Preisnachlass

ÖPNV in Neu-Ulm und Ulm ist samstags kostenlos

Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm. Foto: Stadt Ulm
Um den Straßenverkehr zu entlasten, bietet die Stadt Ulm an Samstagen den öffentlichen Nahverkehr kostenlos an. Das Angebot soll dabei auch für außwärtige Besucher attraktiv gestaltet sein.

Zwischen dem 6. April und dem 28. Dezember wird samstags die Nutzung von Bussen und Straßenbahnen im gesamten Ulmer und Neu-Ulmer Stadtgebiet kostenlos sein. Damit soll nicht nur für das mit der neuen Linie 2 deutlich verbesserte Nahverkehrsangebot, sondern auch für die Innenstadt geworben werden.

Gunter Czisch: Die Ulmer Innenstand bleibt gut erreichbar

Die Stadt hofft damit auch, Straßen und Parkhäuser zu entlasten, wenn viele auf das eigene Auto verzichten, heißt es in einer Mitteilung. Oberbürgermeister Gunter Czisch erklärte dazu: „Wer sein Auto in der Garage lässt und mit Bus oder Tram in die City fährt, schont seine Nerven und den eigenen Geldbeutel.“ Eine Botschaft ist Czisch darüber hinaus ganz wichtig: „Die Ulmer Innenstadt ist und bleibt gut erreichbar.“ Daran änderten auch Baustellen und die erneute einseitige Sperrung der Friedrich-Ebert-Straße ab dem 1. April nichts.

Auch Besucher von Außerhalb sollen profitieren

Der Ulmer Gemeinderat hatte sich im Dezember letzten Jahres einstimmig dafür ausgesprochen, von April bis einschließlich Dezember 2019 an allen Samstagen den öffentlichen Nahverkehr kostenlos anzubieten: Für die Nutzung aller Busse – egal ob SWU- oder Regionalbus-, der Straßenbahnen und der Regionalzüge mit Start und Ziel innerhalb des Stadtgebiets Ulm/Neu-Ulm ist dann kein Fahrschein erforderlich - so wie dies an den Adventssamstagen der letzten beiden Jahre war.

Auch Stadtbesucher von auswärts profitieren, wenn sie ihr Fahrzeug auf einem kostenlosen P&R-Parkplatz abstellen. Neben den bekannten Plätzen am Schulzentrum Kuhberg und an der Messe gibt es einen neuen Platz beim Science Park II auf dem Eselsberg in der Nähe der Endhaltestelle der Linie 2.

Für die Ulmer Innenstadt soll geworben werden

Zugleich hatte der Gemeinderat gefordert, die Stadt solle flankierend im Schulterschluss mit Stadtwerken und Ulmer City eine Marketingkampagne unter dem Motto „Ulm erleben“ starten. Stadt Ulm, Citymarketing und SWU haben daraufhin gemeinsam mit der Ulmer Agentur Attacke ein Konzept entwickelt, das stufenweise bis zum Jahresende ausgebaut und umgesetzt werden soll.

Henning Krone: Die Handelslandschaft ist in Bewegung

Mit Plakaten, Radiospots, einer eigenen Homepage und verschiedenen Aktionen, an denen sich auch die Ulmer City beteiligt, wird ab April in der Stadt und im Umland für die Ulmer Innenstadt die Werbetrommel gerührt. „Die Situation ist für den Ulmer Einzelhandel momentan nicht einfach. Die Handelslandschaft ist in Bewegung und entwickelt sich weiter. Umso wichtiger ist diese gemeinsame Kampagne, die deutlich machen soll: Ulm ist eine tolle Einkaufsstadt. Das müssen unsere Kunden erfahren“, äußert sich Citymanager Henning Krone.

Für die gesamte Kampagne steht ein Budget von 400.000 Euro zur Verfügung, das zur Hälfte von der Stadt, zu jeweils einem Viertel von den Stadtwerken und der Ulmer City finanziert wird. Für die Einnahmeausfälle aus dem Fahrscheinverkauf innerhalb des DING kommt die Stadt hingegen ganz alleine auf: Bis zum Jahresende sind das 753.000 Euro.

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Zwischen dem 6. April und dem 28. Dezember wird samstags die Nutzung von Bussen und Straßenbahnen im gesamten Ulmer und Neu-Ulmer Stadtgebiet kostenlos sein. Damit soll nicht nur für das mit der neuen Linie 2 deutlich verbesserte Nahverkehrsangebot, sondern auch für die Innenstadt geworben werden.

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Die Stadt hofft damit auch, Straßen und Parkhäuser zu entlasten, wenn viele auf das eigene Auto verzichten, heißt es in einer Mitteilung. Oberbürgermeister Gunter Czisch erklärte dazu: „Wer sein Auto in der Garage lässt und mit Bus oder Tram in die City fährt, schont seine Nerven und den eigenen Geldbeutel.“ Eine Botschaft ist Czisch darüber hinaus ganz wichtig: „Die Ulmer Innenstadt ist und bleibt gut erreichbar.“ Daran änderten auch Baustellen und die erneute einseitige Sperrung der Friedrich-Ebert-Straße ab dem 1. April nichts.

Auch Besucher von Außerhalb sollen profitieren

Der Ulmer Gemeinderat hatte sich im Dezember letzten Jahres einstimmig dafür ausgesprochen, von April bis einschließlich Dezember 2019 an allen Samstagen den öffentlichen Nahverkehr kostenlos anzubieten: Für die Nutzung aller Busse – egal ob SWU- oder Regionalbus-, der Straßenbahnen und der Regionalzüge mit Start und Ziel innerhalb des Stadtgebiets Ulm/Neu-Ulm ist dann kein Fahrschein erforderlich - so wie dies an den Adventssamstagen der letzten beiden Jahre war.

Auch Stadtbesucher von auswärts profitieren, wenn sie ihr Fahrzeug auf einem kostenlosen P&R-Parkplatz abstellen. Neben den bekannten Plätzen am Schulzentrum Kuhberg und an der Messe gibt es einen neuen Platz beim Science Park II auf dem Eselsberg in der Nähe der Endhaltestelle der Linie 2.

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Zugleich hatte der Gemeinderat gefordert, die Stadt solle flankierend im Schulterschluss mit Stadtwerken und Ulmer City eine Marketingkampagne unter dem Motto „Ulm erleben“ starten. Stadt Ulm, Citymarketing und SWU haben daraufhin gemeinsam mit der Ulmer Agentur Attacke ein Konzept entwickelt, das stufenweise bis zum Jahresende ausgebaut und umgesetzt werden soll.

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Mit Plakaten, Radiospots, einer eigenen Homepage und verschiedenen Aktionen, an denen sich auch die Ulmer City beteiligt, wird ab April in der Stadt und im Umland für die Ulmer Innenstadt die Werbetrommel gerührt. „Die Situation ist für den Ulmer Einzelhandel momentan nicht einfach. Die Handelslandschaft ist in Bewegung und entwickelt sich weiter. Umso wichtiger ist diese gemeinsame Kampagne, die deutlich machen soll: Ulm ist eine tolle Einkaufsstadt. Das müssen unsere Kunden erfahren“, äußert sich Citymanager Henning Krone.

Für die gesamte Kampagne steht ein Budget von 400.000 Euro zur Verfügung, das zur Hälfte von der Stadt, zu jeweils einem Viertel von den Stadtwerken und der Ulmer City finanziert wird. Für die Einnahmeausfälle aus dem Fahrscheinverkauf innerhalb des DING kommt die Stadt hingegen ganz alleine auf: Bis zum Jahresende sind das 753.000 Euro.

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