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Südwestmetall bietet Win-Win Situation durch Integrationslotsen-Programm
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Südwestmetall Bezirksgruppe Ulm

Südwestmetall bietet Win-Win Situation durch Integrationslotsen-Programm

Markus Singler. Foto: Roland Sigwart

Der Integrationslotse Markus Singler ist sich sicher: Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt kann zu einer echten Win-Win Situation für beide Seiten werden – für die regionale Wirtschaft und die Migranten. Das Projekt von Südwestmetall hilft den Flüchtlingen und den Unternehmen.

von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Markus Singler ist einer von fünf Integrationslotsen des Arbeitgeberverbands Südwestmetall. Diese betreuen Unternehmen, die Flüchtlingen einen Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen wollen. Singler ist dabei zuständig für die Regionen Ulm, den Alb-Donau-Kreis und Biberach. Finanziert wird das Integrationslotsen-Projekt von Südwestmetall. Organisatorisch ist das Projekt beim gemeinnützigen Bildungsträger BBQ Berufliche Bildung GmbH angesiedelt. Der neue Service richtet sich nicht nur an die Mitglieder von Südwestmetall, sondern an alle Unternehmen, unabhängig von Branche und Größe.

„Integration durch Arbeit ist auf jeden Fall sehr wirksam“

Singler bringt langjährige Erfahrungen aus der Zeitarbeitsvermittlung und der klassischen Personalreferententätigkeit in seine neue Aufgabe mit. Er erläutert zwei Problemstellungen: „Wie schaffen wir es, die Flüchtlinge zu integrieren? Und wie können wir Fachkräfte ausbilden und auch langfristig in den Betrieben halten?“ Flüchtlinge würden tendenziell nach der Ausbildung auch im Betrieb bleiben. „Integration durch Arbeit ist auf jeden Fall sehr wirksam. Gleichzeitig besteht die Chance, unbesetzte Ausbildungs- und Facharbeiterstellen langfristig besetzen zu können“, so Singler.

„Erhebliches Potenzial zur Fachkräftesicherung“

Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt bietet auch Vorteile für die Unternehmen. „Hier gibt es ein erhebliches Potenzial zur Fachkräftesicherung, denn zwei Drittel der Flüchtlinge sind im ausbildungsfähigen Alter“, so der Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe, Götz A. Maier. „Nicht zu unterschätzen für die Firmen ist auch die hohe Eigenmotivation der Flüchtlinge“, betonte er. Auch Singler berichtet von positiver Resonanz: „Es haben schon einige Unternehmen bei mir angefragt und mitgeteilt, dass sie Flüchtlingen eine Chance geben wollen“.

Rundum-Begleitung durch den Integrationslotsen

Wenn es dann bei einem Unternehmen zu einer Bereitschaft kommt, unterstützt der Integrationslotse auf Wunsch den gesamten Prozess. Dieser reicht von der Vermittlung von Flüchtlingen bis zu Informationen zu administrativen und rechtlichen Abläufen. Auch bei der Qualifizierungsplanung und Entwicklung einer Willkommenskultur am Arbeitsplatz steht der Integrationslotse bereit. Bei seiner Arbeit kann sich Markus Singler auch auf andere Flüchtlingsprojekte des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft stützen. Hier sind die Projektleiter unter anderem auch an Schulen tätig. „Dies ist insbesondere wichtig, wenn es um die Frage nach geeigneten Kandidaten für ein Praktikumsplatz im Hinblick auf eine Ausbildungsstelle geht“, so Singler.

Wunsch der Unternehmen nach besserer Organisation

„Es gibt im Moment eine Vielzahl von Flüchtlingsinitiativen“, berichtet Singler. „Die Unternehmen wünschen sich, dass das mehr gebündelt wird und besser organisiert abläuft“, Singler weiter. Der Integrationslotse steht somit als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung, auch um das Unternehmen nach außen zu vertreten. Dabei ist es für Singler wichtig, sich mit den verschiedenen Akteuren in der Flüchtlingsarbeit zu vernetzen. Das sind insbesondere die Arbeitsagenturen und Jobcenter, aber auch die Landratsämter, Rathäuser, Initiativen und ehrenamtliche Helferkreise spielen eine wichtige Rolle. Zur besseren geographischen Orientierung wurden fünf geographische Zuständigkeitsbereiche festgelegt. Singlers Kollegen arbeiten von Stuttgart, Ludwigsburg, Freiburg und Mannheim aus.

Fokus auf bestehende Aktivitäten der Unternehmen im Flüchtlingsbereich

„Wichtig ist auch, zu schauen, wo es schon Aktivitäten von Unternehmen im Flüchtlingsbereich gibt, und sich die dahinterstehenden Konzepte anzuschauen, um weitere Erfahrungen zu sammeln“, so Singler. Die Ausbilder in den Unternehmen können sich in Hinblick darauf so ganz auf die Vermittlung der Arbeitsinhalte konzentrieren und zwar: „Wenn es darum geht Arbeitsplätze anzubieten, kann es auch von Vorteil sein, wenn sich mehrere Unternehmen in örtlicher Nähe zu einer Art Allianz für Flüchtlinge zusammenschließen“, sagt Singler.

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