Landratsamt Neu-Ulm

Landkreis Neu-Ulm: A7 Ausbau beeinflusst die Anschlussstelle BellenbergLandkreis Neu-Ulm: A7 Ausbau beeinflusst die Anschlussstelle Bellenberg

Symbolbild. Foto: Piotr  / pixelio.de

Am 14. September tauschten sich im Landratsamt Neu-Ulm Vertreter der Autobahndirektion Südbayern und einige lokale Politiker über den aktuellen Stand des A7 Ausbaus aus. Dabei war auch die Anschlussstelle Bellenberg/Illertissen Nord Thema der Gespräche.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die Verantwortlichen wollen erst die Untersuchungen der Autobahndirektion abwarten. Danach soll über Zubringer und Anschlussstelle Bellenberg entschieden werden. Das war der gemeinsame Konsens der Autobahndirektion Südbayern, dem Staatlichen Bauamt Krumbach sowie Landrat Thorsten Freudenberger, Bürgermeisterin Simone Vogt-Keller (Bellenberg) und Bürgermeister Jürgen Eisen (Illertissen). Diese diskutierten über das weitere Vorgehen rund um die geplante Anschlussstelle Bellenberg/Illertissen Nord samt Zubringervariante A0c der Kreisstraße NU 15.

Ausbau der A7 ist im Bundesverkehrswegeplan als vordringlich eingestuft

Der sechsspurige Ausbau der A7 zwischen dem Autobahnkreuz Hittistetten und der Anschlussstelle Illertissen ist im aktuellen Bundesverkehrswegeplan als vordringlicher Bedarf ausgewiesen. Dies begrüßen Landrat Freudenberger, Bürgermeisterin Vogt-Keller und Bürgermeister Eisen grundsätzlich sehr. Durch diesen geplanten Ausbau der A7 erhoffen sich beide einen besseren Verkehrsfluss. Auch ein besserer Lärmschutz in Tiefenbach, Betlinshausen sowie Bellenberg ist Freudenberger und Vogt-Keller wird dadurch entstehen.

Untersuchungs-Ergebnis soll abgewartet werden

Durch den Ausbau der A7 ergeben sich allerdings mögliche Auswirkungen auf die aktuellen Planungen der Anschlussstelle Bellenberg/Illertissen Nord und die Zubringervariante A0c der Kreisstraße NU 15. Bevor hier nun weitere Schritte eingeleitet werden, kamen die Gesprächsteilnehmer überein, die Untersuchungen abzuwarten. Diese soll die Autobahndirektion Südbayern übernehmen. Dabei wird der konkrete Verlauf der A7 in diesem Bereich analysiert. Ein Ergebnis soll bis spätestens Ende 2017 vorliegen. Erst dann wollen die Verantwortlichen sich über ein weiteres Vorgehen abschließend beraten.

Ulm – Augsburg ICE-Strecke kommt

Nicht nur die A7 wurde in der Region vom Bundesverkehrswegeplan berücksichtigt. Der Ausbau der ICE-Strecke zwischen Augsburg und Ulm ist ebenfalls enthalten. Dies stieß nicht zuletzt auch in der Fuggerstadt auf große Freude: „Mit einem Ausbau der ICE-Strecke Ulm-Augsburg zu einer leistungsfähigen Schienenverbindung wird die Bedeutung des Oberzentrums Augsburg als Teil der Technologieachse Süd enorm gestärkt. Auf diesem Abschnitt der transeuropäischen Bahnachse Paris – München – Wien – Südosteuropa bündeln sich Wirtschafts- und Innovationskraft in einem Ausmaß, wie es in kaum einer anderen europäischen Region zu finden ist. Für uns ist diese Ergebnis sehr erfreulich“, so Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl zum neuen Bundesverkehrswegeplan.

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Die Verantwortlichen wollen erst die Untersuchungen der Autobahndirektion abwarten. Danach soll über Zubringer und Anschlussstelle Bellenberg entschieden werden. Das war der gemeinsame Konsens der Autobahndirektion Südbayern, dem Staatlichen Bauamt Krumbach sowie Landrat Thorsten Freudenberger, Bürgermeisterin Simone Vogt-Keller (Bellenberg) und Bürgermeister Jürgen Eisen (Illertissen). Diese diskutierten über das weitere Vorgehen rund um die geplante Anschlussstelle Bellenberg/Illertissen Nord samt Zubringervariante A0c der Kreisstraße NU 15.

Ausbau der A7 ist im Bundesverkehrswegeplan als vordringlich eingestuft

Der sechsspurige Ausbau der A7 zwischen dem Autobahnkreuz Hittistetten und der Anschlussstelle Illertissen ist im aktuellen Bundesverkehrswegeplan als vordringlicher Bedarf ausgewiesen. Dies begrüßen Landrat Freudenberger, Bürgermeisterin Vogt-Keller und Bürgermeister Eisen grundsätzlich sehr. Durch diesen geplanten Ausbau der A7 erhoffen sich beide einen besseren Verkehrsfluss. Auch ein besserer Lärmschutz in Tiefenbach, Betlinshausen sowie Bellenberg ist Freudenberger und Vogt-Keller wird dadurch entstehen.

Untersuchungs-Ergebnis soll abgewartet werden

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Ulm – Augsburg ICE-Strecke kommt

Nicht nur die A7 wurde in der Region vom Bundesverkehrswegeplan berücksichtigt. Der Ausbau der ICE-Strecke zwischen Augsburg und Ulm ist ebenfalls enthalten. Dies stieß nicht zuletzt auch in der Fuggerstadt auf große Freude: „Mit einem Ausbau der ICE-Strecke Ulm-Augsburg zu einer leistungsfähigen Schienenverbindung wird die Bedeutung des Oberzentrums Augsburg als Teil der Technologieachse Süd enorm gestärkt. Auf diesem Abschnitt der transeuropäischen Bahnachse Paris – München – Wien – Südosteuropa bündeln sich Wirtschafts- und Innovationskraft in einem Ausmaß, wie es in kaum einer anderen europäischen Region zu finden ist. Für uns ist diese Ergebnis sehr erfreulich“, so Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl zum neuen Bundesverkehrswegeplan.

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