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Landratsamt Ulm initiiert Pilotprojekt „Anschub“
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Landratsamt Ulm

Landratsamt Ulm initiiert Pilotprojekt „Anschub“

 Vanessa Herrmann, Hanae Dermas, Monika Scherzer, Sleman Ahmed und Osman Tahier (von links). Foto: Jürgen Bigelmayr

Das Landratsamt Ulm startet das bayernweit einzigartige Pilotprojekt „Anschub“. Dieses Pilotprojekt unterstützt minderjährige Flüchtlinge. Viele regionale Unternehmen wirken bei dem Programm mit.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Am 23. Februar startet im Landkreis Neu-Ulm das bayernweit einmalige Pilotprojekt „Anschub“. Der Name steht als Akronym für „Asylsuchende nicht volljährige Flüchtlinge in Schule und Betrieb“. Monika Scherzer, Rektorin der Peter-Schollhörn-Mittelschule sieht in den Jugendlichen Potenzial. Scherzer berichtete, die Übergangsschüler seien „zuverlässig, engagiert und motiviert“. Ihrer Meinung nach bräuchten sie nur „Hände, die sie führen“. Firmen aus der Region könnten diese Aufgabe übernehmen.

Arbeitgeber aus verschiedenen Branchen unterstützen „Anschub“

Insgesamt 20 heimische Arbeitgeber aus Handwerk, Industrie und Handel sind bereit, an dem Programm mitzuwirken. Gerd Stiefel ist Firmeninhaber und Vorsitzender der Regionalversammlung Neu-Ulm der IHK Schwaben. Stiefel sprach den Fachkräftemangel an. Er forderte seine Kollegen aus der Wirtschaft auf, auch auf Immigranten zu setzen. Damit könnte der Fachkräftemangel reduziert werden. „Wenn sie da sind, dann gehören sie zu uns“, sagte der Unternehmer. Es gelte, das Potenzial der Neuankömmlinge zu nutzen, so Schulamtsdirektor Dr. Ansgar Batzner. Da setzt das Projekt „Anschub“ an. Es gibt den jungen Flüchtlingen eine Anschubhilfe für ihren gesellschaftlichen, schulischen und beruflichen Neustart in Deutschland. Oliver Stipar bekleidet das Amt des hiesigen Regionalgeschäftsführers der  IHK Schwaben. Der Geschäftsführer kann sich vorstellen, „den einen oder anderen“ in eine reguläre Berufsausbildung zu übernehmen.

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Namhafte Kooperationspartner und Finanziers

Auf Initiative von Dr. Ansgar Batzner wird der Modellversuch von mehreren Kooperationspartnern getragen. Das Staatliche Schulamt Neu-Ulm von der Kreishandwerkerschaft Günzburg/Neu-Ulm unterstützt das Pilotprojekt. Ebenso sind die Industrie- und Handelskammer Neu-Ulm sowie das Landratsamt Neu-Ulm Kooperationspartner. Zur Finanzierung steuern die Bildungsregion Landkreis Neu-Ulm und die Kompetenzakademie Neu-Ulm Gelder bei. Schulamtsdirektor Dr. Batzner ist 1. Vorsitzender der Kompetenzakademie.

Was leistet das Pilotprojekt?

„Anschub“ kombiniert Schule mit Praktika in Wirtschaftsbetrieben und schließt damit eine Lücke. Es ist an den beiden Berufsschulen im Landkreis Neu-Ulm bislang nicht möglich, Asylbewerber aufzunehmen. In drei zeitlichen Blöcken gehen zunächst elf Jugendliche drei Tage in der Woche in die Schule. Zusätzlich schnuppern sie zwei Tage in der Woche in verschiedene Unternehmen. Landrat Thorsten Freudenberger betonte wie wichtig die Integration ausländischer Neuankömmlinge sei. Es ist laut Freudenberger aus humanitärer, sozialer, demographischer und wirtschaftlicher Sicht das „Gebot der Stunde“. Die Eingliederung in den deutschen Arbeitsmarkt ist ein wichtiger Punkt. Kreishandwerksmeister Michael Stoll sicherte den angehenden Praktikanten „jede Unterstützung und Hilfe“ zu.

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