Neue Arbeitsformen

Südwestmetall schließt Roboter-Workshop ab

Roboter sollen für bestimmte Tätigkeiten einfacher programmiert werden können. Das war das Ziel eines Workshops von Südwestmetall in Ulm. Das sind die Ergebnisse.

Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt und damit auch die Berufsbilder verändern. „Hier ist es wichtig, gerade auch im an- und ungelernten Bereich die Menschen mitzunehmen“, erläuterte deswegen Götz Maier, Geschäftsführer von Südwestmetall in Ulm. In einem jüngst durchgeführten Workshop sollte daher erkundet werden, ob Roboter auf einfache Art und Weise für bestimmte Tätigkeiten programmiert werden können. Ins Leben gerufen wurde dieser Workshop von Hans-Jürgen Zimprich, dem Verbandsingenieur von Südwestmetall in Ulm. Dabei zeigten vier verschiedene Roboterhersteller, Yaskawa, Smart Robotics, Merkle Schweißtechnik und Denso Robotics, wie Roboterprogrammierung erfolgt. Aber auch welche Kenntnisse dazu notwendig sind und welche Aufgaben von An- und Ungelernten gemacht werden können. Zielgruppe für den Workshop waren Personalleiter, Betriebsleiter und Personalentwickler aus verschiedenen Unternehmen in ganz Baden-Württemberg.

Arbeiten sollen prozesssicherer werden

„Das Ergebnis des Workshops war beeindruckend“, bekräftigte Zimprich. Mit zielgruppenspezifischen Schulungen könnten an- und ungelernte Mitarbeiter in überschaubarem Zeitrahmen selbst standardisierte Programme erstellen. Jürgen Litz, Mitglied der Geschäftsleitung der Feinguss Blank GmbH und Teilnehmer des Workshops fasste seine Eindrücke, so zusammen: „Ich habe viele Eindrücke mitgenommen und war überrascht, in welch kurzer Zeit man einem kleinen Roboter etwas beibringen kann.“

Merkle Schweißtechnik demonstrierte in Kooperation mit der Firma Jugard + Künstner, wie Schweißprozesse einfach programmiert werden können. Zusammen mit einer intelligenten Schweißanlage könne erreicht werden, dass auch angelernte Mitarbeiter schnell prozesssicher schweißen können. Außerdem zeige dieses Beispiel, dass durch den Einsatz von Robotern, Berufe attraktiver werden können, so Zimprich. Auch würden durch Roboter Belastungen reduziert werden, so dass gerade auch Mitarbeiter mit Handicaps in Schweißprozesse eingebunden werden könnten.

„Wer mit einem Smartphone umgehen kann, kann auch einen Roboter programmieren“

Die einfachste Art der Roboterprogrammierung sei dabei das so genannte Teachen. Dabei wird der Roboterarm händisch an die Stellen hingeführt, wo er agieren soll. Diese Punkte werden dann abgespeichert. Erleichtert wird das Programmieren noch, wenn im Klartext programmiert werden kann. Dabei werden umgangssprachliche Worte für Befehle verwendet und keine Fachbegriffe. Bei manchen Herstellern werden die Oberflächen im Design von Computerspielen programmiert, um eine einfache Handhabung zu gewährleisten. „Man kann schon fast sagen, wer mit einem Smartphone umgehen kann, kann auch einen Roboter programmieren“, führte Zimprich aus.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Neue Arbeitsformen

Südwestmetall schließt Roboter-Workshop ab

Roboter sollen für bestimmte Tätigkeiten einfacher programmiert werden können. Das war das Ziel eines Workshops von Südwestmetall in Ulm. Das sind die Ergebnisse.

Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt und damit auch die Berufsbilder verändern. „Hier ist es wichtig, gerade auch im an- und ungelernten Bereich die Menschen mitzunehmen“, erläuterte deswegen Götz Maier, Geschäftsführer von Südwestmetall in Ulm. In einem jüngst durchgeführten Workshop sollte daher erkundet werden, ob Roboter auf einfache Art und Weise für bestimmte Tätigkeiten programmiert werden können. Ins Leben gerufen wurde dieser Workshop von Hans-Jürgen Zimprich, dem Verbandsingenieur von Südwestmetall in Ulm. Dabei zeigten vier verschiedene Roboterhersteller, Yaskawa, Smart Robotics, Merkle Schweißtechnik und Denso Robotics, wie Roboterprogrammierung erfolgt. Aber auch welche Kenntnisse dazu notwendig sind und welche Aufgaben von An- und Ungelernten gemacht werden können. Zielgruppe für den Workshop waren Personalleiter, Betriebsleiter und Personalentwickler aus verschiedenen Unternehmen in ganz Baden-Württemberg.

Arbeiten sollen prozesssicherer werden

„Das Ergebnis des Workshops war beeindruckend“, bekräftigte Zimprich. Mit zielgruppenspezifischen Schulungen könnten an- und ungelernte Mitarbeiter in überschaubarem Zeitrahmen selbst standardisierte Programme erstellen. Jürgen Litz, Mitglied der Geschäftsleitung der Feinguss Blank GmbH und Teilnehmer des Workshops fasste seine Eindrücke, so zusammen: „Ich habe viele Eindrücke mitgenommen und war überrascht, in welch kurzer Zeit man einem kleinen Roboter etwas beibringen kann.“

Merkle Schweißtechnik demonstrierte in Kooperation mit der Firma Jugard + Künstner, wie Schweißprozesse einfach programmiert werden können. Zusammen mit einer intelligenten Schweißanlage könne erreicht werden, dass auch angelernte Mitarbeiter schnell prozesssicher schweißen können. Außerdem zeige dieses Beispiel, dass durch den Einsatz von Robotern, Berufe attraktiver werden können, so Zimprich. Auch würden durch Roboter Belastungen reduziert werden, so dass gerade auch Mitarbeiter mit Handicaps in Schweißprozesse eingebunden werden könnten.

„Wer mit einem Smartphone umgehen kann, kann auch einen Roboter programmieren“

Die einfachste Art der Roboterprogrammierung sei dabei das so genannte Teachen. Dabei wird der Roboterarm händisch an die Stellen hingeführt, wo er agieren soll. Diese Punkte werden dann abgespeichert. Erleichtert wird das Programmieren noch, wenn im Klartext programmiert werden kann. Dabei werden umgangssprachliche Worte für Befehle verwendet und keine Fachbegriffe. Bei manchen Herstellern werden die Oberflächen im Design von Computerspielen programmiert, um eine einfache Handhabung zu gewährleisten. „Man kann schon fast sagen, wer mit einem Smartphone umgehen kann, kann auch einen Roboter programmieren“, führte Zimprich aus.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben