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Die SWU Netze GmbH hat dem Energie-Lieferanten Teldafax zum 1. April den Zugang zum Strom- und Gasnetz gekündigt. Grund: Seit Dezember 2010 hat Teldafax keine Rechnungen mehr bezahlt für die Nutzung der Netze.

Lieferung und Verteilung von Energie sind getrennt. Liefert ein Händler Strom- oder Gas an Kunden, so muss er für die Nutzung von Verteil-Netzen ein Entgelt an den Netzbetreiber bezahlen. Die Höhe dieses Netznutzungs-Entgeltes ist gesetzlich reguliert. Das Entgelt findet ist in der Rechnung des Endkunden enthalten.

SWU ist zur Vertrags-Kündigung gezwungen

„Seit Dezember hat Teldafax Rechnungen in Höhe von rund 11.000 Euro zu bezahlen“, sagt Wolfgang Rabe, Geschäftsführer der SWU Netze GmbH. „Sämtliche Mahnungen sind fruchtlos geblieben. Daher sehen wir uns zur Vertrags-Kündigung veranlasst“. Hinzu kommen weitere 60.000 Euro an offenen Rechnungen. Diese sind im ersten Quartal 2011 aufgelaufen. Auch andere Netzbetreiber haben Teldafax wegen nicht bezahlter Rechnungen gekündigt. Vor kurzem auch die Stadtwerke Wiesbaden und Essen.

550 Strom- und Gaskunden in der Region erhalten Ersatzversorgung

Für die Teldafax-Kunden bedeutet das: Sie erhalten ab April Strom und Gas nicht mehr von Teldafax. Sondern von dem in ihrem Netz zuständigen Grundversorger. So will es die gesetzliche Regelung. Betroffen sind rund 350 Gas- und 200 Stromkunden in der Region. Die allermeisten dieser Kunden wohnen in Ulm/Neu-Ulm. Betroffen sind aber auch einzelne Teldafax-Kunden in Dornstadt, Niederstotzingen, Herbrechtingen und Hermaringen.

Ersatzversorgung geschieht automatisch

Der Kunde braucht dafür also selbst nichts zu unternehmen. „Kühlschrank und Gasheizung laufen also ohne Unterbrechung weiter“, stellt Wolfgang Rabe klar. Die SWU Netze informiert alle Teldafax-Kunden schriftlich über die Ersatzversorgung und deren Bedingungen.

Kunden müssen sich einen neuen Händler suchen

Nach den gesetzlichen Bestimmungen ist die Ersatzversorgung auf drei Monate begrenzt. Während dieser Zeit hat der Kunde Gelegenheit, einen neuen Vertrag mit einem Lieferanten seiner Wahl abzuschließen. „Wir empfehlen den Kunden, sich mit ihrem Grundversorger in Verbindung zu setzen. Kunden sollten sich dort über Tarife und Vertragsangebote erkundigen“, sagt Wolfgang Rabe. Grundversorger in Ulm und Neu-Ulm ist die Stadtwerke-Tochter SWU Energie. In Herbrechtingen (Landkreis Heidenheim) zum Beispiel sind die Technischen Werke Herbrechtingen Grundversorger für Gaskunden.

www.swu.de

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