Landkreisumfrage | Teil 8

Landkreis Lindau (Bodensee): Stärke durch Branchenvielfalt?

Wie sieht die wirtschaftliche Zukunft der Landkreise in Bayerisch-Schwaben aus – und wo liegt ihr Potenzial? Diese Fragen beantwortet unsere Landkreisumfrage. Diesmal: Der Landkreis Lindau (Bodensee).

Der Landkreis Lindau ist zwar der kleinste in Bayerisch-Schwaben. Dennoch ist er ein bedeutender Wirtschaftsstandort in der Region. Manuela Oswald, die am Landratsamt in Lindau den Fachbereich Kreisentwicklung leitet, kennt die Gründe. 

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Ist der Landkreis Lindau gut für eine wirtschaftlich stabile Zukunft aufgestellt?  

Manuela Oswald: Das ist er. Mehr als 6.000 Firmen gibt es im Landkreis Lindau, die schwerpunktmäßig in den Branchen Industrie/Bau, Dienstleistungen, Handwerk und Gastgewerbe tätig sind. Darunter sind zahlreiche alteingesessene Unternehmen, aber auch innovative Neugründungen.  Der Landkreis ist darüber hinaus geprägt von der Landwirtschaft und vom Tourismus. Das Potential des Landkreises liegt damit in dem starken Branchenmix mit vielen kleinen und mittelgroßen Betrieben  

Welche Anreize können geschaffen werden, um Unternehmen in die Region zu locken?  

Da Gewerbeflächen im Landkreis eher rar sind, ist es nicht ein erklärtes Ziel, weitere Unternehmen in die Region zu locken. Vielmehr ist es Anliegen des Landkreises Lindau, einheimischen Betrieben die Möglichkeit zu geben gesund zu wachsen.     

Wer sind die größten Arbeitgeber im Landkreis Lindau? 

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Hier im Landkreis gibt es zwei Arbeitgeber, die durch ihre Anzahl an Mitarbeitern hervorstechen. Zum einen ist das die Firma Hochland in Heimenkirch, die in der Lebensmittelproduktion agiert. Dazu kommt aus der Luftfahrtindustrie Liebherr-Aerospace in Lindenberg.  

Für welche Branchen sehen Sie das größte Potential im Landkreis Lindau? 

Der Landkreis Lindau setzt nicht auf eine bestimmte Branche. Deshalb kann man sagen, dass das Potential für die meisten hier ansässigen Branchen ähnlich groß ist. Denn wie bereits beschrieben, ziehen wir unseren wirtschaftlichen Erfolg aus einem ausgeglichenen Branchenmix. Einen Standortvorteil im Tourismus bieten die beiden großen Marken Bodensee und Allgäu. 

Wie stark hat Corona den Landkreis Lindau getroffen? 

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Wir stark die Auswirkungen sind, werden wir wohl erst zeitversetzt besser einschätzen können. Auf den Lockdown ist eine sehr starke Tourismussaison gefolgt, die nicht nur unserer Hotellerie und dem Gastgewerbe geholfen hat, sondern auch dem Einzelhandel. Momentan steigen die Infektionszahlen wieder stark an im Landkreis, wir haben den Warnwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in 7-Tagen überschritten.

Viele Menschen pendeln auf aus Österreich in den Landkreis. Gibt es hierbei Probleme?

Mit Besorgnis blicken wir auf die sehr hohen Infektionszahlen in unserem Nachbarland Vorarlberg. Die Verflechtungen sind hier in der Region sehr eng, im privaten Bereich ebenso wie beruflich. Viele Berufspendler wechseln täglich zwischen Bayern und dem österreichischen Bundesland Vorarlberg. Anfang Oktober wurde zwar beschlossen, dass es für eben diese Pendler keine Quarantäne-Pflicht gibt, sondern der Arbeitgeber entscheiden muss, ob seine Mitarbeiter ins Home-Office wechseln können oder zum Standort kommen müssen beziehungsweise dürfen. Dennoch bleibt die Lage hier angespannt. 

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