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Südwestmetall fordern neue Tarifpolitik
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Südwestmetall Bezirksgruppe Ulm

Südwestmetall fordern neue Tarifpolitik

Götz Maier, Geschäftsführer von Südwestmetall in Ulm. Foto: Südwestmetall

Die Metallarbeitgeber in den Regionen Ulm, Biberach und dem Alb-Donau-Kreis haben die IG Metall zu einer grundsätzlichen Kurskorrektur in der Tarifpolitik aufgefordert. Südwestmetall weist darauf hin, dass die aktuelle Konjunktur nicht blenden dürfe. Viele Betriebe stehen vor der Belastungsgrenze.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Gewerkschaften und Arbeitgeber stehen sich oft und lang in den Tarifrunden gegenüber. Nun stoßen die Metallarbeitgeber in den Regionen Ulm, Biberach und dem Alb-Donau-Kreis eine Grundsatzdiskussion mit der IG Metall an. Der Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg, Südwestmetall, fordert eine komplette Kurskorrektur in der Tarifpolitik der Gewerkschaft.

Südwestmetall: Betriebe vor der Belastungsgrenze

„Wir dürfen uns von der aktuell noch ordentlichen Konjunktur nicht blenden lassen“, begründet Götz Maier, Geschäftsführer von Südwestmetall in Ulm, die Forderung der Arbeitgeber. „Die Tariferhöhungen der letzten Jahre haben bei vielen Betrieben die Belastungsgrenze erreicht.“ Die Entgelte wären auf Basis von Erwartungen erhöht worden, die so nicht eingetreten seien. Dies würde die Wettbewerbsfähigkeit negativ beeinflussen. Weiter gibt Südwestmetall an, dass in den vergangenen vier Jahren 15 Fälle in der Region dokumentiert wurden, bei denen Betriebe Arbeitsplätze abgebaut oder ins Ausland verlagert hätten. Betroffen davon waren 2.377 Job in Ulm, Biberach und dem Alb-Donau-Kreis. „Einfachere Produktionstätigkeiten sind hier am Standort zu teuer geworden“, so Maier weiter. Die momentan geforderten fünf Prozent der IG Metall würden diese Situation nicht verbessern.

„Eine solche Entgeltpolitik hat keine Zukunft.“

Kritik erhält die Gewerkschaft auch von Mario Trunzer, Vorsitzender der Bezirksgruppe Ulm von Südwestmetall und Geschäftsführer der Liebherr Werk Ehingen GmbH. Ihm scheinen die Forderungen der IG Metall zu beliebig begründet. Würde man die frühere Logik der IG Metall heranziehen, dann seien in dieser Runde kaum ein Prozent der Forderung begründbar, erklärt auch Maier: „Eine solche Entgeltpolitik hat keine Zukunft.“ Tarifabschlüsse müssten sich stattdessen darauf konzentrieren, Mindeststandards für die Branche zu definieren. Eine Flexibilisierung des Flächentarifs würde vielen Betrieben dann wirklich helfen, wenn sie zu einer dauerhaften Entlastung beim Entgelt führe.

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