Südwestmetall Bezirksgruppe Ulm

Südwestmetall wird 60: Engagement in allen Bereichen

Geschäftsstelle des VMI (Verband Württembergisch-Badischer Metallindustrieller e.V.) Ulm in der Heimstraße. Foto: Südwestmetall
Bei der Abschlussfeier der SIA. Foto: Privat (Anita Lamprecht)

Die Bezirksgruppe Ulm von Südwestmetall feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Seither konnte der Verband viel für die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Metall- und Elektroindustrie erreichen. Auch beim Thema Nachwuchskräfte feiert Südwestmetall weitere Erfolge.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Angefangen hat es 1956 mit 39 Mitgliedsbetrieben und etwas mehr als 18.000 Beschäftigten. „Heute vertreten wir 63 Betriebe mit fast doppelt so vielen Beschäftigten“, so Mario Trunzer, Vorsitzender der Bezirksgruppe Ulm von Südwestmetall. Der Verband ist auf verschiedenen Handlungsfeldern aktiv – vom politischen Geschehen über tarifvertragliche Vereinbarungen bis hin zu bildungs- und sozialpolitischen Vorhaben.

Hauptaugenmerk liegt auf der Tarifpolitik

„Südwestmetall hat durch sein Engagement auf den verschiedensten Handlungsfeldern dazu beigetragen, die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Metall- und Elektroindustrie auszubauen“, erklärt Trunzer. „Unser Hauptaugenmerk in den 60 Jahren lag natürlich auf der Tarifpolitik“, führt Götz Maier, Geschäftsführer von Südwestmetall in Ulm aus. Ziel sei es, bei Tarifverhandlungen einen realistischen Abschluss zu erzielen, der gerade kleineren und mittelständischen Betrieben eine gewisse Flexibilität eröffnet.

Südwestmetall engagiert sich für SIA

Neben der Tarifpolitik ist Südwestmetall auch mit dem Thema Nachwuchskräfte beschäftigt. Mit der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) können Schüler ab der 10 Klasse in das Berufsfeld reinschnuppern. Zusammen mit Partnerunternehmen und Hochschulen lernten die Teilnehmer jeden Freitag etwas über den Arbeitsalltag des Ingenieurs. Dazu fand an der Universität Ulm jüngst die Abschlussfeier statt.

Weiblicher Anteil sehr hoch

„Mit der Schüler-Ingenieur-Akademie erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in den Ingenieurberuf und erste Kontakte zu regionalen Unternehmen“, erklärte Götz Maier den Gedanken des Projektes. Er brachte insbesondere seine Freude darüber zum Ausdruck, dass sich sehr viele Mädchen bei der SIA engagieren. Im Rahmen der Abschlussfeier wurde auch Studiendirektor Alfred Böhm durch Götz Maier, seine Schüler und seine Lehrerkollegen in den Ruhestand verabschiedet. Böhm war 2003 als Gründungsmitglied an der SIA Ulm begleitet gewesen.

Gründungsvater der SIA geht

Angefangen hat das SIA-Jahr mit einem Teamtraining, bei dem sich die Gruppe der drei Schulen (Hans und Sophie Scholl-Gymnasium, St. Hildegard Gymnasium und Albert-Einstein-Gymnasium) kennenlernte. An den anschließenden Freitagen lernten die Schüler, wie man eine elektronische Schaltung lötet, sie bedienten Drehmaschinen und Fräsen, konnten Prozesse bei der Omnibusproduktion optimieren und lernten ein vollautomatisches Spritzgusswerk kennen.

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Bei der Abschlussfeier der SIA. Foto: Privat (Anita Lamprecht)

Die Bezirksgruppe Ulm von Südwestmetall feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Seither konnte der Verband viel für die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Metall- und Elektroindustrie erreichen. Auch beim Thema Nachwuchskräfte feiert Südwestmetall weitere Erfolge.

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Angefangen hat es 1956 mit 39 Mitgliedsbetrieben und etwas mehr als 18.000 Beschäftigten. „Heute vertreten wir 63 Betriebe mit fast doppelt so vielen Beschäftigten“, so Mario Trunzer, Vorsitzender der Bezirksgruppe Ulm von Südwestmetall. Der Verband ist auf verschiedenen Handlungsfeldern aktiv – vom politischen Geschehen über tarifvertragliche Vereinbarungen bis hin zu bildungs- und sozialpolitischen Vorhaben.

Hauptaugenmerk liegt auf der Tarifpolitik

„Südwestmetall hat durch sein Engagement auf den verschiedensten Handlungsfeldern dazu beigetragen, die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Metall- und Elektroindustrie auszubauen“, erklärt Trunzer. „Unser Hauptaugenmerk in den 60 Jahren lag natürlich auf der Tarifpolitik“, führt Götz Maier, Geschäftsführer von Südwestmetall in Ulm aus. Ziel sei es, bei Tarifverhandlungen einen realistischen Abschluss zu erzielen, der gerade kleineren und mittelständischen Betrieben eine gewisse Flexibilität eröffnet.

Südwestmetall engagiert sich für SIA

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Weiblicher Anteil sehr hoch

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