Konjunktur- und Krisenbewältigungsprogramm

Das bedeutet das Corona-Konjunkturpaket für Schwaben

IHK-Präsident Dr. Andreas Kopton lobt das Konjunktur- und Krisenbewältigungsprogramm der Bundesregierung. Es helfe den tiefen Fall der bayerisch-schwäbischen Wirtschaft zu drehen.

„Die Stimmung ist schlecht und das wirkt sich auf die Konjunktur aus. Umso wichtiger ist es, dass der Staat ein positives Signal für den Aufbruch in die Nach-Corona-Zeit setzt. Und das hat er nun getan, er hat geliefert“, kommentiert IHK-Präsident Dr. Andreas Kopton das Ergebnis des Berliner Koalitionsausschusses.

Auswirkung der Krise auf alle Branchen

Die Auswirkungen der Corona-Krise zeigen sich quer über alle Branchen hinweg. Die Nachfrage im stationären Handel und im Tourismus ist zeitweise zum Erliegen gekommen, in den Werkshallen stehen die Bänder still, an den Grenzen die Warencontainer. „Das Programm des Bundes ist zu Recht breit angelegt. Es liefert kurz- wie langfristige Impulse für die Verbraucher, die Wirtschaft und den Staat. Nun geht es darum das Beschlossene schnell umzusetzen, denn für viele Unternehmen ist es fünf vor zwölf“, betont Dr. Kopton.

Reduzierte Mehrwertsteuer regt Nachfrage an

Die zeitlich befristete Absenkung des Mehrwertsteuersatzes sei eine gute Nachricht für die Einzelhändler, Hoteliers und Gastronomen von der Donau bis zu den Allgäuer Alpen. So haben sich die Maßnahmen zum Hygiene- und Gesundheitsschutz spürbar auf die Kauf- und Reiselaune ausgewirkt. 93 Prozent der in der IHK-Konjunkturumfrage befragten Betriebe im Tourismus bezeichneten daher ihre Geschäftslage als „schlecht“, 41 Prozent Betriebe im Einzelhandel gaben die gleiche Bewertung ab. „Wenn der Staat nun weniger tief in die Tasche der Verbraucher greift, oder über den Kinderbonus sogar Geld dazu gibt, dann bleibt den Menschen mehr Geld für den Konsum. Und davon profitiert das Gewerbe in unseren Städten und Gemeinden“, kommentiert Dr. Kopton die Weichenstellung.

Entlastung der Unternehmen überfällig

Im internationalen Vergleich muss die deutsche Wirtschaft so viele Steuern zahlen wie in fast keinem anderen Land. Bereits in guten Zeiten war dies ein echter Wettbewerbsnachteil, in der Corona-Krise werden dadurch Existenzen bedroht. Der Bund reagiert nun unter anderem auf die Forderungen der IHK und steuert nach, indem er die Abschreibungsmöglichkeiten verbessert, Verluste steuerlich verrechnen lässt, oder die Strompreise durch eine schrittweise Reduzierung der EEG-Umlage senkt.

Schaffung neuer Liquidität

„Die Maßnahmen schaffen neben der kurzfristigen Überbrückungshilfe neue Liquidität und sie geben gerade der energieintensiven Industrie Bayerisch-Schwabens Luft zum Atmen, auch wenn eine echte Reform der Unternehmenssteuern beispielweise durch eine Absenkung der Ertragssteuerlast auf 25 Prozent noch aussteht“, betont Dr. Kopton.

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Schaffung neuer Liquidität

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