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Keine Hilfen für Schlecker-Frauen
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Schlecker

Keine Hilfen für Schlecker-Frauen

Diese zwei Schlecker Filialen in Friedberg müssen schließen, Bild: B4B SCHWABEN/fotolia.com

Die Verhandlungen über Transfergesellschaften für die Mitarbeiter von Schlecker sind gescheitert. Um eine Transfergesellschaft zu gründen hätte Schlecker ein Darlehen über 70 Millionen Euro benötigt.

Die Transfergesellschaft für Schlecker wird nicht zustande kommen. Für die von der Kündigung bedrohten Mitarbeiter von Schlecker gibt es somit keine Hilfen. An mehr als 10.000 Schlecker-Beschäftigte wurden die Kündigungen verschickt. Laut Schlecker-Blog bedauert Arndt Geiwitz das Scheitern der Finanzierung einer Transfergesellschaft. Selbstverständlich habe Geiwitz auch alle weiteren Optionen geprüft und verhandelt. Ohne die Bürgschaft sei eine Transfergesellschaft jedoch leider definitiv nicht finanzierbar. „Die politische Entscheidung hat vorerst keine Auswirkung auf die weitere Sanierung von Schlecker“, betonte Arndt Geiwitz im Schlecker-Blog.

Zeil: „Es darf keine Insolvenzen erster und zweiter Klasse geben“

Es dürfe aus Gründen der Gerechtigkeit und Gleichbehandlung keine Insolvenzen erster und zweiter Klasse geben. „Wie soll ich denn den von Arbeitslosigkeit bedrohten Beschäftigten von Müller Brot, Pfleiderer oder Nokia Siemens Networks erklären, dass ich den Schlecker-Mitarbeitern mit Steuergeldern helfe, ihnen aber nicht? Die Menschen in diesem Lande haben ein Anrecht darauf, dass staatliche Hilfen und damit ihre Steuergelder nicht nach Willkür und Gutsherrenart vergeben werden. Die politisch Verantwortlichen müssen in allen Fällen die gleichen Maßstäbe anlegen“, so Zeil. „Der Staat und damit der Steuerzahler dürfen nicht in Haftung für gravierende Fehler von Managern und Gesellschaftern von Unternehmen genommen werden“, betont Zeil.

Heftige Kritik von ver.di

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat den Entscheid bezüglich der Bürgschafts-Vorfinanzierung einer Transfergesellschaft für die akut von Arbeitslosigkeit bedrohten Schlecker-Frauen heftig kritisiert. „Das Nein zur Finanzierung der Transfergesellschaft ist für die Schlecker-Frauen eine Katastrophe. Sie stehen wahrscheinlich schon Ende dieser Woche ohne Job auf der Straße“, sagte Stefanie Nutzenberger, ver.di-Bundesvorstandsmitglied für den Handel. „Die Schlecker-Frauen haben mit aller Kraft für eine bessere Perspektive, wie sie etwa eine Transfergesellschaft bieten kann, gekämpft“, unterstrich Nutzenberger.

Weitere Informationen unter www.schlecker.com

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