Landkreisumfrage | Teil 10

Landkreis Neu-Ulm: Vorsprung durch neue Geschäftsmodelle?

Wie sieht die wirtschaftliche Zukunft der Landkreise in Bayerisch-Schwaben aus – und wo liegt ihr Potenzial? Diese Fragen beantwortet unsere Landkreisumfrage. Diesmal: Der Landkreis Neu-Ulm.

Simon Schrag ist der Wirtschaftsbeauftragte des Landratsamtes Neu-Ulm. Im Interview beantwortet er die Frage, welche Potentiale im Landkreis Neu-Ulm weiter genutzt werden müssen – und spricht besonders jungen Unternehmen Mut für den Standort in Westschwaben zu.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Ist der Landkreis Neu-Ulm gut für eine wirtschaftlich stabile Zukunft aufgestellt?  

Simon Schrag: Ja, in meinen Augen ist der Landkreis Neu-Ulm  gut  und stabil für die Zukunft aufgestellt, und zwar wegen seines breiten Branchenspektrums. Dazu kommt außerdem ein gesunder Mix aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen. Einen gewissen Nachholbedarf gibt es allenfalls im Bereich Technologie- und Wissenstransfer, zum Beispiel zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen.  

Welche Anreize können geschaffen werden, um Unternehmen in die Region zu locken?

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Grundsätzlich ist der Landkreis Neu-Ulm beziehungsweise die gesamte Region Ulm/Neu-Ulm bereits heute ein sehr attraktiver Raum für Unternehmen. Zusätzliche Anreize könnten durch eine Ausweitung des Angebots der Hochschulen, etwa HNU oder Universität Ulm, geschaffen werden. Auch ein noch zügigerer, flächendeckender Ausbau von schnellem Internet – vor allem in den ländlichen Gebieten – wäre  sicher vorteilhaft für uns.  

Wer sind die größten Arbeitgeber im Landkreis Neu-Ulm?

Was die Mitarbeiterzahl angeht, sind die drei größten Unternehmen EvoBus mit Standort in Neu-Ulm, sowie Wieland aus Vöhringen und das Weißenhorner Unternehmen Peri.  

Für welche Branchen sehen Sie das größte Potential im Landkreis Neu-Ulm?

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Das größte Potenzial sehe ich nach wie vor für das verarbeitende Gewerbe  und die  Industrie. Inklusive Zulieferer. Aber ich bin mir sicher, man darf auch junge, innovative Unternehmen und Start-ups nicht vergessen. Neue Geschäftsmodelle und Ideen können der Region einen Vorsprung verschaffen. Diesen wollen wir in der Region nutzen.

Wie stark hat Corona den Landkreis Neu-Ulm getroffen?  

Bislang, Stand Frühherbst 2020, ist der Landkreis Neu-Ulm - was die wirtschaftlichen Auswirkungen angeht - insgesamt betrachtet noch mit einem „blauen Auge“ durch die Pandemie gekommen, wobei die Betroffenheit unter den einzelnen Branchen stark differiert. Die Landwirtschaft ist etwa wenig betroffen, die Gastronomie dafür umso mehr. Das Instrument der Kurzarbeit ist hier als entscheidender Schlüssel für die bislang überschaubaren Folgen  zumindest was die Beschäftigung angeht - anzusehen.

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Simon Schrag: Ja, in meinen Augen ist der Landkreis Neu-Ulm  gut  und stabil für die Zukunft aufgestellt, und zwar wegen seines breiten Branchenspektrums. Dazu kommt außerdem ein gesunder Mix aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen. Einen gewissen Nachholbedarf gibt es allenfalls im Bereich Technologie- und Wissenstransfer, zum Beispiel zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen.  

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Was die Mitarbeiterzahl angeht, sind die drei größten Unternehmen EvoBus mit Standort in Neu-Ulm, sowie Wieland aus Vöhringen und das Weißenhorner Unternehmen Peri.  

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Bislang, Stand Frühherbst 2020, ist der Landkreis Neu-Ulm - was die wirtschaftlichen Auswirkungen angeht - insgesamt betrachtet noch mit einem „blauen Auge“ durch die Pandemie gekommen, wobei die Betroffenheit unter den einzelnen Branchen stark differiert. Die Landwirtschaft ist etwa wenig betroffen, die Gastronomie dafür umso mehr. Das Instrument der Kurzarbeit ist hier als entscheidender Schlüssel für die bislang überschaubaren Folgen  zumindest was die Beschäftigung angeht - anzusehen.

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