Elektromobilität

IVECO baut Elektro- und Brenstoffzellen-Lkw in Ulm

Der italienische Fahrzeughersteller IVECO will künftig in Ulm Lkw mit Batterie- und Brenstoffzellen-Antrieb produzieren.

Die IVECO Produktionsstätte in Ulm wird Produktionszentrum für batterieelektrische und brennstoffbetriebene Schwerlastwagenmodelle des Konzerns. IVECO und FPT Industrials, die Nutzfahrzeugmarke und der Antriebsspezialist des Mutterkonzerns CNH Industrial N.V., sowie die Nikola Motor Company wollen über ihren Zusammenschluss – Nikola TRE in Ulm – in der IVECO- Fertigungsstätte den Nikola TRE herstellen.Dabei handelt es sich um ein batterie-elektrischen Schwerlastwagen (BEV), der den ersten Schritt zum brennstoffzellenbetriebenen Elektrofahrzeug (FCEV) darstellen soll.

Iveco schafft neue Arbeitsplätze in der Region Ulm

Im Rahmen dieser strategischen und exklusiven Partnerschaft für Nutzfahrzeuge hat CNH Industrial eine Beteiligung von 250 Millionen Dollar an Nikola als Hauptinvestor der Serie D übernommen. „Die Entscheidung bedeutet eine großartige Zukunftsperspektive für das Iveco-Werk im Donautal“, sagt der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch in einer Pressemitteilung. „Dort bleiben wertvolle Industriearbeitsplätze erhalten und neue entstehen. Die Entscheidung ist zudem ein klares Bekenntnis der Investoren zum Standort Ulm, zum Automobil-Land Baden-Württemberg und zum Netzwerk von Unternehmen und Wissenschaft hier in der Region. Ein starkes Signal!“

„Unser europäischer Zusammenschluss mit NIKOLA und die heutige Ankündigung sind ein echter Beweis dafür, dass der emissionsfreie Langstreckenverkehr Realität wird, was zu greifbaren Umweltvorteilen für Europas Langstreckentransporteure und seine Bürger wird“, sagte Hubertus Mühlhäuser, Chief Executive Officer, CNH Industrial. „Die Entscheidung für den Bau des Nikola TRE in Ulm – einem Kompetenzzentrum für die Entwicklung von Schwerlastwagen – unterstreicht die strategische Lage des Standorts im Herzen des deutschen Brennstoffzellen-Clusters“.

IVECO investiert 40 Millionen Euro in Ulm

In der ersten Phase des Projekts sollen 40 Millionen Euro in die Modernisierung der Produktionsanlage investiert werden, die sich auf die Endmontage des Fahrzeugs konzentrieren wird. Der Produktionsstart ist für das erste Quartal 2021 angesetzt, wobei die Lieferungen des Nikola TRE im selben Jahr beginnen sollen. „Der Nikola TRE ist der fortschrittlichste Sattelzug der Welt und wird den Standard für emissionsfreie Fahrzeuge heute und in Zukunft setzen", sagt Trevor Milton, Chief Executive Officer, Nikola Motor Company.

Die Entscheidung, den TRE in der Stadt Ulm in Serie zu produzieren, sei ein passendes Beispiel dafür, wie Arbeitsplätze geschaffen, Innovationen gefördert und neuen Null-Emissions-Zulieferern Sicherheit gegebenwerden kann. „Die Welt ist bereit für den emissionsfreien Güterverkehr, und das Joint Venture zwischen Nikola und IVECO wird als erstes liefern. Ich freue mich darauf, die ersten Serienfahrzeuge vom Band laufen zu sehen," äußert sich Trevor Milton weiter.

Serienproduktion bereits für 2020 geplant

Das Ulmer Werk wird von den IVECO-Fertigungsstätten in Valladolid und Madrid, Spanien, mit Modulen beliefert. Das soll einen schnellen Produktionshochlauf ermöglichen, um die erwartete Kundennachfrage zu decken, wie es weiter heißt. Die Erprobung des Nikola TRE wird voraussichtlich Mitte 2020 mit Prototypen beginnen. Diese sollen im September auf der Nutzfahrzeugausstellung IAA 2020 in Hannover vorgestellt werden. 2021 will Iveco bereits in Serie gehen

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