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Keine Energiewende in Ulm und Neu-Ulm ohne Anbindung ans Wasserstoffnetz?
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H2-Backbone

Keine Energiewende in Ulm und Neu-Ulm ohne Anbindung ans Wasserstoffnetz?

Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm. Foto: Stadt Ulm
Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm. Foto: Stadt Ulm

Für eine Zukunft mit Wasserstoff pochen Ulm und Neu-Ulm auf eine Berücksichtigung im geplanten Wasserstofffernleitungsnetz H2-Backbone. Warum die Region Donau-Iller für eine grünere Energieversorgung von dem Projekt abhängig ist.

Die Region Donau-Iller braucht einen schnellen Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur. Darin sind sich die Landräte und die Stadtoberhäupter der beiden größten Kommunen in der Region einig. Jede Verzögerung schade nach ihrer Überzeugung nachhaltig der Entwicklung der Wirtschaftsregion. Eine Ungleichbehandlung gegenüber anderen Regionen Deutschlands wollen sie nicht akzeptieren. Allerdings wachse die Sorge, dass die Region beim Ausbau des Wasserstofffernleitungsnetzes zu kurz kommen könnte. Die geplanten Leitungen könnten zu langsam fertiggestellt oder überhaupt an der Region vorbeiführen.

„Ohne Anbindung […] geht es nicht“ 

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Doch die Region ist in Sachen Wasserstoff eben nicht autark. Grüner Wasserstoff werde immer aus anderen Regionen Deutschlands und aus der ganzen Welt beziehen müssen. Für Marius Pawlak, Zentralstellenleiter bei der Stadt Ulm, sei der Ausbau der dafür notwendigen Pipeline-Infrastruktur daher essenziell. Nur so könne der Transport von grünem Wasserstoff aus Norddeutschland und aus dem Süden Europas gelingen. „Ohne Anbindung an den geplanten „H2-Backbone“ der Fernleitungsnetzbetreiber geht es nicht", macht er daher deutlich. Aktuelle Entwicklungen zeigen jedoch, dass der Wasserstoffbackbone möglicherweise an der Region vorbeigeführt wird. 

Energiewende ist eine Frage der Zeit

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Sollte eine Pipeline doch in Planung gehen, könnte diese nicht in der ersten Priorität realisiert werden. „Zu langsam", urteilt Pawlak auch deshalb, weil das aus Sicht der betroffenen Gebietskörperschaften ein schlechtes Signal wäre. Für Privatkunden würde der Umstieg von fossilem Erdgas auf klimaneutralen grünen Wasserstoff damit erheblich erschwert werden. Landräte und Oberbürgermeister plädieren daher für einen Bau innerhalb der nächsten zehn Jahre. Sie schlagen zudem vor, aus Zeitgründen die bestehende Erdgasinfrastruktur für den Ausbau des Wasserstoffnetzes zu nutzen. Alternativ solle eine neue Leitungstrasse entlang der A8 zu führen. 

Ist die Region zukunftsreif?

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Oberbürgermeister Gunter Czisch, seine Neu-Ulmer Amtskollegin Katrin Albsteiger und die beiden Landräte Heiner Scheffold und Thorsten Freudenberger sind sich einig: Für sie sei die Innovationsregion Ulm/Neu-Ulm beim Thema Wasserstoff ein "Entwicklungsmotor für den gesamten Wirtschaftsraum". Es existiere bereits ein belastbares Innovationsumfeld von Forschung und Entwicklung. Start-ups, zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen bis zu etablierten Wirtschaftsgrößen sollen darin bereits auf Wasserstoff als Energieträger setzen. „Wir sind eine starke Wirtschaftsregion mit erfolgreichen und innovativen Unternehmen. Ihre Aktivitäten für ein nachhaltiges Wirtschaftssystem dürfen nicht durch fehlende Basisinfrastruktur gefährdet werden. Der zügige Ausbau der überregionalen Pipelineinfrastruktur in unsere Region ist daher elementar“, unterstreicht Czisch. 

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