Arbeitsplätze sichern

Liqui Moly-Chef verzichtet auf Gehalt wegen Corona-Krise

Der Ölhersteller Liqui Moly verzeichnet 50 Prozent weniger Gewinn wegen der Corona-Krise. Geschäftsführer Ernst Prost bleibt zuversichtlich und verzichtet auf sein Gehalt, um Arbeitsplätze sichern.

Die Coronakrise hinterlässt auch beim Öl- und Additivspezialisten Liqui Moly deutliche Spuren. Zwar stieg laut eigenen Angaben der Umsatz in den ersten vier Monaten um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr, aber der Gewinn ist im gleichen Zeitraum um 50 Prozent eingebrochen. Für Geschäftsführer Ernst Prost ist das kein Grund zur Sorge: „Das kann man noch locker aufholen“, schreibt er in einem Rundschreiben an seine Belegschaft.

Liqui Moly investiert 10 Millionen Euro in Werbegelder

Der Gewinneinbruch hänge auch mit der Krisenbewältigungsstrategie des Unternehmens zusammen. Liqui Moly erhöhte trotz Krise seine Investitionen. „Gut 10 Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant haben wir an Werbegeldern ausgegeben, um die Krise zu bewältigen“, so Ernst Prost. Dazu kamen noch millionenschwere Hilfspakete für Organisationen, die im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus stehen.

„Unser Ertrag ist – wen wundert es – eingebrochen, aber in einem durchaus noch beherrschbaren Umfang und für uns zu verkraften. Hätte schlimmer kommen können“, schreibt Ernst Prost und verbreitet Zuversicht: „Wir schreiben keine Verluste, sondern nach wie vor schwarze Zahlen.“

Eingespartes Gehalt soll Arbeitsplätze sichern

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Ende März gab Prost bekannt, auf sein Gehalt zu verzichten. Das verkündete er ebenfalls in einem Rundschreiben an seine Mitarbeiter: „Liebe Kolleginnen im Lohnbüro, bitte ab sofort keinerlei Gehaltsüberweisung mehr an mich ausführen. Ich verzichte hiermit auf mein Gehalt, weil ich auch ohne monatliche Bezüge klarkomme. Mein eingespartes Gehalt und andere Einsparungen verwenden wir lieber dafür, alle unsere Arbeitsplätze zu erhalten – selbstverständlich auch die unserer Leiharbeitskräfte. Diese Damen und Herren leisten, genauso wie wir Festangestellten, einen außerordentlich wichtigen Job und dürfen deshalb und auch aus menschlichen Gründen nicht die Ersten sein, die arbeitstechnisch ins Gras beißen müssen. Noch einmal deutlich: Ich will niemanden verlieren und keinen zurücklassen, niemanden kündigen und auch keine Kurzarbeit anmelden.“

Prost zahlt Prämie an Mitarbeiter aus 

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Seine Mitarbeiter hat er zudem mit einer Prämienzahlung in Höhe von 1.000 Euro überrascht. „Zur Motivation und als Zeichen der Sicherheit, denn diese gerät in der Krise schnell ins Wanken.“ Danach wandte er sich per Mail nochmals an alle Kolleginnen und Kollegen: „Mit Angst und Sorgen kann man nur schlecht leben oder gar Großes leisten. Deshalb habe ich Ihnen versprochen, dass sie keinerlei finanzielle Einbußen erleiden müssen. Es wird niemand entlassen!“

Das gelte für alle Mitunternehmer – im Inland und für die in den Tochtergesellschaften in Spanien und Portugal, Italien, Frankreich, Südafrika und den USA. Hinzu kommen Mitunternehmer in Dänemark, Großbritannien, Belgien und den Niederlanden, in Thailand, China, Japan und Indien. „Nicht nur das Geschäft ist global, auch die Verantwortung. Überall müssen die Kolleginnen und Kollegen ihre Familien ernähren können.“

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Das gelte für alle Mitunternehmer – im Inland und für die in den Tochtergesellschaften in Spanien und Portugal, Italien, Frankreich, Südafrika und den USA. Hinzu kommen Mitunternehmer in Dänemark, Großbritannien, Belgien und den Niederlanden, in Thailand, China, Japan und Indien. „Nicht nur das Geschäft ist global, auch die Verantwortung. Überall müssen die Kolleginnen und Kollegen ihre Familien ernähren können.“

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