fünf Euro rechnen, ausgehend von der Annahme einen Gesamtstromverbrauch von 3.000 Kilowattstunden zu haben. Dass der SWU-Strompreis 2015 leicht sinkt beziehungsweise stabil bleibt, ist jedoch das Ergebnis aus dem Verrechnen von Be- und Entlastungen mehrerer Preisbestandteile. Ein Preisbestandteil steigt 2015 deutlich: der Transport und die Verteilung des Stroms . Die Netze BW (Baden-Württemberg) hat eine Erhöhung um 0,8 Cent netto je Kilowattstunde angekündigt. „Allerdings kann der Anstieg der Netznutzungsentgelte durch einen günstigeren Stromeinkauf für die Privatkunden kompensiert werden“, erläutert SWU-Vertriebschef Marcus Deutenberg.

Gute Neuigkeiten für die EEG-Umlage

Doch auch die 42.000 SWU-Kunden im Tarif „Grundversorgung“ haben nichts zu befürchten. Ihr Preis sinkt zwar nicht, doch teurer wird es für sie deswegen auch nicht. Die höheren Kosten für die Verteilung des Stroms wirken sich auch auf sie nicht negativ aus. Eine gute Neuigkeit gibt es dabei für die EEG-Umlage. Die Erneuerbare-Energien-Umlage war der Preistreiber der vergangenen Jahre, und sinkt dieses Jahr zum ersten Mal seit ihrer Einführung.  Geringfügig, aber immerhin. Rund 0,08 Cent brutto pro Kilowattstunde lassen sich sparen.

Aktuelle Entwicklungen nicht zwangsweise als Trendwende auf dem Strommarkt zu bewerten

Das leichte Absinken der EEG-Umlage ist jedoch größtenteils Sonderfaktoren zu zuschieben. Weder Windräder noch die Photovoltaikanlagen speißten überdurchschnittlich viel Strom ins Netz ein. Auch wurden 2013/14 nicht über die Maßen viele neue Anlagen gebaut. Ob diese aktuelle Entwicklung also eine Trendwende auf dem deutschen Strommarkt ankündigt, bleibt skeptisch abzuwarten. Zumindest mussten die Liquiditätsreserven auf dem EEG-Konto nicht in Anspruch genommen werden. Diese bleiben erstmals seit Jahren im Plus.

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