Flugzeug-Taufe

Lufthansa nennt neuen Airbus nach der Stadt Ulm

Lufthansa modernisiert seine Langstrecken-Flotte in München. Der jüngste, werksneue Airbus A350 hat den Taufnamen Ulm erhalten. Wie der Umbau weitergeht.

Die Lufthansa Group modernisiert ihre Langstreckenflotte. Kürzlich ist der 15. Langstrecken-Jet vom Typ Airbus A350-900 erstmals an seinem Heimat-Airport in München gelandet. Das Flugzeug erweitert ab sofort die Langstreckenflotte am südlichen Lufthansa Drehkreuz.

Die A350-900 gilt als eines der modernsten und umweltfreundlichsten Langstreckenflugzuge der Welt. Es soll 25 Prozent weniger Kerosin verbrauchen und damit auch weniger CO2 produzieren. Getauft ist der werksneue Airbus auf den Namen Ulm. Ulm ist damit die erste schwäbische Airbus-Namensgeberin.

Airbus „Augsburg“ und „Kaufbeuren“ gehen bald in Flugrente

So groß die Freude an der Donau ist, so groß das Bedauern am Lech. Hatten sich doch Luftfahrt-Enthusiasten dort Hoffnung gemacht, dass mit dem letzten Flugzeug der ersten A350-Bestellung der Kranich-Airline wieder eine „Augsburg“ in die Langstrecken-Flotte zurückkehrt. Doch das muss warten. Noch ist ein Airbus A320 mit diesem Namen in Europa unterwegs. Allerdings ist er wie die gleichaltrige Schwester „Kaufbeuren“ für 2020 zur Ausflottung vorgesehen. Da die Lufthansa weitere Jets vom Typ A350 geordert hat, könnten sich in der nächsten Runde die Hoffnungen auf eine Hightech-„Augsburg“ erfüllen.

53 Prozent Carbon-Anteile im A350

Ein guter Grund dafür liegt auf der Hand: Mit einem Anteil von 53 Prozent an CFK-Bauteilen ist die A350 der Typ mit dem höchsten Carbon-Anteil unter den Flugzeugen der Lufthansa. Wesentliche Bauteile des Modells werden bei Premium Aerotec in Augsburg hergestellt, zum Teil im zukunftsweisenden metallischen 3D-Druck. Das Bugfahrwerk, das Vorflügelklappen-Betätigungssystem sowie Komponenten für die Betätigung der Landeklappen wiederum wurden entwickelt und hergestellt von der Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH im Allgäu.

Der erste Flug ging über Bayerisch-Schwaben

Auf ihrem Flug von Toulouse nach München hatte die „Ulm“ ihrer bayerisch-schwäbischen Heimat die Referenz erwiesen. Ihre Route führte über den Bodensee nach München und querte dabei Lindau, Lindenberg, Kempten, Marktoberdorf und den Ammersee. In den kommenden Tagen bekommt sie auf der Lufthansa-Werft noch die Premium Economy-Class eingebaut. Ab dem 23. Juli geht sie dann in den Liniendienst.

Die Lufthansa Group investiert auch weiterhin in die Modernisierung ihrer Langstreckenflotte. Ab Ende 2022 bis 2027 ersetzen 20 Boeing 787-9 und 20 weitere Airbus A350-900 insbesondere viermotorige Flugzeuge.

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53 Prozent Carbon-Anteile im A350

Ein guter Grund dafür liegt auf der Hand: Mit einem Anteil von 53 Prozent an CFK-Bauteilen ist die A350 der Typ mit dem höchsten Carbon-Anteil unter den Flugzeugen der Lufthansa. Wesentliche Bauteile des Modells werden bei Premium Aerotec in Augsburg hergestellt, zum Teil im zukunftsweisenden metallischen 3D-Druck. Das Bugfahrwerk, das Vorflügelklappen-Betätigungssystem sowie Komponenten für die Betätigung der Landeklappen wiederum wurden entwickelt und hergestellt von der Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH im Allgäu.

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