B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
SWU beteiligen sich an Neubau
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
SWU

SWU beteiligen sich an Neubau

Derzeit wird das neue zweite Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm von einem Investor gebaut. Als Generalmieterin erbringt die SWU eine Reihe von Eigenleistungen, welche nicht Teil der Ausschreibung waren. Insgesamt investieren die Stadtwerke so einen zweistelligen Millionenbetrag.

Im späten Frühjahr werden rund 200 SWU-Mitarbeiter in den Neubau Bürocenter Karlstraße 3, dem zweiten Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) einziehen. Die SWU wird in dem fünfstöckigen Komplex, der sich gegenüber dem bekannten Glasbau befindet, Generalmieterin sein. Etwa zwei Fünftel der Fläche werden untervermietet, beispielsweise an den Ebner-Verlag. Bauherr und Investor des neuen Bürogebäudes ist die Projektgesellschaft IVU GmbH und Co. KG aus Friedrichshafen. IVU trägt die geschätzten Baukosten in Höhe von 32 Millionen Euro.

Stadtwerke bleiben Grundstückseigentümer

Das Grundstück, auf dem das neue Verwaltungsgebäude der SWU entsteht, bleibt weiterhin im Eigentum der Stadtwerke. Das „Bürocenter K 3“ wird nach dem Erbbaurecht gebaut, was so viel bedeutet wie: der Investor IVU finanziert, errichtet, vermietet und betreibt das Gebäude, die Stadtwerke sind nach wie vor Grundstückseigentümer. IVU finanziert den Bau mit Hilfe der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte (VA, Sitz in Tübingen). Die VA übernimmt das Gebäude zum 1. März 2013.

Stadtwerke Ulm erbringen Eigenleistung

„Als Grundstückseigentümer und Hauptmieter tragen die Stadtwerke noch einmal 10,8 Millionen Euro für verschiedene Gewerke bei, die aus guten Gründen nicht in der ursprünglichen Investoren-Ausschreibung enthalten waren“, sagt Geschäftsführer Matthias Berz. Der SWU-Aufsichtsrat hat den Eigenanteil im Rahmen der Wirtschaftspläne, verteilt auf die einzelnen Baujahre, gebilligt. So interstieren die SWU rund 3 Millionen Euro in das Grundstück, da beim Abriss der alten Gebäude einiges zu Tage kam, womit man nicht gerechnet habe. Bewusst nicht in der Ausschreibung enthalten war außerdem die Gestaltung des Vorplatzes zur Kreuzung Karlstraße/Neutorstraße hin. Dies auch unter dem Aspekt des künftigen Straßenbahnbaus. Zwischen den beiden SWU-Gebäuden wird die künftige Linie 2 ihre Auffahrt zur neu zu schaffenden Straßenbahnbrücke über die DB-Gleisanlagen haben. Der erwähnte Vorplatz wird dann vorübergehend als Ausweichfläche für den Autoverkehr gebraucht und erst anschließend endgültig gestaltet. Weitere 3,9 Millionen Euro entfallen auf Ausstattung des Gebäudes, da mit der Investoren-Ausschreibung im Jahr 2010 die Wünsche der künftigen Mieter logischerweise noch nicht bekannt waren. Der dritte Posten entspricht nochmals rund 3,9 Millionen Euro. „Als das Bürocenter 2005/06 geplant wurde, konnte niemand die Weiterentwicklung der Medientechnik voraussehen. Einen Standard zu planen und zu kalkulieren war unmöglich“, nennt Matthias Berz ein Beispiel.

Verwaltungsgebäude soll Vorbild für nachhaltiges Bauen sein

Über allem steht, dass der Neubau energetisch gesehen ein Vorbild sein wird. Das neue SWU Verwaltungsgebäude wird in Sachen Gesamtenergieverbrauch und nachhaltige Gebäudebewirtschaftung Anforderungen erfüllen, die über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehen. „Zu Recht wird dies von der SWU erwartet und war dementsprechend vom Aufsichtsrat vorgegeben worden. Das aber hat seinen Preis“, betont Matthias Berz. So wurde der Bau schon auf Basis der Pläne von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) begutachtet und mit der Bestnote bewertet. Das DGNB-Qualitätssiegel übertrifft herkömmliche Standards für „grünes Bauen“ deutlich. Denn es erfasst nicht nur den Wärmebedarf eines Gebäudes wie bei einem Passivhaus. Neben dem CO2-Einsparpotenzial und dem Primärenergiebedarf für Heizung, Kühlung und Beleuchtung werden beispielweise auch die Lebenszykluskosten des Neubaus, Belastungen durch die Baustelle selbst oder auch die Verankerung des Gebäudes im sozialen Kontext untersucht.

Artikel zum gleichen Thema