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Ingenics und Audi: Wie lässt sich die Mensch-Roboter-Kollaboration verbessern?
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Ingenics AG / AUDI AG

Ingenics und Audi: Wie lässt sich die Mensch-Roboter-Kollaboration verbessern?

 Ingenics und Audi testen, wie Mensch und Roboter künftig besser zusammenarbeiten. Foto: Ingenics AG

Mit Industrie 4.0 wird auch die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine eine größere Rolle spielen. Wie die momentane Mensch-Roboter-Kollaboration verbessert werden könnte, das testen die Ingenics AG aus Ulm und die Audi AG derzeit in Ingolstadt.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Im Kontext von Industrie 4.0 wird ein besserer Einsatz von Robotersystemen in Zusammenarbeit mit Menschen notwendig werden. Dies haben auch die Audi AG und die Ingenics AG erkannt. In Ingolstadt arbeiten beiden nun intensiv an neuen Lösungen für die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK). Erste Pilotprojekte laufen bereits in diesen Tagen an.

Aktuelle Schutzprotokolle verlangsamen die Produktion

Im Moment arbeiten Menschen und Roboter unter aufwändige Schutzeinrichtungen zusammen. Dies zeigt sich in einer strikten Trennung der Arbeitsplätze von Mensch und Maschine. Besteht die Gefahr eines Zusammenstoßes zwischen beiden, kommt es zum Stilstand. „Damit können wir uns nicht länger zufrieden geben“, erklärt Ingenics Project Manager Thomas Kleinbeck. „Die MRK wird über weite Strecken neu organisiert werden müssen. Wir brauchen dringend neue Schutzkonzepte, die eine enge Zusammenarbeit erlauben, ohne den produktiven Betrieb auszubremsen.“

Kleinbeck: Maschine muss Gefahrenpotenzial besser berechnen können

Das Ziel ist es, dass Roboter aktuelle Tätigkeiten registrieren und anhand des Gesamtkontextes sowie der aktuellen Situation das Gefährdungspotenzial exakt beurteilen. „Die Standardisierung kontextorientierter Schutzsysteme und ihre Integration in intelligente Produktionsumgebungen sind die Voraussetzungen dafür, dass Roboter in gemischten Arbeitsumgebungen wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden können“, erklärt Kleinbeck. Durch ein intelligentes Zusammenspiel von Sensoren, Software und Leichtbaurobotern soll das Gesamtsystem alle Risiken berechnen und Schutzmaßnahmen veranlassen können.

Ingenics und Audi bewerten Anwendungsfälle am Standort Ingolstadt

Dies soll nun in die Praxis umgesetzt werden. Für die so genannten cyber-physische Arbeitsumgebungen müssen Konzepte nicht nur entwickelt, sondern auch implementiert und ihre Praxistauglichkeit bewiesen werden. Die Ingenics AG erarbeitete daher einen Kriterienkatalog, um MRK-Anwendungsfälle systematisch identifizieren, analysieren und bewerten zu können. Im ersten Schritt wurde eine Montagelinie bei Audi am Standort Ingolstadt mit dem von Ingenics neu entwickelten Tool bewertet. Die geeigneten Anwendungsfälle wurde dann in einem Ranking sortiert. Vor wenigen Tagen entschieden sich die Partner nun, auf der Basis einer übergreifenden „Roadmap“, was in Pilotprojekten umgesetzt wird.

Audi ist von Zusammenarbeit mit Ingenics überzeugt

„Audi möchte gerne zügig Anwendungen umsetzen“, so Key Account Manager Tobias Katai. „Mit der definierten Roadmap stellen wir sicher, dass einer schnellen Umsetzung nichts im Wege steht.“ Dr. Veit Rückel, Fachprojektleiter MRK-Systeme bei Audi erklärt dazu weiter: „Die Zusammenarbeit mit der Ingenics AG war wegen der hohen Fachkompetenz der Berater sehr konstruktiv und zielführend. Sie hat dazu beigetragen, dass die AUDI AG in der Lage ist, bei MRK-Applikationen den ‚Vorsprung durch Technik‘ zu wahren, den sich das Management auf die Fahnen geschrieben hat.“

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