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Innovationskongress in Ulm setzt auf Mobilität und Energie
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Wissenstransfer

Innovationskongress in Ulm setzt auf Mobilität und Energie

Von links: Prof. Dr. Werner Tillmetz, Prof. Dr. Marianne von Schwerin, Dr. Julia Kipper-Albertini, Uschi Knapp, Prof. Dr. Volker Reuter. Foto: Technische Hochschule Ulm/Philipp Niemöller

Der unter anderem von der Technischen Hochschule Ulm geschaffene Innovationskongress soll den Wissenschaftstransfer für die Region Ulm greifbarer machen. Doch für Innovationen müssen auch die Rahmenbedingungen passend sein.

Mit dem Innovationskongress haben die Technische Hochschule Ulm, die Innovationsregion Ulm und das Verbundprojekt InnoSÜD ein neues Forum geschaffen. Darin können sich Vertretungen von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik aus der Region über Zukunftsthemen austauschen können. Gut 300 Teilnehmer besuchten den ersten Kongress am 9. Mai.  Neben Vorträgen zu den Themenschwerpunkten Automatisiertes Fahren, Shared Services & Connected Car, Elektromobilität sowie Innovation & Transfer luden Workshops und Barcamp-Poster zum Austausch ein. Auf einer Innovationsmeile stellten sich außerdem regionale Aussteller aus Wirtschaft und Forschung vor.

Den Auftakt setzte das Thema Mobilität

Zum Auftakt der Veranstaltung erläuterte Keynote-Speaker Prof. Dr. Werner Tillmetz Beispiele aus der Forschung zu zukunftsfähigen Technologien im Bereich der Mobilität. Außerdem berichtete er von den Erfkenntnissen seiner Forschungsarbeit zu Brennstoffzellen. Diese sammelte er unter anderem als Leiter des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung in Ulm.

Die zweite Keynote des Tages richtete den Blick auf Trends aus dem Ausland. Prof. Dr. Ulrike Reisach von der Hochschule Neu-Ulm zeigte, wie sich derzeit die Intelligente Mobilität in China entwickelt. Dort gingen nämlich Mobilität und Stadtplanung bereits Hand in Hand. Ihr Vortrag betonte, dass Technologische Invention ist das Eine wäre – ihr Erfolg hänge aber auch wesentlich von politischen, sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab.  

InnoSÜD soll Wissen transferieren

Ein weiterer Themenblock widmete sich außerdem dem Thema Innovation & Transfer und der Frage, wie die beiden einander befördern können. Als Beispiel dafür stellten Dr. Julia Kipper-Albertini und Dr. Thomas Aigle den Forschungs- und Transferverbund InnoSÜD vor.  Dazu gehörte auch ein Workshop zur sogenannten TRIZ-Methode, die beim Erarbeiten von Lösungsmustern für Problemstellungen zum Einsatz kam. Prof. Dr. Christian Iniotakis von der Technischen Hochschule Ulm stellte die Methode vor und zeigte, wie sie dazu beitragen kann, systematisch Innovation zu generieren.  

Das Resümee der Vreanstalter ist positiv

Die Veranstalter zeigten sich mit der Resonanz der Veranstaltung sehr zufrieden. Uschi Knapp, Geschäftsführerin der Innovationsregion, resümierte: „Die Innovationsregion will regionale Akteure zu Zukunftsthemen wie Mobilität vernetzen. Dieses Ziel konnte mit dem Innovationskongress hervorragend umgesetzt werden.“  

Auch Prof. Dr. Marianne von Schwerin, Prorektorin für Forschung und internationale Angelegenheiten der Technischen Hochschule Ulm, zeigte sich mit Ergebnis einverstanden. Sie betonte die Bedeutung solcher Gelegenheiten zum konstruktiven Austausch und gegenseitigem Wissenstransfer für die Hochschule und die Region: „Um technologische Umbrüche aktiv mitzugestalten, benötigt es einen breiten und frühzeitigen Diskurs zwischen Forschenden an den Hochschulen und Spezialisten in den Unternehmen. Der Innovationskongress ist ein Beispiel dafür, wie dieser Diskurs erfolgreich gestaltet werden kann.“

Thema „Energie“ soll in Zukunft wieder im Fokus stehen

Diese Möglichkeit soll durch weitere Aktivitäten im Rahmen des Forschungs- und Transferverbunds InnoSÜD ergänzt werden. Dazu möchte sich die Technische Hochschule mit dem Transfer von Wissen und Technologien aus den Themenfeldern Mobilität und Energie beteiligen. „Das Themenfeld Energie, ebenfalls zentral für die Bearbeitung wichtiger Zukunftsthemen, wird wahrscheinlich deshalb beim nächsten Innovationskongress im kommenden Jahr im Fokus stehen“, erklärte die Prorektorin weiter.

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