Sanierung des Blockheiz-Kraftwerks

Stadtwerke Ulm investieren Millionenbetrag in Donaubad

Deutschlandweit wollen Kommunen Schwimmbäder aus ihrem Verantwortungs-Bereich abstoßen. Die Heizzentrale des (Neu-) Ulmer Donaubads wurde nun für 1 Million Euro modernisiert.  Geldgeber waren die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm.

Über fünfhundert Einfamilienhäuser könnten ein Jahr lang mit der Energie versorgt werden, die das Donaubad für die Aufrechthaltung seines Betriebs benötigt. Mit dem Strom, den das Bad jährlich verbraucht, käme eine Kleinstadt von 3.000 Haushalten ein Jahr lang aus.

Schwimmbäder müssen jenseits von Energiesparmaßnahmen gedacht werden. Trotzdem können sie energie-effizient bewirtschaftet werden. Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm investierten nun eine Million Euro in die Modernisierung der Heizzentrale der örtlichen Badeanstalt.

Donaubad feiert bald 60. Geburtstag

  

„Seitdem das BHKW vor zwanzig Jahren in Betrieb gegangen ist, sind die Anforderungen an solche Anlagen deutlich gewachsen. Umweltverträglichkeit und Energieausbeute stehen heute im Blickpunkt. Es war an der Zeit, die Modernisierung anzupacken“, sagt SWU-Geschäftsführer Klaus Eder. Zumal das Donaubad selbst noch ein Stückchen älter ist.

„Die Erneuerung der Heizzentrale kommt rechtzeitig zur 60-Jahr-Feier des Bades“, so Jochen Weis, der technische Geschäftsführer der Donaubad GmbH. Erst letzten Herbst hatte die Gesellschaft den Pacht- und Dienstleistungsvertrag mit den Stadtwerken um zehn Jahre verlängert.

Donaubad wird zum fast autarken Gebäude  

Ein wichtiger Schritt zur BHKW-Erneuerung war ein Energie-Audit. Dessen Ergebnisse wurden in die Planungen miteinbezogen. Das modernisierte, mit Erdgas befeuerte BHKW kann nun mit einem Gesamtwirkungsgrad von 91 Prozent punkten. Das sind sechs Prozent mehr als zuvor. Die gesamte Energie, die in die Anlage hineingesteckt wird, kommt so in der Energiebilanz als nutzbare Wärme oder als Strom zurück. Selbst aus den Abgasen wird Nutzwärme zurückgewonnen.

2.400 Tonnen Treibhausgase können jedes Jahr eingespart werden

„Eine vorbildliche Energieausbeute“, urteilt Klaus Eder, obwohl Anlagenleistung dabei nicht einmal erhöht wird. Elektrisch stehen wie zuvor 1.000 Kilowatt Leistung bereit, wärmeseitig sind es 1.260 Kilowatt. Hinzu kommt ein Spitzenlastkessel. Die SWU betreibt die Anlage im rund um die Uhr. Die für das Donaubad angewandte Kraft-Wärme-Kopplung erspart der Umwelt jährlich zirka 2.400 Tonnen Treibhausgase.  

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