Expansion

Neu-Ulm: So könnte das neue Amazon-Verteilzentrum aussehen

Der Versandriese Amazon möchte seien Präsenz in Bayerisch-Schwaben verstärken. Ein neuer Standort soll deshalb in Neu-Ulm entstehen. Weshalb das Projekt derzeit aber stockt.

Gerade in der Corona-Zeit ist Amazon global gewachsen. Der Trend zum Online-Kauf zeichnete sich zwar schon vorher ab, doch geschlossene Einzelhändler verstärken den Effekt. Deshalb baut der Versandhändler kontinuierlich seine Kapazitäten aus. Auch in Bayerisch-Schwaben. Nachdem in Graben im Landkreis Augsburg schon ein Verteilzentrum realisiert wurde, stießen die Pläne für eine Ansiedlung in Memmingen Anfang des Jahres auf Widerstand. Nun ist ein weiterer Standort im Gespräch: Neu-Ulm.

Deshalb wählt Amazon den Standort in Neu-Ulm

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Manuel Lesch ist Sprecher von Amazon. Er erklärt, weshalb Neu-Ulm für Amazon der ideale Standort ist: „Es handelt sich bei dem Vorhaben um ein Verteilzentrum. Verteilzentren benötigen wir dort, wo die Kundennachfrage steigt und wir zusätzliche Kapazitäten benötigen, um den Kundinnen und Kunden die schnellen und flexiblen Lieferoptionen anbieten zu können, die sie gewohnt sind.“ Konkret bedeutet das, dass in Neu-Ulm, sofern das Projekt abgeschlossen ist, meist während der Nacht die Pakete angeliefert werden. Dort werden sie dann von den Mitarbeitern sortiert und zur Auslieferung bereit gestellt. Hierfür nutze man bei Amazon auch eine Software, welche die optimale Route für die Lieferanten berechnet.

Neue Arbeitsplätze entstehen  

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Manuel Lesch kalkuliert außerdem mit neuen Arbeitsplätzen für die Region. „Im Rahmen einer möglichen Ansiedelung könnten über 100 Arbeitsplätze für Sortiermitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie Fach- und Führungskräfte entstehen“, erklärt er und ergänzt: „Hinzu kämen weitere  Stellen als Fahrerinnen und Fahrer bei den unabhängigen, lokalen Lieferpartnern.“ Dennoch ist die Wahl nach Neu-Ulm noch nicht final gefallen. Denn von der Stadt Neu-Ulm stehen derzeit noch notwendige Genehmigungen für die Ansiedlung in Westschwaben noch aus. Auf Anfrage unserer Redaktion an die Stadt, wann und ob Amazon sich ansiedeln könne und dürfe hielt sich das Rathaus bedeckt und erklärte zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine Auskunft geben zu können. Der Erste Bürgermeister von Graben, Andreas Scharf, äußert sich dagegen positiv zur Ansiedlung des Unternehmens in seiner Gemeinde: „Amazon ist der größte Arbeitgeber und Steuerzahler der Gemeinde. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer haben in den letzten Jahren einige große Investitionen möglich gemacht, darunter eine neue Sporthalle. Durch die Lage des Logistikzentrums an der B 17 hat der LKW-Verkehr kaum Auswirkungen auf den Wohnort. Die Zusammenarbeit mit Amazon vor Ort ist ausgezeichnet und von einem engen Austausch geprägt. Für die Gemeinde Graben war die Ansiedlung von Amazon 2011 ein Glücksfall.“  

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